Oper

Magnus Piontek

Solist (Gast)

Der Bass Magnus Piontek wurde 1985 in Bonn geboren und absolvierte zunächst ein Grundstudium im Fach Schulmusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, um dann von 2006 bis 2011 Dirigieren in der Klasse von Marcus Creed zu studieren. Parallel zu seinem Studium in Köln studierte Magnus Piontek von 2009 bis 2013 Gesang bei Rudolf Piernay an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Bereits während seines Studiums debütierte er als Gast am Nationaltheater Mannheim. Er sang 2012 am Kinder- und Jugendtheater »Schnawwl« die Partie des Donkey in der Uraufführung »Echt?« von Benjamin Helmer und Panos Iliopoulos, wirkte als Stimme in der Uraufführung von Lucia Ronchettis »Neumond« im Rahmen des Mannheimer Mozartsommers mit und war in der Spielzeit 2012/13 am Nationaltheater als Billy Jackrabbit in Puccinis »La fanciulla del West« sowie als flandrischer Deputierter in Verdis »Don Carlo« zu erleben. Bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden debütierte er im März 2013 als Sarastro in einer Kinderfassung von Mozarts »Die Zauberflöte«. Von 2013 bis 2015 gehörte Magnus Piontek zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim und sang dort Partien wie Pistola (»Falstaff«), Mönch (»Don Carlo«), Sagrestano (»Tosca«), Zuniga (»Carmen«), Celio (»Die Liebe zu den drei Orangen«), Polizeikommissar (»Der Rosenkavalier«) und Pfleger des Orest (»Elektra«). Er wirkte bei zahlreichen Uraufführungen mit, darunter Adriana Hölszkys »Böse Geister«, in der er die Partie des Lebjadkin kreierte, sowie Lucia Ronchettis »Esame di mezzanotte«, in der er die Partie des Rasorio unter der musikalischen Leitung von Johannes Kalitzke und in der Inszenierung von Achim Freyer gestaltete. Bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker trat Magnus Piontek erneut im April 2015 als Ochs in einer Kinderfassung von »Der Rosenkavalier« im Festspielhaus Baden-Baden auf und gastierte mit dieser Produktion auch in der Berliner Philharmonie. Zur Spielzeit 2015/16 wechselte Magnus Piontek an die Bühnen Gera/Altenburg. Dort sang er u.a. Sparafucile (»Rigoletto«) und Eremit (»Der Freischütz«) und wirkte an der Wiederentdeckung der Phantastisch-romantischen Oper »Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße« von Hans Sommer in der Titelpartie mit. Mit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist Magnus Piontek am Theater Chemnitz engagiert, wo er mit Landgraf Hermann (»Tannhäuser«), Zweiter Gralsritter (»Parsifal«) und einem der Meister in »Die Meistersinger von Nürnberg« im Wagner-Fach debütiert. Weitere Rollen sind u.a. Surin (»Pique Dame«), Timur (»Turandot«) und Bartolo (»Le nozze di Figaro«). Neben seiner Operntätigkeit widmet sich Magnus Piontek dem Oratorienrepertoire und singt u.a. die Basspartien in Haydns »Die Schöpfung«, Mozarts »Requiem«, Martins »In terra pax« sowie Bachs »Johannes-Passion« und h-moll-Messe. Er arbeitete mit Dirigenten wie Dan Ettinger, Klaus Arp, Florian Helgath, Laurent Wagner, Gotthold Schwarz, Alois Seidlmeier, Johannes Kalitzke und Enno Poppe sowie mit verschiedenen renommierten Ensembles, darunter das Concerto Köln, die musikFabrik, die Göttinger Symphoniker und das Kurpfälzische Kammerorchester. Magnus Piontek war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und der Deutsche Bank Stiftung »Akademie Musiktheater heute«. 2015/16 debütierte er an der Semperoper Dresden als Marchese d’Obigny in »La traviata« und sang die Partie des Saretzki in »Eugen Onegin«. Auch 2016/17 ist er mit diesen Partien hier zu erleben und singt außerdem Zeremonienmeister und Erste Geisterstimme/Gravis in der Neuproduktion »Doktor Faust«.

