Oper

Lawrence Zazzo

Solist (Gast)

Lawrence Zazzo studierte Anglistik an der Yale University und Musik am King’s College, Cambridge. Er gab sein erfolgreiches Operndebüt als Oberon (»A Midsummer Night’s Dream«), während er sein Gesangsstudium am Royal College of Music in London abschloss. Seitdem interpretierte er die Partie am Teatro dell’Opera di Roma, am Teatro Massimo di Palermo, an der Opéra national de Lyon, an der Canadian Opera Company, der Staatsoper Hamburg, dem Beijing Music Festival und dem Festival d’Aix-en-Provence. Seine internationale Opernkarriere hat Lawrence Zazzo an weltweit führende Opernhäuser und Festivals geführt, so war er als Giulio Cesare am La Monnaie, der English National Opera und der Opéra national de Paris zu erleben ( letztere Inszenierung wurde auf DVD veröffentlicht), als Farnace in Mozarts »Mitridate, re di Ponto« an der Bayerischen Staatsoper und als Tolomeo (»Giulio Cesare in Egitto«) an der Metropolitan Opera bereits zu erleben. Weitere bedeutende Rollen seines Repertoires umfassen Orfeo (»Orfeo ed Euridice«) an der Canadian Opera Company und Den Norske Opera, Unulfo (»Rodelinda«) am Teatro Real in Madrid, Goffredo (»Rinaldo«) an der Berliner Staatsoper Unter den Linden und am Opernhaus Zürich sowie Ottone (»L'incoronazione di Poppea«) am Theater an der Wien, am La Monnaie und an der Bayerischen Staatsoper. Er sang die Titelrollen in» Radamisto« an die English National Opera, Orlando an der Welsh National Opera und war als Ottone (»Agrippina«) an der Oper Frankfurt und am Pariser Théâtre des Champs-Élysées zu sehen. Lawrence Zazzo hat sich im Bereich der Barock- und zeitgenössischen Musik einen Namen gemacht, er arbeitete mit einigen der weltweit renommiertesten Dirigenten zusammen, darunter René Jacobs, William Christie, Nikolaus Harnoncourt, James Conlon, Trevor Pinnock und Emmanuelle Haim. Er interpretierte zeitgenössische Partien wie u.a. Mascha in Eötvös’ »Drei Schwestern«, Der Flüchtling in Jonathan Doves »Flight« im Rahmen des Glyndebourne Festivals und Trinculo in Thomas Ades’ »The Tempest« am Royal Opera House, Covent Garden. Er interpretierte die Uraufführung von Doves »Hojoki« mit dem BBC Symphony Orchestra unter Jiří Bělohlávek und Odysseus in der Uraufführung von Rolf Riehms »Sirenen« an der Oper Frankfurt unter der musikalischen Leitung von Martyn Brabbins. Seine umfangreiche Diskographie wurde jüngst ergänzt durch sein erstes Orchester-Rezitalalbum »A Royal Trio« mit La nuova musica unter der Leitung von David Bates, Mozarts allererste Oper »Apollo et Hyacinthus«, unter der musikalischen Leitung von Ian Page und die erste Gesamteinspielung von »Mitridate, re di Ponto«. Zu den Höhepunkten der Saison 2018/19 gehören Arsamene (»Xerxes«) in Frankfurt, Bertarido in Claus Guths Neuproduktion von »Rodelinda« in Lyon. In der aktuellen Saison gibt Lawrence Zazzo sein Hausdebüt an der Semperoper Dresden in einer seiner Paraderolle: als Giulio Cesare in »Giulio Cesare in Egitto«. 

Biographie

Lawrence Zazzo studierte Anglistik an der Yale University und Musik am King’s College, Cambridge. Er gab sein erfolgreiches Operndebüt als Oberon (»A Midsummer Night’s Dream«), während er sein Gesangsstudium am Royal College of Music in London abschloss. Seitdem interpretierte er die Partie am Teatro dell’Opera di Roma, am Teatro Massimo di Palermo, an der Opéra national de Lyon, an der Canadian Opera Company, der Staatsoper Hamburg, dem Beijing Music Festival und dem Festival d’Aix-en-Provence. Seine internationale Opernkarriere hat Lawrence Zazzo an weltweit führende Opernhäuser und Festivals geführt, so war er als Giulio Cesare am La Monnaie, der English National Opera und der Opéra national de Paris zu erleben ( letztere Inszenierung wurde auf DVD veröffentlicht), als Farnace in Mozarts »Mitridate, re di Ponto« an der Bayerischen Staatsoper und als Tolomeo (»Giulio Cesare in Egitto«) an der Metropolitan Opera bereits zu erleben. Weitere bedeutende Rollen seines Repertoires umfassen Orfeo (»Orfeo ed Euridice«) an der Canadian Opera Company und Den Norske Opera, Unulfo (»Rodelinda«) am Teatro Real in Madrid, Goffredo (»Rinaldo«) an der Berliner Staatsoper Unter den Linden und am Opernhaus Zürich sowie Ottone (»L'incoronazione di Poppea«) am Theater an der Wien, am La Monnaie und an der Bayerischen Staatsoper. Er sang die Titelrollen in» Radamisto« an die English National Opera, Orlando an der Welsh National Opera und war als Ottone (»Agrippina«) an der Oper Frankfurt und am Pariser Théâtre des Champs-Élysées zu sehen. Lawrence Zazzo hat sich im Bereich der Barock- und zeitgenössischen Musik einen Namen gemacht, er arbeitete mit einigen der weltweit renommiertesten Dirigenten zusammen, darunter René Jacobs, William Christie, Nikolaus Harnoncourt, James Conlon, Trevor Pinnock und Emmanuelle Haim. Er interpretierte zeitgenössische Partien wie u.a. Mascha in Eötvös’ »Drei Schwestern«, Der Flüchtling in Jonathan Doves »Flight« im Rahmen des Glyndebourne Festivals und Trinculo in Thomas Ades’ »The Tempest« am Royal Opera House, Covent Garden. Er interpretierte die Uraufführung von Doves »Hojoki« mit dem BBC Symphony Orchestra unter Jiří Bělohlávek und Odysseus in der Uraufführung von Rolf Riehms »Sirenen« an der Oper Frankfurt unter der musikalischen Leitung von Martyn Brabbins. Seine umfangreiche Diskographie wurde jüngst ergänzt durch sein erstes Orchester-Rezitalalbum »A Royal Trio« mit La nuova musica unter der Leitung von David Bates, Mozarts allererste Oper »Apollo et Hyacinthus«, unter der musikalischen Leitung von Ian Page und die erste Gesamteinspielung von »Mitridate, re di Ponto«. Zu den Höhepunkten der Saison 2018/19 gehören Arsamene (»Xerxes«) in Frankfurt, Bertarido in Claus Guths Neuproduktion von »Rodelinda« in Lyon. In der aktuellen Saison gibt Lawrence Zazzo sein Hausdebüt an der Semperoper Dresden in einer seiner Paraderolle: als Giulio Cesare in »Giulio Cesare in Egitto«.