Oper

Stefan Lano

Musikalische Leitung

Von 2005 bis 2008 war Stefan Lano Chefdirigent am Teatro Colón in Buenos Aires. Zum Dirigieren führten ihn seine kompositorische Arbeit sowie eine langjährige Mitarbeit als Solorepetitor an der Wiener Staatsoper. Seine erste eigene Symphonie stellte er 1976 beim Newport Music Festival vor und schloss an der Harvard University sein Studium in Biologie und Komposition als PhD ab. 1988 lud ihn Lorin Maazel als Associate Conductor des Pittsburgh Symphony Orchestra ein. 1993 gelang dem Dirigenten der Durchbruch mit Alban Bergs »Lulu« in der ersten vollständigen, südamerikanischen Fassung zur Saisoneröffnung am Teatro Colón in Buenos Aires. Nach wie vor ist Stefan Lano eng mit dem Opernhaus sowie mit dem National Symphony Orchestra Argentinien verbunden. Mit Strawinskys »The Rake’s Progress« gab er 1997 sein Debüt an der Metropolitan Opera New York und debütierte anschließend an der San Francisco Opera, ebenfalls mit Bergs »Lulu«. 1999 wählte ihn der argentinische Kritikerverein zum »Dirigenten des Jahres«. 2002 gewann er mit dem Orchestre symphonique de Montréal den Opus Award für das »Beste Konzert der Spielzeit« für seine konzertante Aufführung von Alban Bergs »Wozzeck« und im Jahr 2003 nochmals für »Herzog Blaubarts Burg«. Im gleichen Jahr debütierte er am Litauischen Nationaltheater mit einer Neueinstudierung von Puccinis »Turandot« sowie als Konzertdirigent mit dem Nationalen Symphonieorchester des Landes, wo er auch 2004 die Uraufführung seiner dritten Symphonie dirigierte. Von 2012 bis 2015 war Stefan Lano Chefdirigent am Nationaltheater (SODRE) Uruguay. Stefan Lano hat seine »Sieben Lieder nach Rainer Maria Rilke« für Sopran, Solo-Klavier und Orchester 2015 vollendet und komponiert derzeit seine vierte Symphonie. An der Semperoper Dresden dirigierte er bisher Jake Heggies Oper »Dead Man Walking«, Mussorgskis »Boris Godunow« sowie die viel gelobte Neueinstudierung von Hans Werner Henzes »L’Upupa und der Triumph der Sohnesliebe«. In der Spielzeit 2015/16 übernahm er in Dresden die musikalische Leitung von »Die Fledermaus«.

Biographie

Von 2005 bis 2008 war Stefan Lano Chefdirigent am Teatro Colón in Buenos Aires. Zum Dirigieren führten ihn seine kompositorische Arbeit sowie eine langjährige Mitarbeit als Solorepetitor an der Wiener Staatsoper. Seine erste eigene Symphonie stellte er 1976 beim Newport Music Festival vor und schloss an der Harvard University sein Studium in Biologie und Komposition als PhD ab. 1988 lud ihn Lorin Maazel als Associate Conductor des Pittsburgh Symphony Orchestra ein. 1993 gelang dem Dirigenten der Durchbruch mit Alban Bergs »Lulu« in der ersten vollständigen, südamerikanischen Fassung zur Saisoneröffnung am Teatro Colón in Buenos Aires. Nach wie vor ist Stefan Lano eng mit dem Opernhaus sowie mit dem National Symphony Orchestra Argentinien verbunden. Mit Strawinskys »The Rake’s Progress« gab er 1997 sein Debüt an der Metropolitan Opera New York und debütierte anschließend an der San Francisco Opera, ebenfalls mit Bergs »Lulu«. 1999 wählte ihn der argentinische Kritikerverein zum »Dirigenten des Jahres«. 2002 gewann er mit dem Orchestre symphonique de Montréal den Opus Award für das »Beste Konzert der Spielzeit« für seine konzertante Aufführung von Alban Bergs »Wozzeck« und im Jahr 2003 nochmals für »Herzog Blaubarts Burg«. Im gleichen Jahr debütierte er am Litauischen Nationaltheater mit einer Neueinstudierung von Puccinis »Turandot« sowie als Konzertdirigent mit dem Nationalen Symphonieorchester des Landes, wo er auch 2004 die Uraufführung seiner dritten Symphonie dirigierte. Von 2012 bis 2015 war Stefan Lano Chefdirigent am Nationaltheater (SODRE) Uruguay. Stefan Lano hat seine »Sieben Lieder nach Rainer Maria Rilke« für Sopran, Solo-Klavier und Orchester 2015 vollendet und komponiert derzeit seine vierte Symphonie. An der Semperoper Dresden dirigierte er bisher Jake Heggies Oper »Dead Man Walking«, Mussorgskis »Boris Godunow« sowie die viel gelobte Neueinstudierung von Hans Werner Henzes »L’Upupa und der Triumph der Sohnesliebe«. In der Spielzeit 2015/16 übernahm er in Dresden die musikalische Leitung von »Die Fledermaus«.

Stefan Lano