Oper

Moritz Gnann

Musikalische Leitung

Der aus Tübingen stammende Moritz Gnann studierte Dirigieren an der Universität der Künste in Berlin sowie an der Musikhochschule Dresden, wo er das Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte. Weitere Dirigiererfahrung sammelte er durch Meisterkursen sowie durch enge Zusammenarbeit mit Andris Nelsons, Donald Runnicles, Simon Rattle und Christian Thielemann. Von 2010 bis 2016 war Moritz Gnann regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen tätig, wo er mit Andris Nelsons bei »Lohengrin« und »Parsifal« zusammen arbeitete. Nach einem Engagement als Solokorrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Aachen wechselte er an das Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon. Hier dirigierte er neben verschiedenen Konzertprogrammen auch »Le nozze di Figaro«, »Gianni Schicchi«, »L’occasione fa il ladro« und »Trouble in Tahiti«. Daraufhin wechselte er als Kapellmeister und Assistent des Generalmusikdirektors an die Deutsche Oper Berlin, wo er »Die Zauberflöte«, »Così fan tutte«, »Hänsel und Gretel«, »Madama Butterfly«, »Il barbiere di Siviglia«, »Rigoletto« und »Billy Budd« dirigierte. Zudem leitete er die Jugendproduktion »Der Ring: next generation« und die Uraufführung von »Mahlermania«, einem Projekt, das die Werke Gustav Mahlers mit dessen biografischem Material verbindet. Diese Produktion wurde von arte aufgezeichnet und unter der Musikalischen Leitung von Moritz Gnann zudem an der Opéra de Rouen und beim Uijeongbu Music Theatre Festival in Südkorea gezeigt. Zu Beginn der Spielzeit 2014/15 dirigierte er an der Deutschen Oper eine eigene Einstudierung von Iannis Xenakis’ »Oresteia«, für die er eine Nominierung als »Dirigent des Jahres« im Magazin Opernwelt erhielt. Bis 2018 war Moritz Gnann Assistant Conductor beim Boston Symphony Orchestra, mit dem er 2016 beim Tanglewood Music Festival debütierte. Es folgten Konzerte in der Boston Symphony Hall. Als Gastdirigent ist Moritz Gnann der Deutschen Oper Berlin eng verbunden. Nach Dirigaten von Berlioz’ »Roméo et Juliette«, »L’elisir d'amore« und »Billy Budd« leitet er dort in der Spielzeit 2018/19 die Wiederaufnahme von »Das schlaue Füchslein«. Im Januar 2018 gab er sein Debüt in Australien mit dem Australian Youth Orchestra. Nach einem erfolgreichen Debüt mit dem BBC Philharmonic Orchestra wurde er für weitere Konzerte in der Spielzeit 2018/19 eingeladen. In dieser Spielzeit wird er auch zum ersten Mal mit dem BBC National Orchestra of Wales zu erleben sein. In der aktuellen Spielzeit debütiert er mit dem Gewandhausorchester und dem MDR Sinfonieorchester Leipzig. Moritz Gnann ist ebenfalls ein regelmäßiger Gast der Semperoper Dresden, wo er bereits »Die Zauberflöte« und »Hänsel und Gretel« dirigierte und 2018/19 mit »Le nozze di Figaro« zu erleben ist.

Biographie

Der aus Tübingen stammende Moritz Gnann studierte Dirigieren an der Universität der Künste in Berlin sowie an der Musikhochschule Dresden, wo er das Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte. Weitere Dirigiererfahrung sammelte er durch Meisterkursen sowie durch enge Zusammenarbeit mit Andris Nelsons, Donald Runnicles, Simon Rattle und Christian Thielemann. Von 2010 bis 2016 war Moritz Gnann regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen tätig, wo er mit Andris Nelsons bei »Lohengrin« und »Parsifal« zusammen arbeitete. Nach einem Engagement als Solokorrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Aachen wechselte er an das Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon. Hier dirigierte er neben verschiedenen Konzertprogrammen auch »Le nozze di Figaro«, »Gianni Schicchi«, »L’occasione fa il ladro« und »Trouble in Tahiti«. Daraufhin wechselte er als Kapellmeister und Assistent des Generalmusikdirektors an die Deutsche Oper Berlin, wo er »Die Zauberflöte«, »Così fan tutte«, »Hänsel und Gretel«, »Madama Butterfly«, »Il barbiere di Siviglia«, »Rigoletto« und »Billy Budd« dirigierte. Zudem leitete er die Jugendproduktion »Der Ring: next generation« und die Uraufführung von »Mahlermania«, einem Projekt, das die Werke Gustav Mahlers mit dessen biografischem Material verbindet. Diese Produktion wurde von arte aufgezeichnet und unter der Musikalischen Leitung von Moritz Gnann zudem an der Opéra de Rouen und beim Uijeongbu Music Theatre Festival in Südkorea gezeigt. Zu Beginn der Spielzeit 2014/15 dirigierte er an der Deutschen Oper eine eigene Einstudierung von Iannis Xenakis’ »Oresteia«, für die er eine Nominierung als »Dirigent des Jahres« im Magazin Opernwelt erhielt. Bis 2018 war Moritz Gnann Assistant Conductor beim Boston Symphony Orchestra, mit dem er 2016 beim Tanglewood Music Festival debütierte. Es folgten Konzerte in der Boston Symphony Hall. Als Gastdirigent ist Moritz Gnann der Deutschen Oper Berlin eng verbunden. Nach Dirigaten von Berlioz’ »Roméo et Juliette«, »L’elisir d'amore« und »Billy Budd« leitet er dort in der Spielzeit 2018/19 die Wiederaufnahme von »Das schlaue Füchslein«. Im Januar 2018 gab er sein Debüt in Australien mit dem Australian Youth Orchestra. Nach einem erfolgreichen Debüt mit dem BBC Philharmonic Orchestra wurde er für weitere Konzerte in der Spielzeit 2018/19 eingeladen. In dieser Spielzeit wird er auch zum ersten Mal mit dem BBC National Orchestra of Wales zu erleben sein. In der aktuellen Spielzeit debütiert er mit dem Gewandhausorchester und dem MDR Sinfonieorchester Leipzig. Moritz Gnann ist ebenfalls ein regelmäßiger Gast der Semperoper Dresden, wo er bereits »Die Zauberflöte« und »Hänsel und Gretel« dirigierte und 2018/19 mit »Le nozze di Figaro« zu erleben ist.