Oper
Ingo Krügler studierte Kostüm- und Modedesign in Berlin und London und arbeitete bei Jean-Paul Gaultier und John Galliano in Paris. Als freischaffender Kostümbildner kreierte er bereits u.a. die Kostüme für Elektra am Deutschen Nationaltheater Weimar, für Gounods Faust und Werther am Oldenburgischen Staatstheater und für Medea am Staatstheater Mainz. Mit Calixto Bieito verbindet ihn seit der Produktion Jenůfa an der Staatsoper Stuttgart eine enge Zusammenarbeit. So entwarf er u.a. die Kostüme für Bieitos Inszenierungen von Brand und Traumspiel am Nationaltheater Oslo sowie War Requiem und Les Contes d’Hoffmann an der Oper Oslo, Lulu, Aus einem Totenhaus, Aida und Oresteia am Theater Basel, Armida, Der Freischütz, Gespräche der Karmeliterinnen und Die Gezeichneten an der Komischen Oper Berlin, Voices beim Bergen Festival und Fidelio, Boris Godunow und La Juive an der Bayerischen Staatsoper München, Der feurige Engel und L'incoronazione di Poppea am Opernhaus Zürich, für Les Troyens und Turandot am Staatstheater Nürnberg, Otello an der Staatsoper Hamburg, Die Soldaten am Teatro Real in Madrid sowie für die Schauspielproduktionen Der Kirschgarten und Leonce und Lena am Residenztheater München. Die Inszenierung von Albéniz’ Pepita Jiménenz in Madrid gewann 2014 den Preis für die beste Operninszenierung des Jahres in Spanien. Zimmermanns Die Soldaten an der Oper Zürich war für den International Opera Award in London nominiert. Weitere Arbeiten der letzten Jahre umfassen Lear an der Opéra national in Paris, La forza del destino an der English National Opera, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Lady Macbeth von Mzensk und Tannhäuser in Antwerpen, letztere Inszenierung war zudem in Leipzig und Venedig zu sehen, sowie Don Giovanni (Regie: Matthew Wild) in Bern. An der Semperoper Dresden zeichnet Ingo Krügler für die Kostüme von Calixto Bieitos Neuinszenierung von Moses und Aron verantwortlich.