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Dresdner Musikfestspiele

Die Dresdner Musikfestspiele haben sich im Laufe ihrer mehr als vierzigjährigen Geschichte als prägende Kulturinstitution in Dresden etabliert. In 4 ½ Wochen präsentiert eines der größten und renommiertesten Klassik-Festivals in Europa alljährlich zwischen Mai und Juni ein hochkarätiges Programm von außergewöhnlicher Dichte und Vielfalt. Fulminante Orchesterkonzerte, facettenreiche Kammermusik, gefeierte Solisten – im Dialog zwischen den bedeutenden und prägenden Stimmen der internationalen Klassikszene und dem einzigartigen kulturellen und historischen Umfeld wird Dresden so zu einer pulsierenden Festspielstadt, deren Botschaft einer weltoffenen, vielfältigen und lebendigen Kulturmetropole national und international strahlt. Kooperationen mit renommierten Dresdner Institutionen wie der Sächsischen Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie, dem Dresdner Kreuzchor aber auch mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden oder dem Europäischen Zentrum der Künste – Hellerau runden dieses Bild ab. 

Konzerte in der Semperoper:

13. Mai 2018, 11 Uhr
José Cura & Dresdner Kapellsolisten
Der bekannte argentinische Tenor José Cura hat sich neben seinen gefeierten Auftritten als Sänger vor allem des italienischen Repertoires auch als Dirigent und Regisseur einen Namen auf den internationalen Opern- und Konzertbühnen gemacht. In der Tripelrolle als Sänger, Komponist und Arrangeur stellt sich der vielseitige Künstler nun in der Semperoper vor. Das Programm vereint Lieder aus seiner Heimat, eigene Arrangements und Vertonungen von Texten Pablo Nerudas. Dabei drücken die Werke die tiefe Melancholie dieser südamerikanischen Musik aus und sind zugleich auch eine Liebeserklärung des Startenors an seine biografischen und musikalischen Wurzeln. 

»Argentinische Lieder« 
Werke von Felipe Boero, Carlos López Buchardo, José Cura, Alberto Ginastera, Carlos Guastavino, Hilda Herrera, Héctor Panizza und María Elena Walsh 

Besetzung: Dresdner Kapellsolisten, Dirigent: Helmut Branny, Tenor: José Cura

20. Mai 2018, 11 Uhr
Gregory Porter und Band & Kaiser Quartett
Gregory Porter, der Sturmhaube und Schiebermütze als Markenzeichen trägt und der als Vorbilder Nat King Cole, Leon Thomas und Nina Simone nennt, ist einer der ganz großen Jazz- und Soulsänger unserer Tage – eine Art »Nachkomme« Al Jarreaus. Auf seinen Platten, die bereits einen »Grammy« und mehrere Nominierungen eingebracht haben, spiegelt er wiederholt auch die dunklen Kapitel der afroamerikanischen Geschichte. Gemeinsam mit seiner Band und dem Kaiser Quartett, vier pop- und musicalerprobten Streichern, schlägt der aus Kalifornien stammende Musiker an diesem Vormittag in der Semperoper eine Brücke zur klassischen Musik. Das Streichquartett, das unter anderem schon mit Chilly Gonzales gearbeitet hat, verleiht den Porter'schen Songs eine ganz eigene Klangfarbe. 

Besetzung: Gregory Porter und Band, Kaiser Quartett

21. Mai 2018, 11 Uhr
Dresdner Festspielorchester – Bolton – Zehetmair
Ganz dem großen Tonschöpfer der Romantik, Johannes Brahms, gewidmet ist das Konzert mit dem Originalklangkörper der Musikfestspiele, dem Dresdner Festspielorchester unter Ivor Bolton. Dabei erklingen die vom Komponisten selbst lakonisch als »orchestrale Vorübung« bezeichneten Haydn-Variationen sowie die lichte Zweite Sinfonie, die er in nur kurzer Zeit niederschrieb, nachdem er an seinem Erstlingswerk mehr als zwanzig Jahre gefeilt hatte. Im Zentrum steht das klangschwelgerische Violinkonzert in D-Dur, für das dem Ensemble der renommierte Geiger Thomas Zehetmair als Solist zur Seite steht, der das Werk auf Darmsaiten interpretieren wird. Eine kongeniale musikalische Liaison!

Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a 
Johannes Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Besetzung: Dresdner Festspielorchester, Dirigent: Ivor Bolton, Violine: Thomas Zehetmair

1. Juni 2018, 20 Uhr
Malmö SymfoniOrkester – Soustrot – Koch – Groves – Terfel
Der mystische Faust-Stoff in Goethes Bühnenstück hatte auch bei Hector Berlioz nachhaltigen Eindruck hinterlassen und resultierte in der dramatischen Legende »La Damnation de Faust«. Das Werk hat sich heute im Repertoire seinen festen Platz erobert und wird vor allem konzertant aufgeführt, was nicht zuletzt auch an seiner musikalischen Gestalt liegt, die zwischen Oratorium, Nummernoper und sinfonischer Dichtung angesiedelt ist. Bei den Festspielen erklingt die faszinierende Komposition in fantastischer und einmaliger Sängerbesetzung, der mit dem Dirigenten Marc Soustrot ein Experte für die französische Oper zur Seite steht. Ein Höhepunkt nicht nur für Opernfans!