Biographie

Der Bass Magnus Piontek wurde 1985 in Bonn geboren und absolvierte zunächst ein Grundstudium im Fach Schulmusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, um dann von 2006 bis 2011 Dirigieren in der Klasse von Marcus Creed zu studieren. Parallel zu seinem Studium in Köln studierte Magnus Piontek von 2009 bis 2013 Gesang bei Rudolf Piernay an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Bereits während seines Studiums debütierte er als Gast am Nationaltheater Mannheim. Er sang 2012 am Kinder- und Jugendtheater »Schnawwl« die Partie des Donkey in der Uraufführung »Echt?« von Benjamin Helmer und Panos Iliopoulos, wirkte als Stimme in der Uraufführung von Lucia Ronchettis »Neumond« im Rahmen des Mannheimer Mozartsommers mit und war in der Spielzeit 2012/13 am Nationaltheater als Billy Jackrabbit in Puccinis »La fanciulla del West« sowie als flandrischer Deputierter in Verdis »Don Carlo« zu erleben. Bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden debütierte er im März 2013 als Sarastro in einer Kinderfassung von Mozarts »Die Zauberflöte«. Von 2013 bis 2015 gehörte Magnus Piontek zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim und sang dort Partien wie Pistola (»Falstaff«), Mönch (»Don Carlo«), Sagrestano (»Tosca«), Zuniga (»Carmen«), Celio (»Die Liebe zu den drei Orangen«), Polizeikommissar (»Der Rosenkavalier«) und Pfleger des Orest (»Elektra«). Er wirkte bei zahlreichen Uraufführungen mit, darunter Adriana Hölszkys »Böse Geister«, in der er die Partie des Lebjadkin kreierte, sowie Lucia Ronchettis »Esame di mezzanotte«, in der er die Partie des Rasorio unter der musikalischen Leitung von Johannes Kalitzke und in der Inszenierung von Achim Freyer gestaltete. Bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker trat Magnus Piontek erneut im April 2015 als Ochs in einer Kinderfassung von »Der Rosenkavalier« im Festspielhaus Baden-Baden auf und gastierte mit dieser Produktion auch in der Berliner Philharmonie. Zur Spielzeit 2015/16 wechselte Magnus Piontek an die Bühnen Gera/Altenburg. Dort sang er u.a. Sparafucile (»Rigoletto«) und Eremit (»Der Freischütz«) und wirkte an der Wiederentdeckung der Phantastisch-romantischen Oper »Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße« von Hans Sommer in der Titelpartie mit. Mit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist Magnus Piontek am Theater Chemnitz engagiert, wo er mit Landgraf Hermann (»Tannhäuser«), Zweiter Gralsritter (»Parsifal«) und einem der Meister in »Die Meistersinger von Nürnberg« im Wagner-Fach debütiert. Weitere Rollen sind u.a. Surin (»Pique Dame«), Timur (»Turandot«) und Bartolo (»Le nozze di Figaro«). Neben seiner Operntätigkeit widmet sich Magnus Piontek dem Oratorienrepertoire und singt u.a. die Basspartien in Haydns »Die Schöpfung«, Mozarts »Requiem«, Martins »In terra pax« sowie Bachs »Johannes-Passion« und h-moll-Messe. Er arbeitete mit Dirigenten wie Dan Ettinger, Klaus Arp, Florian Helgath, Laurent Wagner, Gotthold Schwarz, Alois Seidlmeier, Johannes Kalitzke und Enno Poppe sowie mit verschiedenen renommierten Ensembles, darunter das Concerto Köln, die musikFabrik, die Göttinger Symphoniker und das Kurpfälzische Kammerorchester. Magnus Piontek war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und der Deutsche Bank Stiftung »Akademie Musiktheater heute«. 2015/16 debütierte er an der Semperoper Dresden als Marchese d’Obigny in »La traviata« und sang die Partie des Saretzki in »Eugen Onegin«. Auch 2016/17 ist er mit diesen Partien hier zu erleben und singt außerdem Zeremonienmeister und Erste Geisterstimme/Gravis in der Neuproduktion »Doktor Faust«.

Magnus Piontek
In folgenden Stücken mitwirkend: