Oper

Hans-Joachim Ketelsen

Solist (Gast)

Der gebürtige Altenburger Hans-Joachim Ketelsen erhielt seine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. 1982 wurde der Bariton ins Ensemble der Semperoper engagiert. Von 1982 bis 1993 war er außerdem ständiger Gast an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Im Jahr 1985 wurde er zum Kammersänger der Semperoper ernannt und erhielt 1996 den Theo-Adam-Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper. In Dresden war er in zahlreichen Partien überwiegend in Werken von Richard Wagner und Richard Strauss zu erleben, darunter u.a. Amfortas (»Parsifal«), Donner (»Das Rheingold«), Gunther (»Götterdämmerung«), Telramund (»Lohengrin«), Herr von Faninal (»Der Rosenkavalier«), Musiklehrer (»Ariadne auf Naxos«), Kommandant (»Friedenstag«), Jochanaan (»Salome«) und Mandryka (»Arabella«). Daneben gehören vor allem auch Puccini und Verdi zu seinem umfangreichen Repertoire. Hans-Joachim Ketelsen gastierte auf allen großen internationalen Opernbühnen der Welt. 1994 debütierte er auf Einladung von James Levine an der Metropolitan Opera in New York als Mandryka, worauf Partien wie Beckmesser (»Die Meistersinger von Nürnberg«), Telramund, Amfortas, Kurwenal (»Tristan und Isolde«) und Faninal folgten. Am Teatro alla Scala di Milano gab er 2003 sein Debüt als Faninal in »Der Rosenkavalier«. Regelmäßig war er bei den Bayreuther Festspielen zu Gast, zuletzt 2010 als Telramund in »Lohengrin«. Er arbeitete mit wegweisenden Regisseuren wie Ruth Berghaus, Willy Decker, Jürgen Flimm und Peter Konwitschny sowie mit den renommiertesten Dirigenten, darunter u.a. Daniel Barenboim, Jesús López-Cobos, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Wolfgang Sawallisch, Peter Schneider und Giuseppe Sinopoli. An die Semperoper kehrt Hans-Joachim Ketelsen in der Saison 2016/17 als Benoît in »La bohème« sowie als Gabriel von Eisenstein in »Die Fledermaus« und Baron Mirko Zeta in »Die lustige Witwe« zurück.

Biographie

Der gebürtige Altenburger Hans-Joachim Ketelsen erhielt seine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. 1982 wurde der Bariton ins Ensemble der Semperoper engagiert. Von 1982 bis 1993 war er außerdem ständiger Gast an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Im Jahr 1985 wurde er zum Kammersänger der Semperoper ernannt und erhielt 1996 den Theo-Adam-Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper. In Dresden war er in zahlreichen Partien überwiegend in Werken von Richard Wagner und Richard Strauss zu erleben, darunter u.a. Amfortas (»Parsifal«), Donner (»Das Rheingold«), Gunther (»Götterdämmerung«), Telramund (»Lohengrin«), Herr von Faninal (»Der Rosenkavalier«), Musiklehrer (»Ariadne auf Naxos«), Kommandant (»Friedenstag«), Jochanaan (»Salome«) und Mandryka (»Arabella«). Daneben gehören vor allem auch Puccini und Verdi zu seinem umfangreichen Repertoire. Hans-Joachim Ketelsen gastierte auf allen großen internationalen Opernbühnen der Welt. 1994 debütierte er auf Einladung von James Levine an der Metropolitan Opera in New York als Mandryka, worauf Partien wie Beckmesser (»Die Meistersinger von Nürnberg«), Telramund, Amfortas, Kurwenal (»Tristan und Isolde«) und Faninal folgten. Am Teatro alla Scala di Milano gab er 2003 sein Debüt als Faninal in »Der Rosenkavalier«. Regelmäßig war er bei den Bayreuther Festspielen zu Gast, zuletzt 2010 als Telramund in »Lohengrin«. Er arbeitete mit wegweisenden Regisseuren wie Ruth Berghaus, Willy Decker, Jürgen Flimm und Peter Konwitschny sowie mit den renommiertesten Dirigenten, darunter u.a. Daniel Barenboim, Jesús López-Cobos, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Wolfgang Sawallisch, Peter Schneider und Giuseppe Sinopoli. An die Semperoper kehrt Hans-Joachim Ketelsen in der Saison 2016/17 als Benoît in »La bohème« sowie als Gabriel von Eisenstein in »Die Fledermaus« und Baron Mirko Zeta in »Die lustige Witwe« zurück.