Hector Berlioz »La Damnation de Faust« op. 24 (konzertante Aufführung)

Besetzung: Malmö SymfoniOrkester, MDR Rundfunkchor, Dirigent: Marc Soustrot, Mezzosopran (Marguerite): Sophie Koch, Tenor (Faust): Paul Groves, Bassbariton (Mephistopheles): Sir Bryn Terfel, Bariton (Brander): Edwin Crossley-Mercer

Zusammenfassung

Die Dresdner Musikfestspiele haben sich im Laufe ihrer mehr als vierzigjährigen Geschichte als prägende Kulturinstitution in Dresden etabliert. In 4 ½ Wochen präsentiert eines der größten und renommiertesten Klassik-Festivals in Europa alljährlich zwischen Mai und Juni ein hochkarätiges Programm von außergewöhnlicher Dichte und Vielfalt. Fulminante Orchesterkonzerte, facettenreiche Kammermusik, gefeierte Solisten – im Dialog zwischen den bedeutenden und prägenden Stimmen der internationalen Klassikszene und dem einzigartigen kulturellen und historischen Umfeld wird Dresden so zu einer pulsierenden Festspielstadt, deren Botschaft einer weltoffenen, vielfältigen und lebendigen Kulturmetropole national und international strahlt. Kooperationen mit renommierten Dresdner Institutionen wie der Sächsischen Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie, dem Dresdner Kreuzchor aber auch mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden oder dem Europäischen Zentrum der Künste – Hellerau runden dieses Bild ab. 

Konzerte in der Semperoper:

13. Mai 2018, 11 Uhr
José Cura & Dresdner Kapellsolisten
Der bekannte argentinische Tenor José Cura hat sich neben seinen gefeierten Auftritten als Sänger vor allem des italienischen Repertoires auch als Dirigent und Regisseur einen Namen auf den internationalen Opern- und Konzertbühnen gemacht. In der Tripelrolle als Sänger, Komponist und Arrangeur stellt sich der vielseitige Künstler nun in der Semperoper vor. Das Programm vereint Lieder aus seiner Heimat, eigene Arrangements und Vertonungen von Texten Pablo Nerudas. Dabei drücken die Werke die tiefe Melancholie dieser südamerikanischen Musik aus und sind zugleich auch eine Liebeserklärung des Startenors an seine biografischen und musikalischen Wurzeln. 

»Argentinische Lieder« 
Werke von Felipe Boero, Carlos López Buchardo, José Cura, Alberto Ginastera, Carlos Guastavino, Hilda Herrera, Héctor Panizza und María Elena Walsh 

Besetzung: Dresdner Kapellsolisten, Dirigent: Helmut Branny, Tenor: José Cura

20. Mai 2018, 11 Uhr
Gregory Porter und Band & Kaiser Quartett
Gregory Porter, der Sturmhaube und Schiebermütze als Markenzeichen trägt und der als Vorbilder Nat King Cole, Leon Thomas und Nina Simone nennt, ist einer der ganz großen Jazz- und Soulsänger unserer Tage – eine Art »Nachkomme« Al Jarreaus. Auf seinen Platten, die bereits einen »Grammy« und mehrere Nominierungen eingebracht haben, spiegelt er wiederholt auch die dunklen Kapitel der afroamerikanischen Geschichte. Gemeinsam mit seiner Band und dem Kaiser Quartett, vier pop- und musicalerprobten Streichern, schlägt der aus Kalifornien stammende Musiker an diesem Vormittag in der Semperoper eine Brücke zur klassischen Musik. Das Streichquartett, das unter anderem schon mit Chilly Gonzales gearbeitet hat, verleiht den Porter'schen Songs eine ganz eigene Klangfarbe. 

Besetzung: Gregory Porter und Band, Kaiser Quartett

21. Mai 2018, 11 Uhr
Dresdner Festspielorchester – Bolton – Zehetmair
Ganz dem großen Tonschöpfer der Romantik, Johannes Brahms, gewidmet ist das Konzert mit dem Originalklangkörper der Musikfestspiele, dem Dresdner Festspielorchester unter Ivor Bolton. Dabei erklingen die vom Komponisten selbst lakonisch als »orchestrale Vorübung« bezeichneten Haydn-Variationen sowie die lichte Zweite Sinfonie, die er in nur kurzer Zeit niederschrieb, nachdem er an seinem Erstlingswerk mehr als zwanzig Jahre gefeilt hatte. Im Zentrum steht das klangschwelgerische Violinkonzert in D-Dur, für das dem Ensemble der renommierte Geiger Thomas Zehetmair als Solist zur Seite steht, der das Werk auf Darmsaiten interpretieren wird. Eine kongeniale musikalische Liaison!

Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a 
Johannes Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Besetzung: Dresdner Festspielorchester, Dirigent: Ivor Bolton, Violine: Thomas Zehetmair

1. Juni 2018, 20 Uhr
Malmö SymfoniOrkester – Soustrot – Koch – Groves – Terfel
Der mystische Faust-Stoff in Goethes Bühnenstück hatte auch bei Hector Berlioz nachhaltigen Eindruck hinterlassen und resultierte in der dramatischen Legende »La Damnation de Faust«. Das Werk hat sich heute im Repertoire seinen festen Platz erobert und wird vor allem konzertant aufgeführt, was nicht zuletzt auch an seiner musikalischen Gestalt liegt, die zwischen Oratorium, Nummernoper und sinfonischer Dichtung angesiedelt ist. Bei den Festspielen erklingt die faszinierende Komposition in fantastischer und einmaliger Sängerbesetzung, der mit dem Dirigenten Marc Soustrot ein Experte für die französische Oper zur Seite steht. Ein Höhepunkt nicht nur für Opernfans!

Hector Berlioz »La Damnation de Faust« op. 24 (konzertante Aufführung)

Besetzung: Malmö SymfoniOrkester, MDR Rundfunkchor, Dirigent: Marc Soustrot, Mezzosopran (Marguerite): Sophie Koch, Tenor (Faust): Paul Groves, Bassbariton (Mephistopheles): Sir Bryn Terfel, Bariton (Brander): Edwin Crossley-Mercer

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