Oper
Der italienische Bass Antonio Di Matteo schloss sein Studium am Conservatorio Giuseppe Martucci in Salerno ab und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Gastengagements mit Partien von Verdi, Bellini, Donizetti, Mozart und Puccini u. a. führten ihn an die Mailänder Scala, zu den Salzburger Festspielen, zum Festival d'Aix-en-Provence, an die Wiener und die Berliner Staatsoper, an das Teatro di San Carlo und an das Teatro dell'Opera di Roma. Er arbeitete u. a. mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Daniel Oren, Nello Santi, Valery Gergiev, Antonio Pappano, Asher Fish, Myung-Whun Chung, Michele Mariotti, Nicola Luisotti, Fabio Luisi, Marco Armiliato, Daniele Rustioni, Riccardo Frizza, Oksana Lyniv, Pinchas Steinberg und James Conlon zusammen. Zu den Regisseuren, mit denen er zusammenarbeitete, zählen Graham Vick, Barrie Kosky, Mario Martone, Davide Livermore, Gianni Amelio, Franco Zeffirelli, Robert Carsen, Àlex Ollé, Daniele Abbado und Ai Weiwei. Zu seinen Erfolgen zählen u. a. Sparafucile (Rigoletto) an der Berliner Staatsoper, Ramfis (Aida) in Verona und Colline (La bohème) beim Puccini-Festival in Viareggio. Seine Aufnahmen fanden internationale Anerkennung, darunter der International Classical Music Award 2022 für die Opernaufnahme von Bellinis Il pirata. In der Saison 2025/26 ist er als Sparafucile an der Semperoper Dresden zu erleben. In der Folgesaison ist er dann als Il Commendatore (Don Giovanni) erneut zu Gast am Haus. (Stand: 2026)