Oper

Andreas Kriegenburg

Inszenierung

Andreas Kriegenburg wechselte nach einigen Jahren als Regieassistent und Regisseur in Zittau und Frankfurt/Oder 1991 an die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, wo er bis 1996 fester Regisseur war. Als Hausregisseur folgten Stationen am Niedersächsischen Staatstheater Hannover (1997 bis 1999) und am Wiener Burgtheater (1999 bis 2001). Von 2001 bis 2009 war er Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg. Ab der Spielzeit 2009/10 bis 2013/14 war er Hausregisseur am Deutschen Theater Berlin. Darüber hinaus inszeniert er u.a. am Schauspiel Frankfurt, am Bayerischen Staatsschauspiel in München, am Staatsschauspiel Dresden und regelmäßig an den Münchner Kammerspielen. Zahlreiche seiner Arbeiten wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Für seine Inszenierung »I hired a Contract Killer« von Aki Kaurismäki am Staatstheater Hannover wurde er 1997 mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet. 2005 erhielt er für seine Regiearbeit »Die Nibelungen« von Friedrich Hebbel den im Rahmen des Berliner Theatertreffens vergebenen 3sat-Preis für eine »zukunftsweisende Leistung des deutschen Schauspiels« sowie den Nestroy-Theaterpreis für die beste deutsche Inszenierung des Jahres 2005. Seine Inszenierung von Dea Lohers »Das letzte Feuer« am Hamburger Thalia Theater wurde mit dem Deutschen Theaterpreis »Der Faust« 2008 ausgezeichnet. Für die Uraufführung von Dea Lohers »Diebe« war er für den Nestroy-Theaterpreis 2010 nominiert und wurde zum Theatertreffen 2010 sowie zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen, wo die Inszenierung den Publikumspreis erhielt. Für seine Inszenierungen »Prinz Friedrich von Homburg« und »Diebe« wurde er 2010 in der Jahresumfrage der Fachzeitschrift Theater heute zum Bühnenbildner des Jahres gekürt. 2006 gab Andreas Kriegenburg sein Debüt als Opernregisseur in Magdeburg mit Glucks »Orpheus und Eurydike«. An der Bayerischen Staatsoper München inszenierte er 2008 Alban Bergs »Wozzeck« und 2012 »Der Ring des Nibelungen«. Seine Inszenierung von Bernd Alois Zimmermanns »Die Soldaten« an der Bayerischen Staatsoper wurde von der Fachzeitschrift Opernwelt 2014 zur Aufführung des Jahres gewählt. 2013 inszenierte Andreas Kriegenburg an der Semperoper Händels »Orlando«, 2014 folgte in seiner Regie »Così fan tutte«. In der Saison 2015/16 zeichnete er in Dresden für die Neuinszenierung von Mozarts »Don Giovanni« verantwortlich.

Biographie

Andreas Kriegenburg wechselte nach einigen Jahren als Regieassistent und Regisseur in Zittau und Frankfurt/Oder 1991 an die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, wo er bis 1996 fester Regisseur war. Als Hausregisseur folgten Stationen am Niedersächsischen Staatstheater Hannover (1997 bis 1999) und am Wiener Burgtheater (1999 bis 2001). Von 2001 bis 2009 war er Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg. Ab der Spielzeit 2009/10 bis 2013/14 war er Hausregisseur am Deutschen Theater Berlin. Darüber hinaus inszeniert er u.a. am Schauspiel Frankfurt, am Bayerischen Staatsschauspiel in München, am Staatsschauspiel Dresden und regelmäßig an den Münchner Kammerspielen. Zahlreiche seiner Arbeiten wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Für seine Inszenierung »I hired a Contract Killer« von Aki Kaurismäki am Staatstheater Hannover wurde er 1997 mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet. 2005 erhielt er für seine Regiearbeit »Die Nibelungen« von Friedrich Hebbel den im Rahmen des Berliner Theatertreffens vergebenen 3sat-Preis für eine »zukunftsweisende Leistung des deutschen Schauspiels« sowie den Nestroy-Theaterpreis für die beste deutsche Inszenierung des Jahres 2005. Seine Inszenierung von Dea Lohers »Das letzte Feuer« am Hamburger Thalia Theater wurde mit dem Deutschen Theaterpreis »Der Faust« 2008 ausgezeichnet. Für die Uraufführung von Dea Lohers »Diebe« war er für den Nestroy-Theaterpreis 2010 nominiert und wurde zum Theatertreffen 2010 sowie zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen, wo die Inszenierung den Publikumspreis erhielt. Für seine Inszenierungen »Prinz Friedrich von Homburg« und »Diebe« wurde er 2010 in der Jahresumfrage der Fachzeitschrift Theater heute zum Bühnenbildner des Jahres gekürt. 2006 gab Andreas Kriegenburg sein Debüt als Opernregisseur in Magdeburg mit Glucks »Orpheus und Eurydike«. An der Bayerischen Staatsoper München inszenierte er 2008 Alban Bergs »Wozzeck« und 2012 »Der Ring des Nibelungen«. Seine Inszenierung von Bernd Alois Zimmermanns »Die Soldaten« an der Bayerischen Staatsoper wurde von der Fachzeitschrift Opernwelt 2014 zur Aufführung des Jahres gewählt. 2013 inszenierte Andreas Kriegenburg an der Semperoper Händels »Orlando«, 2014 folgte in seiner Regie »Così fan tutte«. In der Saison 2015/16 zeichnete er in Dresden für die Neuinszenierung von Mozarts »Don Giovanni« verantwortlich.

Andreas Kriegenburg
In folgenden Stücken mitwirkend: