Oper
Die ägyptische Sopranistin Amina Edris wuchs in Neuseeland auf. Ihr breites Repertoire reicht von Barockpartien wie Fatime in (Les indes galantes) bis hin zu Uraufführungen wie (Antony and Cleopatra) von John Adams. Nach ihrem Studium nahm sie am Merola Opera Program teil und war Adler Fellow an der San Francisco Opera. Seither gastiert sie an Opernhäusern wie der Opéra national de Paris, dem Grand Théâtre de Genève, dem Gran Teatre del Liceu, der Los Angeles Opera, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro San Carlo in Neapel, dem Festival d’Aix-en-Provence, der Staatsoper Hamburg und dem Théâtre des Champs Elysées. Ihr besonderes Interesse gilt selten aufgeführten Partien der französischen und italienischen Oper. So sang sie beispielsweise Glycère in (Sapho) bei der Washington Concert Opera, Berthe in (Le prophète) beim Bard Opera Festival und Beatriz in (The Exterminating Angel) an der Opéra national de Paris. Die Rolle der Alice in (Robert le diable) und die Titelrolle in Massenets (Ariane) sang sie in Aufnahmen für Palazzetto Bru Zane. Daneben gehören die großen Partien ihres Fachs, wie Manon, Violetta in (La traviata), Musetta in (La bohème), Marguerite in (Faust), Juliette in (Roméo et Juliette), Liù in (Turandot) und Antonia in (Les contes d’Hoffmann), zu ihrem Repertoire. In der Spielzeit 2025/26 gab sie ihr Debüt an der Semperoper in der Rolle der Juliette und kehrt in der Spielzeit 2026/27 als Mimi in (La bohème) zurück. (Stand: 2026)
