Oper

Salome

Richard Strauss

Musikdrama in einem Aufzug Libretto vom Komponisten nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung in deutscher Übersetzung von Hedwig Lachmann In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Salome ist fasziniert von der körperlosen Stimme des Jochanaan. Die Tochter der Herodias und Stieftochter des Königs Herodes, aufgewachsen in Maß- und Hemmungslosigkeit, sucht die Liebe. Leidenschaftlich begehrt sie den unbekannten moralischen Propheten, seinen Leib, sein Haar, seine Lippen – den Mann, der sie brüsk zurückweist. Ganz anders der übergriffige König Herodes mit seinen Ängsten, der bei ihr lustvolle Zerstreuung sucht. Gebunden an sein Versprechen, Salome für ihren Tanz der sieben Schleier jeden Wunsch zu erfüllen, erhält sie von ihm den Kopf des Jochanaan, der sie nicht lieben wollte. In ekstatischem Wahn küsst sie seine Lippen, bevor Herodes ihren Tod befiehlt.

Während Oscar Wildes »Salome« 1896 erstmals in Paris die Bühne betrat, verbüßte ihr Schöpfer in einem Londoner Gefängnis eine Strafe wegen »grober Unsittlichkeit«. Cosima Wagner urteilte nach der Uraufführung von Richard Strauss’ Einakter, der Oscar Wildes Text in deutscher Übersetzung verwandte, an der Dresdner Hofoper 1905: »Nichtiger Unfug, vermählt mit Unzucht!« Innerhalb von zwei Jahren erschien »Salome« erfolgreich auf über 50 Opernbühnen. Ihr rauschhafter Orchesterklang, der einen gewaltigen Klangkörper verlangt, changiert zwischen feinnervigem Psychogramm und zügelloser Ekstase. Nie zuvor in der Geschichte der Oper ist die Verbindung von Dekadenz, seelischem Verfall und einer begehrenden wie zerstörerischen Liebe so opulent und eindringlich ausgedrückt worden wie in Richard Strauss’ Meisterwerk.

Zusammenfassung

Salome ist fasziniert von der körperlosen Stimme des Jochanaan. Die Tochter der Herodias und Stieftochter des Königs Herodes, aufgewachsen in Maß- und Hemmungslosigkeit, sucht die Liebe. Leidenschaftlich begehrt sie den unbekannten moralischen Propheten, seinen Leib, sein Haar, seine Lippen – den Mann, der sie brüsk zurückweist. Ganz anders der übergriffige König Herodes mit seinen Ängsten, der bei ihr lustvolle Zerstreuung sucht. Gebunden an sein Versprechen, Salome für ihren Tanz der sieben Schleier jeden Wunsch zu erfüllen, erhält sie von ihm den Kopf des Jochanaan, der sie nicht lieben wollte. In ekstatischem Wahn küsst sie seine Lippen, bevor Herodes ihren Tod befiehlt.

Während Oscar Wildes »Salome« 1896 erstmals in Paris die Bühne betrat, verbüßte ihr Schöpfer in einem Londoner Gefängnis eine Strafe wegen »grober Unsittlichkeit«. Cosima Wagner urteilte nach der Uraufführung von Richard Strauss’ Einakter, der Oscar Wildes Text in deutscher Übersetzung verwandte, an der Dresdner Hofoper 1905: »Nichtiger Unfug, vermählt mit Unzucht!« Innerhalb von zwei Jahren erschien »Salome« erfolgreich auf über 50 Opernbühnen. Ihr rauschhafter Orchesterklang, der einen gewaltigen Klangkörper verlangt, changiert zwischen feinnervigem Psychogramm und zügelloser Ekstase. Nie zuvor in der Geschichte der Oper ist die Verbindung von Dekadenz, seelischem Verfall und einer begehrenden wie zerstörerischen Liebe so opulent und eindringlich ausgedrückt worden wie in Richard Strauss’ Meisterwerk.

Ausführliche Inhaltsangabe

»Wie schön ist die Prinzessin Salome heute Nacht!« – Narraboth ist unendlich verliebt in Salome, die Stieftochter des Tetrarchen Herodes. Der feiert nebenan ein ausschweifendes Fest. Angewidert vom Gelage ihres lüsternen Stiefvaters zieht sie sich zurück und hört fasziniert die Stimme des gefangenen Propheten Jochanaan, der die Ankunft des Messias verkündet. Sie wünscht ihn zu sehen. Gegen den ausdrücklichen Wunsch des Tetrarchen erfüllt Narraboth ihren Wunsch. Jochanaan stößt Schmähreden gegen den lasterhaften Lebenswandel von Salomes Mutter Herodias aus und fordert sie auf, ihr Leben zu verändern. Diese ist ihm auf den ersten Blick verfallen. Narraboth nimmt sich verzweifelt das Leben. Salome will den Mund des Jochanaan küssen, doch dieser verweigert sich ihrer Annäherung und verflucht sie. Die Worte Jochanaans rufen ein Streitgespräch, zunächst zwischen Herodes und Herodias, die den Propheten tot sehen will, und dann zwischen Juden und Nazarenern hervor, die uneinig sind, ob seine Ankündigung des Messias wahr ist. Herodes hält ihn für einen gefährlichen, heiligen Mann, seine Worte, der Messias könne Tote erwecken, versetzt ihn in panische Angst. Um sich abzulenken, fordert er die von ihm gierig begehrte Salome auf, für ihn zu tanzen. Als Belohnung verspricht er unter Eid, ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Nach dem Tanz fordert Salome den Kopf des Jochanaan. Nichts kann sie umstimmen, Herodes muss nachgeben. Salome erhält den Kopf des Jochanaan und wird seinen Mund küssen, bevor Herodes den Befehl gibt, sie zu töten.

Alle Besetzungen

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