Oper
Die polnische Sopranistin Aleksandra Kurzak absolvierte ihr Gesangsstudium in Breslau und Hamburg, wo sie auch im Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper ausgebildet wurde und anschließend vier Spielzeiten als Ensemblemitglied tätig war. Gastengagements führten sie zu renommierten Häusern wie der Metropolitan Opera, der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, der San Francisco Opera, der Opéra national de Paris, der Opéra de Monte-Carlo, der Arena di Verona, der Lyric Opera of Chicago, dem Gran Teatre del Liceu, dem Teatro alla Scala di Milano, dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Royal Opera House und dem Teatro Real Madrid sowie zu den Salzburger Festspielen. 2009 erlangte sie den Doktortitel, 2021 den Professorentitel im Musikbereich. Sie hat einen exklusiven Vertrag mit Sony Classical, aber auch für Decca, Deutsche Grammophon und Warner hat sie Aufnahmen gemacht. Ihr Repertoire umfasst bedeutende Rollen wie die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Fiordiligi (Così fan tutte), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Donna Anna (Don Giovanni), die Titelpartien in Maria Stuarda, Lucia di Lammermoor, Luisa Miller und Tosca sowie Rachel in La Juive, Agathe (Der Freischütz), Micaëla (Carmen), Gilda (Rigoletto), Violetta (La traviata), Desdemona (Otello), Elisabetta di Valois (Don Carlo), Cio-Cio-San (Madama Butterfly), Mimì (La bohème), Liù (Turandot), Nedda (Pagliacci) und Santuzza (Cavalleria rusticana). An der Semperoper Dresden wird sie in der Saison 2026/27 erneut als Floria Tosca zu erleben sein. (Stand: 2026)
