Oper

Edgaras Montvidas

Solist (Gast)

Der litauische Tenor Edgaras Montvidas studierte in Vilnius. Von 2010 bis 2013 war er Mitglied des Royal Opera House Covent Garden Young Artists Programme, in dessen Rahmen er u.a. Alfredo Germont (»La traviata«), Arminio (»I masnadieri«), Marcellus und Laërte (»Hamlet«) und Fenton (»Falstaff«) sang. An der Bayerischen Staatsoper und beim Glyndebourne Festival war er als Lenski (»Eugen Onegin«) zu erleben, als Belmonte (»Die Entführung aus dem Serail«) an der Staatsoper Hamburg und an der Dutch National Opera, wo er außerdem Arbace in Mozarts »Idomeneo« und den Fischer in Stravinskys »Le Rossignol« sang. Für die English National Opera und die Scottish Opera interpretierte er Nemorino (»L’elisir d’amore«). An der Oper Leipzig war er u.a. als Ruggero Lastouc (»La rondine«) zu erleben. Prunier (»La rondine«) interpretierte er am Royal Opera House in Covent Garden und Rinuccio (»Gianni Schicchi«) an der Cincinnati Opera. An der Komischen Oper Berlin verkörperte er die Titelrolle in »Les Contes d’Hoffman« in einer Neuroduktion von Barrie Kosky und an der Santa Fe Opera war er als Don Ottavio (»Don Giovanni«) zu erleben. Auch auf der Konzertbühne ist Edgaras Montvidas zu Hause und konzertierte als Fischer (»Le Rossignol«) mit den Berliner Philharmonikern unter der musikalischen Leitung von Pierre Boulez, mit dem Boston Symphony Orchestra unter Charles Dutoit mit Karol Szymanowskis »Król Roger« und mit Benjamin Godards »Dante« sowie Éduard Lalos »La jacquerie« für Radio France. Mit den Brüsseler Philharmonikern unter Hervé Niquet nahm er Félicien Davids »Herculaneum« auf und sang Marcomir in »Les Barbares«. Der Tenor wurde mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Order for Merits to Lithuania, dem Badge of Honour des litauischen Kultusministeriums und mit dem Theaterpreis »The Golden Cross of the Stage« für seine Verkörperungen des Werther. In der aktuellen Spielzeit war er bereits in Brüssel als Flamand (»Capriccio«) und an der Bayerischen Staatsoper als Alfred (»Die Fledermaus«) zu erleben. An der Opéra Comique in Paris gibt er sein Debüt als Conrad in »Le timbre d‘argent«. Auf der Konzertbühne steht er mit Verdis »Requiem« und dem Royal Scottish National Orchestra, mit »Król Roger« unter dem Dirigat von Antonio Pappano und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, sowie mit Gounods »Le tribut de Zamora« mit dem Münchner Rundfunkorchester. In der vergangenen Spielzeit gab Edgaras Montvidas an der Semperoper Dresden sein Debüt als Don Ottavio (»Don Giovanni«) und ist 2017/18 als Sir Edgardo di Ravenswood in der Neuproduktion »Lucia di Lammermoor« an der Semperoper zu erleben.

Biographie

Der litauische Tenor Edgaras Montvidas studierte in Vilnius. Von 2010 bis 2013 war er Mitglied des Royal Opera House Covent Garden Young Artists Programme, in dessen Rahmen er u.a. Alfredo Germont (»La traviata«), Arminio (»I masnadieri«), Marcellus und Laërte (»Hamlet«) und Fenton (»Falstaff«) sang. An der Bayerischen Staatsoper und beim Glyndebourne Festival war er als Lenski (»Eugen Onegin«) zu erleben, als Belmonte (»Die Entführung aus dem Serail«) an der Staatsoper Hamburg und an der Dutch National Opera, wo er außerdem Arbace in Mozarts »Idomeneo« und den Fischer in Stravinskys »Le Rossignol« sang. Für die English National Opera und die Scottish Opera interpretierte er Nemorino (»L’elisir d’amore«). An der Oper Leipzig war er u.a. als Ruggero Lastouc (»La rondine«) zu erleben. Prunier (»La rondine«) interpretierte er am Royal Opera House in Covent Garden und Rinuccio (»Gianni Schicchi«) an der Cincinnati Opera. An der Komischen Oper Berlin verkörperte er die Titelrolle in »Les Contes d’Hoffman« in einer Neuroduktion von Barrie Kosky und an der Santa Fe Opera war er als Don Ottavio (»Don Giovanni«) zu erleben. Auch auf der Konzertbühne ist Edgaras Montvidas zu Hause und konzertierte als Fischer (»Le Rossignol«) mit den Berliner Philharmonikern unter der musikalischen Leitung von Pierre Boulez, mit dem Boston Symphony Orchestra unter Charles Dutoit mit Karol Szymanowskis »Król Roger« und mit Benjamin Godards »Dante« sowie Éduard Lalos »La jacquerie« für Radio France. Mit den Brüsseler Philharmonikern unter Hervé Niquet nahm er Félicien Davids »Herculaneum« auf und sang Marcomir in »Les Barbares«. Der Tenor wurde mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Order for Merits to Lithuania, dem Badge of Honour des litauischen Kultusministeriums und mit dem Theaterpreis »The Golden Cross of the Stage« für seine Verkörperungen des Werther. In der aktuellen Spielzeit war er bereits in Brüssel als Flamand (»Capriccio«) und an der Bayerischen Staatsoper als Alfred (»Die Fledermaus«) zu erleben. An der Opéra Comique in Paris gibt er sein Debüt als Conrad in »Le timbre d‘argent«. Auf der Konzertbühne steht er mit Verdis »Requiem« und dem Royal Scottish National Orchestra, mit »Król Roger« unter dem Dirigat von Antonio Pappano und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, sowie mit Gounods »Le tribut de Zamora« mit dem Münchner Rundfunkorchester. In der vergangenen Spielzeit gab Edgaras Montvidas an der Semperoper Dresden sein Debüt als Don Ottavio (»Don Giovanni«) und ist 2017/18 als Sir Edgardo di Ravenswood in der Neuproduktion »Lucia di Lammermoor« an der Semperoper zu erleben.

Edgaras Montvidas