Oper

Julia Rutigliano

Solistin (Gast)

Die in Würzburg geborene Mezzosopranistin Julia Rutigliano studierte bei Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Sie schloss ihr Studium 2005 mit Auszeichnung ab und wurde danach ins Opernstudio ans Staatstheater Nürnberg verpflichtet. Schon während ihres Studiums sang sie Fachpartien wie den Fuchs in Janáčeks »Das schlaue Füchslein«, Helena (»Die schöne Helena«), Beatrice (»Béatrice et Bénédict«) und Donna Elvira (»Don Giovanni«), mit der sie mittlerweile in mehreren Produktionen u.a. am Staatstheater Braunschweig und in Nürnberg zu hören war. 2014 gab sie am Nationaltheater in Weimar ihr Debüt als Octavian in Straussʼ »Der Rosenkavalier«. Im Oktober 2015 gastierte sie am Staatstheater Cottbus mit der Titelrolle in »La Favorite« von Gaetano Donizetti. Unter der Leitung von Zubin Mehta sang Julia Rutigliano 2013 die Siegrune in Wagners »Die Walküre« beim Maggio Musicale in Florenz und am Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia (Regie: La Fura dels Baus). 2011 feierte sie am Theater Bremen einen großen Erfolg als Venus in »Tannhäuser« und kehrte auch 2013 mit dieser Partie nach Bremen zurück. Im gleichen Jahr debütierte sie bei den Bayreuther Festspielen unter der Leitung von Kirill Petrenko als Wellgunde in »Das Rheingold« und »Götterdämmerung« und als Siegrune in »Die Walküre« und war auch 2014 und 2015 mit diesen Partien auf dem Grünen Hügel zu erleben. 2014 folgten ihre Debüts als Charlotte in Massenets »Werther« in Weimar und als Brangäne unter Zubin Mehta in »Tristan und Isolde« in Florenz. Darüber hinaus hatte sie großen Erfolg in Tel Aviv mit Mahlers Zweiter Symphonie unter der Leitung von Zubin Mehta. 2016 sang sie an der Berliner Staatsoper Unter den Linden die Partie der Siegrune unter der Leitung von Daniel Barenboim. Von 2009 bis 2012 war Julia Rutigliano festes Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig. Dort wurde sie u.a. als Olga (»Eugen Onegin«), Suzuki (»Madama Butterfly«), Hermia (»A Midsummer Night’s Dream«), Donna Elvira, Aksinja (»Lady Macbeth von Mzensk«), Prinz Orlofsky (»Die Fledermaus«) und Carmen gefeiert. Bei den Seefestspielen Berlin in der Regie von Volker Schlöndorff konnte sie im Sommer 2012 wieder als Carmen brillieren. Zu ihrem Repertoire zählen zudem die großen Mezzo- und Altpartien im Oratorien- und Konzertfach. Außerdem bereichern zeitgenössische Werke von Komponisten wie Thomas Adès, Detlev Glanert und Moritz Eggert ihr musikalisches Schaffen, die sie ans Theater Bonn, zum Festival ADEvantgarde und zur Münchener Biennale führten. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. 2017 war sie unter Marek Janowski in »Das Rheingold« als Wellgunde an der Elbphilharmonie, im Konzerthaus Dortmund und im Festspielhaus Baden-Baden zu hören. Außerdem führte sie eine Koproduktion der Salzburger Osterfestspiele als Grimgerde (»Die Walküre«) letzten Herbst nach Peking. In Dresden gab sie als Siegrune (»Die Walküre«) 2016 ihr Debüt und kehrt in dieser Rolle in der aktuellen Spielzeit an die Semperoper zurück.

Biographie

Die in Würzburg geborene Mezzosopranistin Julia Rutigliano studierte bei Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Sie schloss ihr Studium 2005 mit Auszeichnung ab und wurde danach ins Opernstudio ans Staatstheater Nürnberg verpflichtet. Schon während ihres Studiums sang sie Fachpartien wie den Fuchs in Janáčeks »Das schlaue Füchslein«, Helena (»Die schöne Helena«), Beatrice (»Béatrice et Bénédict«) und Donna Elvira (»Don Giovanni«), mit der sie mittlerweile in mehreren Produktionen u.a. am Staatstheater Braunschweig und in Nürnberg zu hören war. 2014 gab sie am Nationaltheater in Weimar ihr Debüt als Octavian in Straussʼ »Der Rosenkavalier«. Im Oktober 2015 gastierte sie am Staatstheater Cottbus mit der Titelrolle in »La Favorite« von Gaetano Donizetti. Unter der Leitung von Zubin Mehta sang Julia Rutigliano 2013 die Siegrune in Wagners »Die Walküre« beim Maggio Musicale in Florenz und am Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia (Regie: La Fura dels Baus). 2011 feierte sie am Theater Bremen einen großen Erfolg als Venus in »Tannhäuser« und kehrte auch 2013 mit dieser Partie nach Bremen zurück. Im gleichen Jahr debütierte sie bei den Bayreuther Festspielen unter der Leitung von Kirill Petrenko als Wellgunde in »Das Rheingold« und »Götterdämmerung« und als Siegrune in »Die Walküre« und war auch 2014 und 2015 mit diesen Partien auf dem Grünen Hügel zu erleben. 2014 folgten ihre Debüts als Charlotte in Massenets »Werther« in Weimar und als Brangäne unter Zubin Mehta in »Tristan und Isolde« in Florenz. Darüber hinaus hatte sie großen Erfolg in Tel Aviv mit Mahlers Zweiter Symphonie unter der Leitung von Zubin Mehta. 2016 sang sie an der Berliner Staatsoper Unter den Linden die Partie der Siegrune unter der Leitung von Daniel Barenboim. Von 2009 bis 2012 war Julia Rutigliano festes Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig. Dort wurde sie u.a. als Olga (»Eugen Onegin«), Suzuki (»Madama Butterfly«), Hermia (»A Midsummer Night’s Dream«), Donna Elvira, Aksinja (»Lady Macbeth von Mzensk«), Prinz Orlofsky (»Die Fledermaus«) und Carmen gefeiert. Bei den Seefestspielen Berlin in der Regie von Volker Schlöndorff konnte sie im Sommer 2012 wieder als Carmen brillieren. Zu ihrem Repertoire zählen zudem die großen Mezzo- und Altpartien im Oratorien- und Konzertfach. Außerdem bereichern zeitgenössische Werke von Komponisten wie Thomas Adès, Detlev Glanert und Moritz Eggert ihr musikalisches Schaffen, die sie ans Theater Bonn, zum Festival ADEvantgarde und zur Münchener Biennale führten. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. 2017 war sie unter Marek Janowski in »Das Rheingold« als Wellgunde an der Elbphilharmonie, im Konzerthaus Dortmund und im Festspielhaus Baden-Baden zu hören. Außerdem führte sie eine Koproduktion der Salzburger Osterfestspiele als Grimgerde (»Die Walküre«) letzten Herbst nach Peking. In Dresden gab sie als Siegrune (»Die Walküre«) 2016 ihr Debüt und kehrt in dieser Rolle in der aktuellen Spielzeit an die Semperoper zurück.

Julia Rutigliano