Oper

David Bösch

Inszenierung

David Bösch wurde 1978 in Lübbecke geboren und gehört zu den führenden Regisseuren seiner Generation. Nach seinem Studium der Theater- und Filmregie zuerst in Burghausen, dann an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich brachte er bei den Salzburger Festspielen 2004 im Rahmen des Young Directors Special das Stück »Port« von Simon Stephens zur deutschsprachigen Erstaufführung. Er inszenierte seither am Schauspiel Essen (u.a. Sophokles’ »Antigone«, Büchners »Woyzeck«, Shakespeares »Was ihr wollt« und »Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand« von Jakob Hein), am Thalia Theater Hamburg (Hauptmanns »Vor Sonnenaufgang«, Shakespeares »Viel Lärm um nichts«, für diese Inszenierung wurde er mit dem Montblanc Young Directors Award der Salzburger Festspiele ausgezeichnet, Goethes »Clavigo« und »alter ford escort dunkelblau« von Dirk Laucke), am Schauspielhaus Bochum (u.a. Gerhard Hauptmanns »Die Ratten«, Shakespeares »Der Sturm« und »Romeo und Julia«, »Kleiner Mann – was nun?« nach Hans Fallada, Wolfgang Borcherts »Draußen vor der Tür«, eine Inszenierung, die zum NRW Theatertreffen 2013 eingeladen wurde, Carlo Goldonis »Der Diener zweier Herren«, »Othello« von Shakespeare), am Zürcher Schauspielhaus (»Der Streit« von Marivaux, Schillers »Kabale und Liebe« – eingeladen zu den 14. Internationalen Schillertagen in Mannheim, »A Clockwork Orange« nach Anthony Burgess), am Deutschen Theater Berlin (Grillparzers »Das goldene Vließ«, »Die Ängstlichen und die Brutalen« von Nis-Momme Stockmann), am Bayerischen Staatsschauspiel München (»Orest« nach Sophokles/Aischylos/Euripides; »Peer Gynt« von Henrik Ibsen) und am Staatsschauspiel Stuttgart (Sarah Kanes »Zerbombt«). Auf Einladung des Goethe Instituts inszenierte er am Myeongdong Nanta Theater in Seoul/Korea 2011 Goethes »Urfaust«. 2010 entstanden mit Antonio Vivaldis Oper »Orlando furioso« an der Oper Frankfurt und Gaetano Donizettis »L’elisir d’amore« an der Bayerischen Staatsoper die ersten Opernregien von David Bösch. In München folgten die Operninszenierungen von Mozarts »Mitridate, re di Ponto« und »Das schlaue Füchslein« von Leoš Janáček. An der Oper Frankfurt inszenierte er »Königskinder« von Engelbert Humperdinck, am Theater Basel Mozarts »Idomeneo«, für das Opernfestival Lyon Franz Schrekers »Die Gezeichneten«, am Royal Opera House in London »Il trovatore« sowie an der Opera Vlaanderen in Antwerpen »Elektra«, am Grand-Théâtre de Genève »Così fan tutte« und an der Oper Frankfurt »Der fliegende Holländer«. Mit der Inszenierung von Erich Wolfgang Korngolds »Die tote Stadt« stellte sich David Bösch 2017/18 an der Semperoper Dresden als Regisseur vor. In der Spielzeit 2018/19 zeichnet er für die Regie der Neuproduktion »Nabucco« verantwortlich.

Biographie

David Bösch wurde 1978 in Lübbecke geboren und gehört zu den führenden Regisseuren seiner Generation. Nach seinem Studium der Theater- und Filmregie zuerst in Burghausen, dann an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich brachte er bei den Salzburger Festspielen 2004 im Rahmen des Young Directors Special das Stück »Port« von Simon Stephens zur deutschsprachigen Erstaufführung. Er inszenierte seither am Schauspiel Essen (u.a. Sophokles’ »Antigone«, Büchners »Woyzeck«, Shakespeares »Was ihr wollt« und »Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand« von Jakob Hein), am Thalia Theater Hamburg (Hauptmanns »Vor Sonnenaufgang«, Shakespeares »Viel Lärm um nichts«, für diese Inszenierung wurde er mit dem Montblanc Young Directors Award der Salzburger Festspiele ausgezeichnet, Goethes »Clavigo« und »alter ford escort dunkelblau« von Dirk Laucke), am Schauspielhaus Bochum (u.a. Gerhard Hauptmanns »Die Ratten«, Shakespeares »Der Sturm« und »Romeo und Julia«, »Kleiner Mann – was nun?« nach Hans Fallada, Wolfgang Borcherts »Draußen vor der Tür«, eine Inszenierung, die zum NRW Theatertreffen 2013 eingeladen wurde, Carlo Goldonis »Der Diener zweier Herren«, »Othello« von Shakespeare), am Zürcher Schauspielhaus (»Der Streit« von Marivaux, Schillers »Kabale und Liebe« – eingeladen zu den 14. Internationalen Schillertagen in Mannheim, »A Clockwork Orange« nach Anthony Burgess), am Deutschen Theater Berlin (Grillparzers »Das goldene Vließ«, »Die Ängstlichen und die Brutalen« von Nis-Momme Stockmann), am Bayerischen Staatsschauspiel München (»Orest« nach Sophokles/Aischylos/Euripides; »Peer Gynt« von Henrik Ibsen) und am Staatsschauspiel Stuttgart (Sarah Kanes »Zerbombt«). Auf Einladung des Goethe Instituts inszenierte er am Myeongdong Nanta Theater in Seoul/Korea 2011 Goethes »Urfaust«. 2010 entstanden mit Antonio Vivaldis Oper »Orlando furioso« an der Oper Frankfurt und Gaetano Donizettis »L’elisir d’amore« an der Bayerischen Staatsoper die ersten Opernregien von David Bösch. In München folgten die Operninszenierungen von Mozarts »Mitridate, re di Ponto« und »Das schlaue Füchslein« von Leoš Janáček. An der Oper Frankfurt inszenierte er »Königskinder« von Engelbert Humperdinck, am Theater Basel Mozarts »Idomeneo«, für das Opernfestival Lyon Franz Schrekers »Die Gezeichneten«, am Royal Opera House in London »Il trovatore« sowie an der Opera Vlaanderen in Antwerpen »Elektra«, am Grand-Théâtre de Genève »Così fan tutte« und an der Oper Frankfurt »Der fliegende Holländer«. Mit der Inszenierung von Erich Wolfgang Korngolds »Die tote Stadt« stellte sich David Bösch 2017/18 an der Semperoper Dresden als Regisseur vor. In der Spielzeit 2018/19 zeichnet er für die Regie der Neuproduktion »Nabucco« verantwortlich.

David Bösch
In folgenden Stücken mitwirkend: