Biografie
Oper

Sergey Polyakov

Solist (Gast)

Der russische Tenor Sergey Polyakov studierte an der Russischen Akademie für Theaterkunst und daran anschließend am Moskauer Galina Vishnevskaya Opernzentrum. Zu seinen frühen Engagements gehören Manrico (»Il trovatore«) und Herman (»Pique Dame«) am Mariinsky Theater St. Peterburg sowie Renato Des Grieux (»Manon Lescaut«) und Macduff (»Macbeth«) an der Lettischen Nationaloper Vilnius. Ab 2008 war er Ensemblemitglied der Neuen Oper in Moskau. Beim Placido Domingo Operalia World Contest war er 2011 Finalist. Sergey Polyakovs Repertoire beinhaltet insbesondere Partien des russischen und italienisches Faches wie Vaudemont (»Jolanta«), König Karl VII. (»Die Jungfrau von Orleans«), Shuisky, Grigory (»Boris Godunow«), Sergey (»Lady Macbeth von Mzensk«), Radamès (»Aida«), Des Grieux (»Manon Lescaut«) und Calaf (»Turandot«) sowie Melot (»Tristan und Isolde«). 2016 gab Sergey Polyakov sein Debüt in der Carnegie Hall mit Schostakowitschs Liederzyklus »Aus jüdischer Volkspoesie«, im März 2018 debütierte er als Don Carlo (Verdi) an der Neuen Israelischen Oper in Tel Aviv und sang Calaf, Canio (»I Pagliacci«), Des Grieux (»Manon Lescaut«) und Macduff (»Macbeth«) an der Lettischen Nationaloper Riga. Als Hermann (»Pique Dame«) debütierte Sergey Polyakov 2019 an der Deutschen Oper am Rhein.

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