Oper

Patrick Vogel

Solist (Gast)

Patrick Vogel wuchs in Berlin auf und studierte dort Musik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Als Chorpraktikant während des Studiums debütierte er an der Staatsoper Berlin als Dritter Knappe in Wagners »Parsifal« unter der Leitung von Daniel Barenboim. Danach folgten dort kleinere bis mittlere Partien, darunter Erster Geharnischter (»Die Zauberflöte«) sowie Malcolm (»Macbeth«). Nach dem Studium war er Mitglied des Opernstudios Zürich, wo er in rund 35 verschiedenen Produktionen mitwirkte, u.a. als Solist bei der getanzten Version des »Magnificat« (J. S. Bach) unter der Leitung von Marc Minkowski und in der Choreografie von Heinz Spoerli sowie als Lysander in Brittens »A Midsummer Night’s Dream«. Ab August 2012 war Patrick Vogel für zwei Jahre fest am Stadttheater Klagenfurt engagiert, wo er zuletzt Partien wie Edwin (»Die Csárdásfürstin«) und Truffaldino (»Die Liebe zu den drei Orangen«) sang. Gastspiele führten ihn u.a. als Tamino (»Die Zauberflöte«) ans National Theatre nach Taipeh in Taiwan sowie zum Festival Klosterneuburg, wo er die Partie des Fenton (»Die lustigen Weiber von Windsor«) sang. 2014 führte ihn die Partie des Jonas in der Erstaufführung von Erich Zeisls Oper »Hiob« an die Bayerische Staatsoper München. Zu seinen aktuellsten Engagements gehören u.a. sein Debüt am Teatro Carlo Felice in Genua als Kapitän Veres in Brittens »Billy Budd« sowie Sellem (»The Rakeʼs Progress«) und Offizier (»Ariadne auf Naxos«) an der Berliner Staatsoper. Neben der Oper ist Patrick Vogel auch als Konzertsänger gefragt. So sang er 2013 u.a. unter der Leitung von Helmuth Rilling mit dem Stuttgarter Bachensemble den Evangelisten in Bachs »Matthäuspassion«. Er trat mit dem Berliner Konzerthausorchester unter Lothar Zagrosek, mit dem Staats- und Domchor Berlin unter Kai-Uwe Jirka sowie mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner auf. Außerdem sang er in der Berliner Philharmonie, im Gewandhaus Leipzig sowie in der Tonhalle Zürich mit dem Zürcher Kammerorchester. An der Semperoper Dresden debütierte Patrick Vogel in der Saison 2014/15 als Ping Schma Fu in der Deutschen Erstaufführung von Peter Ronnefelds »Nachtausgabe«. Auch 2015/16 war er in Dresden mit dieser Partie zu erleben. In der aktuellen Spielzeit kehrt er als Lord Arturo Bucklaw in der Neuproduktion »Lucia di Lammermoor« an die Semperoper zurück.

Biographie

Patrick Vogel wuchs in Berlin auf und studierte dort Musik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Als Chorpraktikant während des Studiums debütierte er an der Staatsoper Berlin als Dritter Knappe in Wagners »Parsifal« unter der Leitung von Daniel Barenboim. Danach folgten dort kleinere bis mittlere Partien, darunter Erster Geharnischter (»Die Zauberflöte«) sowie Malcolm (»Macbeth«). Nach dem Studium war er Mitglied des Opernstudios Zürich, wo er in rund 35 verschiedenen Produktionen mitwirkte, u.a. als Solist bei der getanzten Version des »Magnificat« (J. S. Bach) unter der Leitung von Marc Minkowski und in der Choreografie von Heinz Spoerli sowie als Lysander in Brittens »A Midsummer Night’s Dream«. Ab August 2012 war Patrick Vogel für zwei Jahre fest am Stadttheater Klagenfurt engagiert, wo er zuletzt Partien wie Edwin (»Die Csárdásfürstin«) und Truffaldino (»Die Liebe zu den drei Orangen«) sang. Gastspiele führten ihn u.a. als Tamino (»Die Zauberflöte«) ans National Theatre nach Taipeh in Taiwan sowie zum Festival Klosterneuburg, wo er die Partie des Fenton (»Die lustigen Weiber von Windsor«) sang. 2014 führte ihn die Partie des Jonas in der Erstaufführung von Erich Zeisls Oper »Hiob« an die Bayerische Staatsoper München. Zu seinen aktuellsten Engagements gehören u.a. sein Debüt am Teatro Carlo Felice in Genua als Kapitän Veres in Brittens »Billy Budd« sowie Sellem (»The Rakeʼs Progress«) und Offizier (»Ariadne auf Naxos«) an der Berliner Staatsoper. Neben der Oper ist Patrick Vogel auch als Konzertsänger gefragt. So sang er 2013 u.a. unter der Leitung von Helmuth Rilling mit dem Stuttgarter Bachensemble den Evangelisten in Bachs »Matthäuspassion«. Er trat mit dem Berliner Konzerthausorchester unter Lothar Zagrosek, mit dem Staats- und Domchor Berlin unter Kai-Uwe Jirka sowie mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner auf. Außerdem sang er in der Berliner Philharmonie, im Gewandhaus Leipzig sowie in der Tonhalle Zürich mit dem Zürcher Kammerorchester. An der Semperoper Dresden debütierte Patrick Vogel in der Saison 2014/15 als Ping Schma Fu in der Deutschen Erstaufführung von Peter Ronnefelds »Nachtausgabe«. Auch 2015/16 war er in Dresden mit dieser Partie zu erleben. In der aktuellen Spielzeit kehrt er als Lord Arturo Bucklaw in der Neuproduktion »Lucia di Lammermoor« an die Semperoper zurück.

Patrick Vogel
In folgenden Stücken mitwirkend: