Opera

Die Fledermaus / The Bat

Johan Strauß

Lyrical comedy in three acts Libretto by Carl Haffner and Richard Genée after the vaudeville »Le Réveillon« by Henri Meilhac and Ludovic Halévy

Performed in German

 

No coming shows this season.

Johann Strauß’s »Die Fledermaus« from 1874 is a masterpiece of Viennese operetta: In order to take revenge on his friend Eisenstein, Dr. Falke (alias Die Fledermaus) stages a game of mistaken identities at Prince Orlofsky’s ball, where the guests include a Marquis and a Chevalier, a Hungarian countess and budding artists. However, nobody is who they claim to be. The masquerade and trickery end with the entire group of partygoers in prison. When the masks finally fall and extramarital shenanigans come to light, Falke’s revenge is complete. This production by Günter Krämer has been delighting Semperoper audiences since 2003 with classic numbers such as the Watch Duet, the Czárdás or Adele’s »Mein Herr Marquis« as well as the witty dialogue, updated with some amusing contemporary references. With diamond-sharp irony amidst the champagne glasses, »Die Fledermaus« is a great evening’s entertainment… and not just at the New Year!

Plot

Ein Ort in der Nähe von Wien, Weinberg.

Erster Akt
Das Stubenmädchen Adele hat von ihrer Schwester Ida eine Einladung zum Ball des Prinzen Orlofsky erhalten (Nr. 1). Sie möchte der Einladung folgen und versucht vergeblich, ihre Dienstherrin Rosalinde von Eisenstein um Ausgang zu bitten (Nr. 1a). Alfred, Tenor und ehemaliger Liebhaber der Rosalinde, gelingt es, ein Rendezvous mit ihr zu erpressen. Darauf gibt sie Adele nun doch für den Abend frei. Gabriel von Eisenstein, wegen einer Beamtenbeleidigung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, kommt mit Rechtsanwalt Dr. Blind von seiner Gerichtsverhandlung zurück und gibt diesem die Schuld daran, dass sich sein Strafmaß erhöht hat (Nr. 2). Jetzt erscheint Dr. Falke und überredet Eisenstein, sich vor seinem Gang ins Gefängnis heimlich noch auf dem Ball des russischen Prinzen Orlofsky zu amüsieren. Damit beginnt Dr. Falke seinen Racheplan an Eisenstein, der ihn vor drei Jahren nach einem Maskenball betrunken und als Fledermaus verkleidet in einem Park zurückgelassen hat, so dass er sich am nächsten Morgen auf dem Heimweg lächerlich machen musste (Nr. 3). Beim Abschied heucheln Eisenstein, Rosalinde und Adele Traurigkeit, denn keiner erzählt von seinen wirklichen Plänen (Nr. 4). Alfred erscheint zu dem vereinbarten tête-à-tête. Gefängnisdirektor Frank tritt auf und verhaftet den Tenor im festen Glauben, dieser sei der zu inhaftierende Gabriel von Eisenstein (Nr. 5).

Zweiter Akt
Das Maskenfest bei Orlofsky (Nr. 6/7). Gabriel von Eisenstein, unter dem Pseudonym Marquis Renard in die Gesellschaft eingeführt, glaubt in einer maskierten Dame sein Stubenmädchen Adele zu erkennen. Die leugnet ab (Nr. 8). Eisenstein begegnet Chevalier Chagrin, der eigentlich der Gefängnisdirektor Frank ist; beide überbieten sich als französische Hochstapler. Eine maskierte ungarische Gräfin zieht mit einem Csárdás alle Aufmerksamkeit auf sich (Nr. 10). Eisenstein ist entflammt Sein erprobter Trick, Eroberungen mit Hilfe einer Damenuhr zu machen, funktioniert dieses Mal nicht (Nr. 9). Hinter der Maske der ungarischen Gräfin verbirgt sich seine Gattin, die ihm die Uhr klaut als Corpus Delicti. Falke und Orlofsky verbrüdern alle Mitwirkenden des Balls (Nr. 11). Mit dem Sechsuhrschlag müssen Eisenstein und Frank von dem Fest fliehen.

Dritter Akt
Im Gefängnis versucht der Gerichtsdiener Frosch für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Noch unter dem Einfluss des Festes kommt Gefängnisdirektor Frank zum Dienst (Nr. 13). Adele und ihre Schwester Ida sind ihm gefolgt. Sie wollen ihn dazu überreden, für Adele eine künstlerische Ausbildung zu finanzieren. Unbefangen präsentiert sie ihre künstlerischen Talente (Nr. 14). Da wird Gabriel von Eisenstein angekündigt. Er ist erstaunt, hier den »Chevalier« anzutreffen. Auch erfährt er, dass er nicht inhaftiert werden kann, weil ein »von Eisenstein« schon in der Zelle sitzt. Rechtsanwalt Dr. Blind tritt ein, den er angeblich herbestellt hat. Eisenstein wittert Rosalindes Ehebruch und verkleidet sich als Blind, um seine Rosalinde und Alfred zu verhören. Voll eifersüchtiger Wut gibt er sich zu erkennen (Nr. 15). Aber jetzt tritt Dr. Falke dazu und ruft die gesamte Festgesellschaft herein. Alle behaupten Eisenstein gegenüber, Teil der »Rache der Fledermaus« gewesen zu sein. Das Champagner-Lied wird zur zynischen Rechtfertigung für Falkes Lust auf Seitensprünge (Nr. 16).

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