Oper

Petra Lang

Solistin (Gast)

Petra Lang gehört weltweit zu den führenden Interpretinnen im Wagner-Repertoire. Nach Anfängen als lyrischer Mezzosopran wandte sie sich früh dem dramatischen Fach zu und entwickelte sich schnell zu einer gefragten Darstellerin von Wagners Brangäne (»Tristan und Isolde«), Kundry (»Parsifal«), Venus (»Tannhäuser«), Sieglinde (»Die Walküre«), Ortrud (»Lohengrin«), Judith (»Herzog Blaubarts Burg«), Marie (»Wozzeck«), Cassandre (»Les Troyens«) und Ariadne (»Ariadne auf Naxos«), Partien, die sie seither mit den großen internationalen Orchestern und an den renommierten Opernhäusern diesseits und jenseits des Atlantiks sowie in Japan interpretierte. Seit ihrem Wechsel ins dramatische Sopranfach 2012 knüpft sie nahtlos an ihre Erfolge an. Ihren Durchbruch als Brünnhilde feierte sie mit ihren Auftritten in allen drei Ring-Opern in der Neuinszenierung von Dieter Dorn am Grand Théâtre de Genève, ein Erfolg, den sie u.a. in Budapest, an der Münchner und Wiener Staatsoper sowie in Dortmund und Tokio wiederholen konnte. 2016 gab sie ihr Rollendebüt als Isolde (»Tristan und Isolde«) bei den Bayreuther Festspielen unter der Leitung von Christian Thielemann. Sie sang die Isolde seither auch an der Münchner und Wiener Staatsoper und kehrte 2017 in dieser Partie nach Bayreuth zurück. Sie ist ein gern gesehener Gast auf dem grünen Hügel, wo sie bereits Brangäne in »Tristan und Isolde« sowie über mehrere Jahre Ortrud in »Lohengrin« interpretierte. Darüber hinaus sang sie bei den Festspielen in Salzburg, Bregenz und Edinburgh. 2009 erschien eine Einspielung von Wagners »Lohengrin« mit dem WDR-Sinfonie-Orchester unter Semyon Bychkov. Petra Lang studierte nach abgeschlossenem Violinstudium Gesang bei Gertie Charlent und Ingrid Bjoner. Sie besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Hans Hotter, Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Schreier und studierte ihre Wagner-Partien auch mit Astrid Varnay. Aktuell arbeitet sie mit dem italienischen Tenor Angelo Loforese. Die gebürtige Frankfurterin ist zudem eine gefragte Liedsängerin und auf diversen Einspielungen zu hören. Für ihre Cassandre auf der CD von Berlioz’ »Les Troyens« unter Colin Davis mit dem London Symphony Orchestra wurde Petra Lang 2002 mit zwei Grammy Awards ausgezeichnet. Das Album gewann die Kategorien »Beste Einspielung« und »Beste Interpretation«, erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik (»Oper«), den Classical Brit Award Critics’ Choice sowie den Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique. An der Semperoper Dresden war die Sopranistin bereits mehrfach zu erleben. In der Spielzeit 2017/18 kehrt sie als Brünnhilde für die zyklische Aufführung des Ring unter Christian Thielemann nach Dresden zurück.

Biographie

Petra Lang gehört weltweit zu den führenden Interpretinnen im Wagner-Repertoire. Nach Anfängen als lyrischer Mezzosopran wandte sie sich früh dem dramatischen Fach zu und entwickelte sich schnell zu einer gefragten Darstellerin von Wagners Brangäne (»Tristan und Isolde«), Kundry (»Parsifal«), Venus (»Tannhäuser«), Sieglinde (»Die Walküre«), Ortrud (»Lohengrin«), Judith (»Herzog Blaubarts Burg«), Marie (»Wozzeck«), Cassandre (»Les Troyens«) und Ariadne (»Ariadne auf Naxos«), Partien, die sie seither mit den großen internationalen Orchestern und an den renommierten Opernhäusern diesseits und jenseits des Atlantiks sowie in Japan interpretierte. Seit ihrem Wechsel ins dramatische Sopranfach 2012 knüpft sie nahtlos an ihre Erfolge an. Ihren Durchbruch als Brünnhilde feierte sie mit ihren Auftritten in allen drei Ring-Opern in der Neuinszenierung von Dieter Dorn am Grand Théâtre de Genève, ein Erfolg, den sie u.a. in Budapest, an der Münchner und Wiener Staatsoper sowie in Dortmund und Tokio wiederholen konnte. 2016 gab sie ihr Rollendebüt als Isolde (»Tristan und Isolde«) bei den Bayreuther Festspielen unter der Leitung von Christian Thielemann. Sie sang die Isolde seither auch an der Münchner und Wiener Staatsoper und kehrte 2017 in dieser Partie nach Bayreuth zurück. Sie ist ein gern gesehener Gast auf dem grünen Hügel, wo sie bereits Brangäne in »Tristan und Isolde« sowie über mehrere Jahre Ortrud in »Lohengrin« interpretierte. Darüber hinaus sang sie bei den Festspielen in Salzburg, Bregenz und Edinburgh. 2009 erschien eine Einspielung von Wagners »Lohengrin« mit dem WDR-Sinfonie-Orchester unter Semyon Bychkov. Petra Lang studierte nach abgeschlossenem Violinstudium Gesang bei Gertie Charlent und Ingrid Bjoner. Sie besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Hans Hotter, Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Schreier und studierte ihre Wagner-Partien auch mit Astrid Varnay. Aktuell arbeitet sie mit dem italienischen Tenor Angelo Loforese. Die gebürtige Frankfurterin ist zudem eine gefragte Liedsängerin und auf diversen Einspielungen zu hören. Für ihre Cassandre auf der CD von Berlioz’ »Les Troyens« unter Colin Davis mit dem London Symphony Orchestra wurde Petra Lang 2002 mit zwei Grammy Awards ausgezeichnet. Das Album gewann die Kategorien »Beste Einspielung« und »Beste Interpretation«, erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik (»Oper«), den Classical Brit Award Critics’ Choice sowie den Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique. An der Semperoper Dresden war die Sopranistin bereits mehrfach zu erleben. In der Spielzeit 2017/18 kehrt sie als Brünnhilde für die zyklische Aufführung des Ring unter Christian Thielemann nach Dresden zurück.

Petra Lang