Oper

Helge Letonja

Choreografie

Helge Letonja wurde in Österreich geboren und absolvierte seine Tanzausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten sowie bei Erick Hawkins und Alvin Ailey in New York. Engagements als Tänzer führten ihn u. a. an die Oper Graz, zu Montréal Danse in Kanada, zu Jan Fabre nach Belgien und an das Tanztheater Bremen zu Susanne Linke und Urs Dietrich. Mit der Kompanie des Tanztheater Bremen schuf er seine ersten Choreografien und gründete 1996 in Bremen das steptext dance project, das er bis heute leitet. Seine oft in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern, Komponisten und bildenden Künstlern entwickelten Tanzproduktionen touren weltweit. Seit mehr als 14 Jahren arbeitet Helge Letonja als Choreograf und Movement Director für Musiktheaterproduktionen renommierter Opernhäuser, u. a. für »Iphigénie en Tauride« mit Claus Guth bei den Salzburger Festspielen, am Opernhaus Zürich sowie am Staatstheater Nürnberg, für »Die Blume von Hawaii« und die europäische Erstaufführung der Oper »Der erste Kaiser« des chinesischen Komponisten und Oscar-Preisträgers Tan Dun am Saarländischen Staatstheater. Seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Team des französischen Opernregisseurs Vincent Boussard begann 2011 mit »Candide« von Leonard Bernstein an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin. Er führte die Zusammenarbeit mit Vincent Boussard, Vincent Lemaire und Christian Lacroix für Kurt Weills »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« fort. Es folgten u.a. Engagements für »La traviata« beim New National Theatre in Tokyo und an der Opéra national du Rhin in Straßburg und für »Otello« bei den Osterfestspielen Salzburg. Zudem engagiert er sich für die regionale und internationale Entwicklung, Vernetzung und Präsentation zeitgenössischen Tanzes. Er konzipiert Fortbildungs-, Kooperations- und Festivalformate, u. a. das EU-Projekt KorresponDance Europe, nationale Festivals wie Xtra frei und AFRICTIONS – captured by dance. 2010 erhielt er für die Tanztrilogie »DisPLACING Future« die Konzeptionsförderung des Fonds Darstellende Künste e.V. und wurde 2014 mit dem steptext dance project für den george tabori preis nominierte. Mit dem Bremer Diversity Preis wurde er für das steptext dance project 2016 ausgezeichnet. An der Semperoper übernimmt Helge Letonja in der Spielzeit 2016/17 die Choreografie für »Otello«.

Biographie

Helge Letonja wurde in Österreich geboren und absolvierte seine Tanzausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten sowie bei Erick Hawkins und Alvin Ailey in New York. Engagements als Tänzer führten ihn u. a. an die Oper Graz, zu Montréal Danse in Kanada, zu Jan Fabre nach Belgien und an das Tanztheater Bremen zu Susanne Linke und Urs Dietrich. Mit der Kompanie des Tanztheater Bremen schuf er seine ersten Choreografien und gründete 1996 in Bremen das steptext dance project, das er bis heute leitet. Seine oft in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern, Komponisten und bildenden Künstlern entwickelten Tanzproduktionen touren weltweit. Seit mehr als 14 Jahren arbeitet Helge Letonja als Choreograf und Movement Director für Musiktheaterproduktionen renommierter Opernhäuser, u. a. für »Iphigénie en Tauride« mit Claus Guth bei den Salzburger Festspielen, am Opernhaus Zürich sowie am Staatstheater Nürnberg, für »Die Blume von Hawaii« und die europäische Erstaufführung der Oper »Der erste Kaiser« des chinesischen Komponisten und Oscar-Preisträgers Tan Dun am Saarländischen Staatstheater. Seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Team des französischen Opernregisseurs Vincent Boussard begann 2011 mit »Candide« von Leonard Bernstein an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin. Er führte die Zusammenarbeit mit Vincent Boussard, Vincent Lemaire und Christian Lacroix für Kurt Weills »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« fort. Es folgten u.a. Engagements für »La traviata« beim New National Theatre in Tokyo und an der Opéra national du Rhin in Straßburg und für »Otello« bei den Osterfestspielen Salzburg. Zudem engagiert er sich für die regionale und internationale Entwicklung, Vernetzung und Präsentation zeitgenössischen Tanzes. Er konzipiert Fortbildungs-, Kooperations- und Festivalformate, u. a. das EU-Projekt KorresponDance Europe, nationale Festivals wie Xtra frei und AFRICTIONS – captured by dance. 2010 erhielt er für die Tanztrilogie »DisPLACING Future« die Konzeptionsförderung des Fonds Darstellende Künste e.V. und wurde 2014 mit dem steptext dance project für den george tabori preis nominierte. Mit dem Bremer Diversity Preis wurde er für das steptext dance project 2016 ausgezeichnet. An der Semperoper übernimmt Helge Letonja in der Spielzeit 2016/17 die Choreografie für »Otello«.

Helge Letonja
In folgenden Stücken mitwirkend:

Otello

Apr 2018