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Symposium »Moses und Aron«

Mit Arnold Schönbergs »Moses und Aron« eröffnet die Semperoper unter der Intendanz von Peter Theiler die Spielzeit 2018/19. Schönbergs unvollendete biblische Oper ist mehr als nur ein Musikdrama über den Begründer der monotheistischen Religionen. Anhand des Gegensatzes zwischen dem gottesfürchtigen Denker Moses und seinem wortgewandten und dabei populistischen Bruder Aron behandelt Schönberg grundlegende philosophische, religiöse und gesellschaftspolitische Themen der Moderne. In einem Symposium in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden beleuchten Musik-, Theater- sowie Kulturwissenschaftler dieses faszinierende Musiktheaterwerk. Das Symposium eröffnet eine neue Reihe von jährlichen Begleitveranstaltungen und richtet sich sowohl an interessierte Zuschauer als auch an Fachleute. 

Zusammenfassung

Mit Arnold Schönbergs »Moses und Aron« eröffnet die Semperoper unter der Intendanz von Peter Theiler die Spielzeit 2018/19. Schönbergs unvollendete biblische Oper ist mehr als nur ein Musikdrama über den Begründer der monotheistischen Religionen. Anhand des Gegensatzes zwischen dem gottesfürchtigen Denker Moses und seinem wortgewandten und dabei populistischen Bruder Aron behandelt Schönberg grundlegende philosophische, religiöse und gesellschaftspolitische Themen der Moderne. In einem Symposium in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden beleuchten Musik-, Theater- sowie Kulturwissenschaftler dieses faszinierende Musiktheaterwerk. Das Symposium eröffnet eine neue Reihe von jährlichen Begleitveranstaltungen und richtet sich sowohl an interessierte Zuschauer als auch an Fachleute. 

Programm

11–11.20 Uhr Begrüßung

11.20–12 Uhr Warum »Moses und Aron«? Oder: Von der Faszinationskraft von Zwölfton-Opern. Überlegungen zu Beginn des Symposiums
Prof. Dr. Jörn Peter Hiekel, Hochschule für Musik Dresden

12–12.45 Uhr »Vollendetes Fragment«. »Moses und Aron« als ästhetisches Wagnis. Eine Einführung
Prof. Dr. Stephan Mösch, Hochschule für Musik Karlsruhe

12.45–14 Uhr Uhr Mittagspause

14–14.45 Uhr Warum ist »Moses und Aron« eine Oper?
Sergio Morabito, des. Chefdramaturg Wiener Staatsoper

14.45–15 Uhr Kaffeepause

15-15.45 Uhr Die Sprechchor-Bewegung in den 1920-Jahren und ihre Echos in Schönbergs »Moses und Aron«
Prof. Dr. Reinhard Meyer-Kalkus, Universität Potsdam

15.45–16.00 Uhr »Moses und Aron« als DDR-Erstaufführung 1975 in Dresden. Vorspiel, Mitwirkende, Aufführungen, Publikum, nationale und internationale Bewertung
Prof. Dr. Matthias Hermann, Hochschule für Musik Dresden

16.30–17.00 Uhr Abschlussdiskussion

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

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