Oper

Katharina Magiera

Solistin (Gast)

Während ihres Schulmusikstudiums mit Hauptfach Klavier verlagerte Katharina Magiera ihren Schwerpunkt von Klavier auf Gesang. Dem Studium zunächst in der Gesangsklasse von Vera U. G. Scherr in Mannheim, anschließend bei Hedwig Fassbender in Frankfurt am Main folgte das Konzertexamen bei Rudolf Piernay in Mannheim. Sie war Stipendiatin der Villa Musica Rheinland-Pfalz, der Yehudi Menuhin-Stiftung Live Music Now und der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2009 gewann sie den Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb. Ihr breit gefächertes Konzertrepertoire umfasst u.a. die Passionen und zahlreiche Kantaten Bachs, die Requien von Mozart, Verdi, Duruflé, Dvořák und Schnittke und Händels, Mendelssohns und Honeggers Oratorien, an denen sie unter den Dirigenten Helmuth Rilling, Gabriel Garrido, Sebastian Weigle, Marko Letonja, Hans-Christoph Rademann, Pierre Cao, Paolo Carignani, Sigiswald Kuijken, Hans Michael Beuerle, Winfried Toll und Ádám Fischer mitwirkte. Auftritte auf der Opernbühne führten Katharina Magiera an das Hessische Staatstheater Wiesbaden, die Opéra national du Rhin in Straßburg und die Oper Frankfurt, deren Ensemble sie seit der Spielzeit 2009/10 angehört. Dort trat sie auf u.a. als Sphinx (»Œdipe«), Bradamante (»Orlando furioso«) und Rosalia (»Tiefland«), Alisa (»Lucia di Lammermoor«), Tisbe (»La Cenerentola«), Untos Frau (»Kullervo«), Stallmagd (»Königskinder«), Cornelia (»Giulio Cesare in Egitto«), Oberpriesterin in »Penthesilea« sowie als Floßhilde/Schwertleite im »Ring«, Ježibaba (»Rusalka«), Hänsel (»Hänsel und Gretel«), Dryade (»Ariadne auf Naxos«), Filosofia (»LʼOrontea«),Marzelline (»Le nozze di Figaro«), in den Frankfurter Erstaufführungen von »Drei Einakter« von Bohuslav Martinů, als Wanja (»Iwan Sussanin«) und Nancy (»Martha«). Gastengagements führten sie als Dritte Dame (»Die Zauberflöte«) an die Opéra Bastille in Paris, zum Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks, zu den Salzburger Festspielen und zum MDR Sinfonieorchester. Bei den Salzburger Osterfestspielen hat man sie 2017 als Schwertleite unter Christian Thielemann erlebt. An der Semperoper Dresden gibt Katharina Magiera in der aktuellen Spielzeit ihr Debüt als Schwertleite.

Biographie

Während ihres Schulmusikstudiums mit Hauptfach Klavier verlagerte Katharina Magiera ihren Schwerpunkt von Klavier auf Gesang. Dem Studium zunächst in der Gesangsklasse von Vera U. G. Scherr in Mannheim, anschließend bei Hedwig Fassbender in Frankfurt am Main folgte das Konzertexamen bei Rudolf Piernay in Mannheim. Sie war Stipendiatin der Villa Musica Rheinland-Pfalz, der Yehudi Menuhin-Stiftung Live Music Now und der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2009 gewann sie den Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb. Ihr breit gefächertes Konzertrepertoire umfasst u.a. die Passionen und zahlreiche Kantaten Bachs, die Requien von Mozart, Verdi, Duruflé, Dvořák und Schnittke und Händels, Mendelssohns und Honeggers Oratorien, an denen sie unter den Dirigenten Helmuth Rilling, Gabriel Garrido, Sebastian Weigle, Marko Letonja, Hans-Christoph Rademann, Pierre Cao, Paolo Carignani, Sigiswald Kuijken, Hans Michael Beuerle, Winfried Toll und Ádám Fischer mitwirkte. Auftritte auf der Opernbühne führten Katharina Magiera an das Hessische Staatstheater Wiesbaden, die Opéra national du Rhin in Straßburg und die Oper Frankfurt, deren Ensemble sie seit der Spielzeit 2009/10 angehört. Dort trat sie auf u.a. als Sphinx (»Œdipe«), Bradamante (»Orlando furioso«) und Rosalia (»Tiefland«), Alisa (»Lucia di Lammermoor«), Tisbe (»La Cenerentola«), Untos Frau (»Kullervo«), Stallmagd (»Königskinder«), Cornelia (»Giulio Cesare in Egitto«), Oberpriesterin in »Penthesilea« sowie als Floßhilde/Schwertleite im »Ring«, Ježibaba (»Rusalka«), Hänsel (»Hänsel und Gretel«), Dryade (»Ariadne auf Naxos«), Filosofia (»LʼOrontea«),Marzelline (»Le nozze di Figaro«), in den Frankfurter Erstaufführungen von »Drei Einakter« von Bohuslav Martinů, als Wanja (»Iwan Sussanin«) und Nancy (»Martha«). Gastengagements führten sie als Dritte Dame (»Die Zauberflöte«) an die Opéra Bastille in Paris, zum Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks, zu den Salzburger Festspielen und zum MDR Sinfonieorchester. Bei den Salzburger Osterfestspielen hat man sie 2017 als Schwertleite unter Christian Thielemann erlebt. An der Semperoper Dresden gibt Katharina Magiera in der aktuellen Spielzeit ihr Debüt als Schwertleite.