Biografie
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Agata Schindler

Musikwissenschaftlerin

Dr. Agata Schindler studierte Musikwissenschaft an der Universität in Bratislava, promovierte 1984 und lebt seit 1981 in Dresden. Seit 1995 befasst sich Dr. Agata Schindler mit in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgten Musikern. In Kooperation mit verschiedenen Institutionen initiiert und moderiert sie Konzerte aus dem Schaffen verfemter Musiker, so z. B. zu Walter Kaufmann, Richard Engländer, Karol Elbert, Josef Weiss und Arthur Chitz. Sie ist Autorin der Publikation und Ausstellung »Unerwünscht, Dresdner Musikerschicksale und nationalsozialistische Judenverfolgung 1933-1945« (Stiftung Sächsische Gedenkstätten 1999) sowie des Buches »Dresdner Liste. Musikstadt Dresden und nationalsozialistische Judenverfolgung 1933-1945 in Wort und Bild« (2003). Mit ihren Forschungen und Veröffentlichungen beleuchtete Dr. Agata Schindler erstmalig nicht nur das Dresdner Musikleben in der Zeit des Nationalsozialismus, sondern auch die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die Musik in der Slowakei in den Jahren 1939-1945. Sie ist die Autorin des Filmes »V tichu - In Silence« (2014) und Autorin der bilingualen Publikation »Maličká slzička. Nacizmus a jeho ničivé dôsledky v životoch stredoeurópskych hudobníkov (1933-1945) / A Tiny Teardrop. The Devastating Impact of Nazism on the Lives of Musicians in Central Europe (1933-1945).« Die Publikation kam 2016 in Bratislava heraus. Dr. Agata Schindler ist außerdem langjährige Berichterstatterin über das Dresdner Musikleben für die Fachpresse in der Slowakei. Für die Semperoper konzipierte und moderierte Dr. Agata Schindler bereits das Programm »Eine winzige Träne«.

Agata Schindler © J. Schindler
Agata Schindler © J. Schindler

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Neue Musik Paul Aron

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2022