Oper
Bekhzod Davronov
Tenor (Gast)

Der usbekische Tenor Bekhzod Davronov studierte am Staatlichen Konservatorium von Usbekistan. 2016 wurde er in das Young Artists Program der Staatlichen Akademie des Bolschoi-Opern- und Balletttheaters aufgenommen. Später war er Solist am Bolschoi-Theater, wo er u. a. in La traviata, Die Zarenbraut, Jolanthe, Boris Godunow und Il viaggio a Reims auftrat. Auf dem Konzertpodium war er u. a. bei Galakonzerten der Salzburger Pfingstfestspiele, in Te Deum von Anton Bruckner sowie in konzertanten Aufführungen von Aus einem Totenhaus mit Omroep Muziek zu erleben. Zu den weiteren Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen Cassio (Otello) an der Wiener Staatsoper, Don Ottavio (Don Giovanni) am Teatro di San Carlo, Prunier (La rondine) an der Metropolitan Opera, Alfredo Germont (La traviata) an der Santa Fe Opera sowie Rodolfo an der Staatsoper Prag und auf Tournee mit der Glyndebourne Festival Opera. Besondere Aufmerksamkeit erhielt er zudem als Anatol Kuragin in Krieg und Frieden unter der Regie von Dmitri Tcherniakov und unter der musikalischen Leitung von Vladimir Jurowski an der Bayerischen Staatsoper sowie als Aljeja in Aus einem Totenhaus bei der Ruhrtriennale. In der Spielzeit 2024/25 gab er mehrere bedeutende Haus- und Rollendebüts, darunter Alfredo Germont und Rodolfo an der Dallas Opera, Sir Edgardo di Ravenswood (Lucia di Lammermoor), Rodolfo und Alfredo an der Semperoper Dresden sowie den Herzog von Mantua (Rigoletto) an der Irish National Opera. Darüber hinaus debütierte er bei den Salzburger Festspielen als Roberto, Graf von Leicester, in Maria Stuarda. 2025/26 debütiert er am Royal Opera House Covent Garden als Alfredo Germont sowie am Teatr Wielki als Roméo (Roméo et Juliette). Außerdem kehrt er als Sir Edgardo di Ravenswood an die Wiener Staatsoper, als Herzog von Mantua und Nemorino (L’elisir d’amore) an die Bayerische Staatsoper sowie als Rodolfo und Roméo an die Semperoper Dresden zurück. (Stand: 2026)

In dieser Spielzeit

Charles Gounod