Oper
Jetske Mijnssen
Regisseurin

Die niederländische Regisseurin Jetske Mijnssen studierte Niederländische Literatur an der Universität Amsterdam und absolvierte anschließend an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten ihre Regie-Ausbildung mit dem Schwerpunkt Oper. Ab 2001 entstanden eigene Inszenierungen, etwa an der Komischen Oper Berlin, am Theater Basel, am Theater Dortmund und am Aalto-Theater Essen. 2016 erarbeitete sie Luigi Rossis wiederentdeckten Orfeo an der Opera national de Lorraine in Nancy. 2017 inszenierte sie Eugen Onegin sowie 2019 Don Carlo an der Oper Graz sowie Rameaus Hippolyte et Aricie in Zürich. In der Saison 2021/22 arbeitete sie an der Komischen Oper Berlin mit Janáčeks Katja Kabanova und inszenierte Poulencs Dialogues des Carmélites am Opernhaus Zürich. Den Auftakt der Tudor-Trilogie von Donizetti gab sie mit Anna Bolena in Amsterdam. Die Saison 2022/23 führte sie nach Prag mit Zemlinskys Kleider machen Leute und nach Amsterdam für Donizettis Maria Stuarda. In der Saison 2023/24 kehrte sie nach Kopenhagen mit La clemenza di Tito zurück, ins Opernhaus Zürich für Rameaus Platée und nach Amsterdam für Donizettis Roberto Devereux. Ihr Debüt bei den Münchner Opernfestspielen gab sie mit einer hochgelobten Inszenierung von Pelléas et Mélisande. Zu ihren jüngsten bemerkenswerten Produktionen zählen zudem Ariodante am Royal Opera House Covent Garden in London, La Calisto beim Festival d’Aix-en-Provence und Parsifal beim Glyndebourne Festival. Mit der Inszenierung von Engelbert Humperdincks Königskinder gab Jetske Mijnssen in der Saison 2014/15 ihr Debüt an der Semperoper Dresden und kehrt nun in der Saison 2025/26 mit Dialogues des Carmélites an das Haus zurück. (Stand: 2026)

In dieser Spielzeit

Francis Poulenc
Dresdentag
Mittagsvorstellung