Oper

Sofia Pintzou

Schauspielerin, Tänzerin

Die Tänzerin, Schauspielerin und Choreografin Sofia Pintzou stammt aus Athen. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Staatlichen Schule für Tanz Griechenlands, der Abteilung für Sport und Wissenschaft der Kapodistrias-Universität Athen und der professionellen Tanzschule von Rallou Manou, eine der Pionierinnen des modernen Tanzes in Griechenland in den 1950er- und 1960er-Jahren. 2004 wurde sie von der Koula Pratsika Stiftung mit einem jährlichen Stipendium geehrt. Zu ihren bisherigen Engagements gehören u.a. »Otello« bei den Salzburger Osterfestspielen (Regie: Vincent Boussard), »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« an der Berliner Staatsoper (Regie: Vincent Boussard), »Rite of Spring Extended 2« und »Petrushka – Extended« mit Granhøj Dans in Aarhus (Choreografie: Palle Granhøj), Choreografien von Yossi Berg & Oded Graf am Staatstheater Kassel, »Tanz über Gräben: 100 Jahre Le Sacre du Printemps« im Radialsystem in Kooperation mit Sasha Waltz & Guests, »Medea« von Renato Zanella in der Arena di Verona, »Carmen« an der Greek National Opera (Choreografie: Aletta Collins), »Medea« beim Athens & Epidaurus Festival (Regie: Yannis Kokkos), Choreografien von Martha Graham, José Limón, Pascal Rioult und Jasmin Vardimon mit der Hellenic Dance Company sowie Arbeiten mit Satu Tuomisto & Comp. und der NOW dance company Seoul. Bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2004 in Athen tanzte sie in der Choreografie von Dimitris Papaioannou. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit der Deutschen Oper Berlin. Als Tänzerin wirkte sie in den Produktionen »Oresteia«, »La damnation de Faust«, »Les Troyens«, »Das schlaue Füchslein«, »Die Liebe zu den drei Orangen«, »Elektra« und »Ariadne auf Naxos« mit. Sofia Pintzou wirkte als Schauspielerin bei mehreren Filmproduktionen mit, darunter »Smile, Mirror« von Carlos Vin Lopes, ein Film, der 2014 zum Festival de Cannes eingeladen wurde, sowie »Muina« und »About III« von Maria Jo Grael. Ihre eigene Choreografie »For example, a productive day. Solo II« (Athen, Berlin, Syros) war während der 18. Lucky-Trimmer-Show ein großer Erfolg. Ihre jüngste Arbeit »Über die Absicht«, die die Berliner Mauer thematisiert, wurde 2014 in Berlin und Nikosia gezeigt und 2015 im Rahmen des 20. Masdanza Festivals auf Gran Canaria ausgezeichnet. In der Salzburg-Dresden-Kooperation »Otello« übernimmt Sofia Pintzou die Partie des Engels.

Biographie

Die Tänzerin, Schauspielerin und Choreografin Sofia Pintzou stammt aus Athen. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Staatlichen Schule für Tanz Griechenlands, der Abteilung für Sport und Wissenschaft der Kapodistrias-Universität Athen und der professionellen Tanzschule von Rallou Manou, eine der Pionierinnen des modernen Tanzes in Griechenland in den 1950er- und 1960er-Jahren. 2004 wurde sie von der Koula Pratsika Stiftung mit einem jährlichen Stipendium geehrt. Zu ihren bisherigen Engagements gehören u.a. »Otello« bei den Salzburger Osterfestspielen (Regie: Vincent Boussard), »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« an der Berliner Staatsoper (Regie: Vincent Boussard), »Rite of Spring Extended 2« und »Petrushka – Extended« mit Granhøj Dans in Aarhus (Choreografie: Palle Granhøj), Choreografien von Yossi Berg & Oded Graf am Staatstheater Kassel, »Tanz über Gräben: 100 Jahre Le Sacre du Printemps« im Radialsystem in Kooperation mit Sasha Waltz & Guests, »Medea« von Renato Zanella in der Arena di Verona, »Carmen« an der Greek National Opera (Choreografie: Aletta Collins), »Medea« beim Athens & Epidaurus Festival (Regie: Yannis Kokkos), Choreografien von Martha Graham, José Limón, Pascal Rioult und Jasmin Vardimon mit der Hellenic Dance Company sowie Arbeiten mit Satu Tuomisto & Comp. und der NOW dance company Seoul. Bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2004 in Athen tanzte sie in der Choreografie von Dimitris Papaioannou. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit der Deutschen Oper Berlin. Als Tänzerin wirkte sie in den Produktionen »Oresteia«, »La damnation de Faust«, »Les Troyens«, »Das schlaue Füchslein«, »Die Liebe zu den drei Orangen«, »Elektra« und »Ariadne auf Naxos« mit. Sofia Pintzou wirkte als Schauspielerin bei mehreren Filmproduktionen mit, darunter »Smile, Mirror« von Carlos Vin Lopes, ein Film, der 2014 zum Festival de Cannes eingeladen wurde, sowie »Muina« und »About III« von Maria Jo Grael. Ihre eigene Choreografie »For example, a productive day. Solo II« (Athen, Berlin, Syros) war während der 18. Lucky-Trimmer-Show ein großer Erfolg. Ihre jüngste Arbeit »Über die Absicht«, die die Berliner Mauer thematisiert, wurde 2014 in Berlin und Nikosia gezeigt und 2015 im Rahmen des 20. Masdanza Festivals auf Gran Canaria ausgezeichnet. In der Salzburg-Dresden-Kooperation »Otello« übernimmt Sofia Pintzou die Partie des Engels.

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