Oper

Alexander Pereira

Solist (Gast)

Alexander Pereira, 1947 in Wien geboren, war zunächst im Bereich des Touristikmanagements und zwölf Jahre für Olivetti tätig. Nebenbei belegte er ein Gesangsstudium. 1979 bis 1983 war er Vorstandsmitglied der Frankfurter Bachkonzerte, 1984 wurde er zum Generalsekretär des Wiener Konzerthauses ernannt, wo es ihm gelang, die Konzertszene zu modernisieren und ein neues und junges Publikum zu gewinnen. Ab der Saison 1991/92 bis 2012 war Alexander Pereira Intendant des Opernhauses Zürich, wo er mit einer Aufsehen erregenden »Lohengrin«-Inszenierung von Robert Wilson seinen Einstand gab. Von Anfang an erkannte er die kontinuierliche Entwicklung eines Ensembles als vordringliche Aufgabe. Großes Gewicht maß er auch der Förderung viel versprechender junger Interpreten, offenen Veranstaltungsformen und der Einbeziehung des Publikums sowie der Zusammenarbeit mit großen Künstlerpersönlichkeiten bei. Im Zentrum von Alexander Pereiras Zürcher Spielplangestaltung stand die Pflege des großen Opernrepertoires von Mozart bis Strauss. Darüber hinaus fand auch die musikalische Moderne Beachtung. 1996 erlebte Herbert Willis »Schlafes Bruder« nach dem Roman von Robert Schneider seine Uraufführung, 1998 wurde Heinz Holligers Oper »Schneewittchen« nach Robert Walser uraufgeführt. 2003 folgte »Invocation« von Beat Furrer und 2005 HK Grubers Oper »Der Herr Nordwind«. Außerdem gelangen immer wieder Randwerke des Repertoires auf den Spielplan, wie etwa Rameaus »Les Boréades« oder Haydns »L’anima del filosofo«. Ab Herbst 1996 war Alexander Pereira auch Künstlerischer Geschäftsführer und zugleich Mitglied der Künstlerischen Kommission der Zürcher Festspiele, die er maßgeblich initiiert hat, und die im Sommer 1997 zum ersten Mal stattfanden. Bis 2012 engagierte er sich mit Nachdruck für eine aktive und vielfältige Jugendarbeit des Opernhauses Zürich und für die wachsende Präsenz der Zürcher Opernproduktionen auf dem internationalen DVD-Markt. 2011 bis 2014 war er Intendant der Salzburger Festspiele. Im Oktober 2014 trat Alexander Pereira das Amt des Intendanten des Teatro alla Scala di Milano an.

Biographie

Alexander Pereira, 1947 in Wien geboren, war zunächst im Bereich des Touristikmanagements und zwölf Jahre für Olivetti tätig. Nebenbei belegte er ein Gesangsstudium. 1979 bis 1983 war er Vorstandsmitglied der Frankfurter Bachkonzerte, 1984 wurde er zum Generalsekretär des Wiener Konzerthauses ernannt, wo es ihm gelang, die Konzertszene zu modernisieren und ein neues und junges Publikum zu gewinnen. Ab der Saison 1991/92 bis 2012 war Alexander Pereira Intendant des Opernhauses Zürich, wo er mit einer Aufsehen erregenden »Lohengrin«-Inszenierung von Robert Wilson seinen Einstand gab. Von Anfang an erkannte er die kontinuierliche Entwicklung eines Ensembles als vordringliche Aufgabe. Großes Gewicht maß er auch der Förderung viel versprechender junger Interpreten, offenen Veranstaltungsformen und der Einbeziehung des Publikums sowie der Zusammenarbeit mit großen Künstlerpersönlichkeiten bei. Im Zentrum von Alexander Pereiras Zürcher Spielplangestaltung stand die Pflege des großen Opernrepertoires von Mozart bis Strauss. Darüber hinaus fand auch die musikalische Moderne Beachtung. 1996 erlebte Herbert Willis »Schlafes Bruder« nach dem Roman von Robert Schneider seine Uraufführung, 1998 wurde Heinz Holligers Oper »Schneewittchen« nach Robert Walser uraufgeführt. 2003 folgte »Invocation« von Beat Furrer und 2005 HK Grubers Oper »Der Herr Nordwind«. Außerdem gelangen immer wieder Randwerke des Repertoires auf den Spielplan, wie etwa Rameaus »Les Boréades« oder Haydns »L’anima del filosofo«. Ab Herbst 1996 war Alexander Pereira auch Künstlerischer Geschäftsführer und zugleich Mitglied der Künstlerischen Kommission der Zürcher Festspiele, die er maßgeblich initiiert hat, und die im Sommer 1997 zum ersten Mal stattfanden. Bis 2012 engagierte er sich mit Nachdruck für eine aktive und vielfältige Jugendarbeit des Opernhauses Zürich und für die wachsende Präsenz der Zürcher Opernproduktionen auf dem internationalen DVD-Markt. 2011 bis 2014 war er Intendant der Salzburger Festspiele. Im Oktober 2014 trat Alexander Pereira das Amt des Intendanten des Teatro alla Scala di Milano an.

In folgenden Stücken mitwirkend: