Oper

Lucie Ceralová

Solistin (Gast)

Die gebürtige Tschechin Lucie Ceralová absolvierte zunächst ein Studium in den Fächern Germanistik und Musikwissenschaften an der Palacký-Universität in Olomouc (Tschechien). Ihre Gesangsausbildung erhielt sie anschließend an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Heidi Petzold. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Dvořák-Gesangswettbewerbs, bei dem sie mit den Sonderpreisen für die beste Dvořák-Interpretation ausgezeichnet wurde. Bereits während des Studiums sang sie wichtige Partien ihres Fachs wie Sesto (»La clemenza di Tito«), Olga (»Eugen Onegin«) und Prinz Orlofsky (»Die Fledermaus«). Weitere künstlerische Anregungen erhielt die Sängerin im Rahmen von Meisterkursen bei Brigitte Fassbaender, Evelyn Herlitzius und Marie Pochopová. Es folgte ein Festengagement am Theater Rostock, wo sie u.a. in der Titelrolle von Bizets »Carmen«, als Pilger in »LʼAmour de loin« von Kaija Saariaho, als Flora Bervoix in »La traviata« sowie als Camilla in der Uraufführung von Georg Kreislers Oper »Das Aquarium« zu erleben war. Seit 2011 arbeitet Lucie Ceralová freischaffend. Sie gastierte u.a. am Staatstheater Schwerin, an den Städtischen Bühnen Münster bei der Uraufführung von »Timeshift« und war im Jahr 2012 in der Neuinszenierung »We come to the River« von Hans Werner Henze an der Semperoper Dresden zu erleben. Daneben ist Lucie Ceralová als Konzert-, Lied- und Oratoriensängerin vielgefragt. Konzerte führten die Mezzosopranistin in die Dresdner Frauenkirche, die Philharmonie Köln (konzertante Aufführung von Rossinis »Guillaume Tell«) und zu bedeutenden Festivals wie zum Internationalen Musikfestival Prager Frühling, zu den Merziger Festspielen oder auf Einladung von Gidon Kremer zum Kammermusikfest Lockenhaus, wo sie mit ihrer Interpretation von Luigi Nonos »La fabbrica illuminata« für großes Aufsehen sorgte. CD- und Rundfunkaufnahmen runden die Konzerttätigkeit von Lucie Ceralová ab. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Matthias Foremny, Anthony Bramall, Hans-Christoph Rademann, Niklas Willén, Nicholas Milton, Rasmus Baumann, Ekkehard Klemm und Theodore Kuchar. Die Sängerin war Stipendiatin der Brücke/Most-Stiftung sowie der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und erhielt 2005 das Dresdner Europa Stipendium für außergewöhnlich begabte Künstler. 2015 war die Künstlerin in vier Partien an den Wuppertaler Bühnen zu Gast. An die Semperoper kehrt die Mezzosopranistin in der Spielzeit 2016/17 mit der Partie der Vlasta in Mieczysław Weinbergs Oper »Die Passagierin« und als Eule in »Das schlaue Füchslein« zurück.

Biographie

Die gebürtige Tschechin Lucie Ceralová absolvierte zunächst ein Studium in den Fächern Germanistik und Musikwissenschaften an der Palacký-Universität in Olomouc (Tschechien). Ihre Gesangsausbildung erhielt sie anschließend an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Heidi Petzold. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Dvořák-Gesangswettbewerbs, bei dem sie mit den Sonderpreisen für die beste Dvořák-Interpretation ausgezeichnet wurde. Bereits während des Studiums sang sie wichtige Partien ihres Fachs wie Sesto (»La clemenza di Tito«), Olga (»Eugen Onegin«) und Prinz Orlofsky (»Die Fledermaus«). Weitere künstlerische Anregungen erhielt die Sängerin im Rahmen von Meisterkursen bei Brigitte Fassbaender, Evelyn Herlitzius und Marie Pochopová. Es folgte ein Festengagement am Theater Rostock, wo sie u.a. in der Titelrolle von Bizets »Carmen«, als Pilger in »LʼAmour de loin« von Kaija Saariaho, als Flora Bervoix in »La traviata« sowie als Camilla in der Uraufführung von Georg Kreislers Oper »Das Aquarium« zu erleben war. Seit 2011 arbeitet Lucie Ceralová freischaffend. Sie gastierte u.a. am Staatstheater Schwerin, an den Städtischen Bühnen Münster bei der Uraufführung von »Timeshift« und war im Jahr 2012 in der Neuinszenierung »We come to the River« von Hans Werner Henze an der Semperoper Dresden zu erleben. Daneben ist Lucie Ceralová als Konzert-, Lied- und Oratoriensängerin vielgefragt. Konzerte führten die Mezzosopranistin in die Dresdner Frauenkirche, die Philharmonie Köln (konzertante Aufführung von Rossinis »Guillaume Tell«) und zu bedeutenden Festivals wie zum Internationalen Musikfestival Prager Frühling, zu den Merziger Festspielen oder auf Einladung von Gidon Kremer zum Kammermusikfest Lockenhaus, wo sie mit ihrer Interpretation von Luigi Nonos »La fabbrica illuminata« für großes Aufsehen sorgte. CD- und Rundfunkaufnahmen runden die Konzerttätigkeit von Lucie Ceralová ab. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Matthias Foremny, Anthony Bramall, Hans-Christoph Rademann, Niklas Willén, Nicholas Milton, Rasmus Baumann, Ekkehard Klemm und Theodore Kuchar. Die Sängerin war Stipendiatin der Brücke/Most-Stiftung sowie der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und erhielt 2005 das Dresdner Europa Stipendium für außergewöhnlich begabte Künstler. 2015 war die Künstlerin in vier Partien an den Wuppertaler Bühnen zu Gast. An die Semperoper kehrt die Mezzosopranistin in der Spielzeit 2016/17 mit der Partie der Vlasta in Mieczysław Weinbergs Oper »Die Passagierin« und als Eule in »Das schlaue Füchslein« zurück.

Lucie Ceralová
In folgenden Stücken mitwirkend: