Information

Neue Spielzeit 2021/22 vorgestellt

Für das Programm seiner vierten Spielzeit präsentiert Intendant Peter Theiler mit seinem künstlerischen Team für die Saison 2021/22 eine außerordentliche Fülle von Neuproduktionen. Insgesamt elf Opernpremieren, davon drei in Semper Zwei, zwei Ballettpremieren und zwei Premieren der Semperoper Junge Szene erwarten die Zuschauer*innen.

Anfang Oktober kommt Peter Konwitschnys »Norma«-Inszenierung zur Aufführung, nach nur drei Wochen gefolgt von der mehrfach verschobenen Premiere von Vera Nemirovas Regiearbeit »Don Carlo«. Erstmals wird dann auch der im Auftrag der Semperoper von Manfred Trojahn komponierte Prolog uraufgeführt werden. Das Kalenderjahr 2021 beschließt im November die Neuproduktion »La Cenerentola« in der Inszenierung von Damiano Michieletto. Im Januar 2022 sprengt Regisseur Immo Karaman gemeinsam mit dem ungarischen 3D-Künstler und gefeierten Pionier des Projection Mapping, László Zsolt Bordos, Zuschauerraum und Bühne visuell auf für seine Interpretation von Torsten Raschs Oper »Die andere Frau«

Mit Chefdirigent Christian Thielemann am Pult der Sächsischen Staatskapelle und Krassimira Stoyanova in der Titelpartie versprechen die Premieren von Verdis »Aida«, opulent-golden in Szene gesetzt von Katharina Thalbach, gefolgt von Puccinis »Madama Butterfly« unter der Musikalischen Leitung von Omer Meir Wellber, mit Kristine Opolais als Cio-Cio-San und Christa Mayer als Suzuki, besondere Höhepunkte des neuen Spielplans. Seine inszenatorische Vision der neuen Dresdner »Madama Butterfly« realisierte der japanische Regisseur Amon Miyamoto, die Kostüme schuf der 2020 verstorbene Modedesigner Kenzō. 

Christof Loy, der zurzeit wohl international gefragteste Opern- und Schauspielregisseur seiner Generation, inszeniert gegen Ende der Spielzeit Antonín Dvořáks »Rusalka« – die Musikalische Leitung übernimmt Joana Mallwitz. Und schließlich steht mit »Die Nase« von Dmitri Schostakowitsch eine weitere Konwitschny-Inszenierung auf dem Premieren-Spielplan.

Nach den Voraufführungen im Juni 2021 feiert »A Collection of Short Stories« mit Choreografien von Aaron S. Watkin, David Dawson, Jorma Elo, William Forsythe und einer Uraufführung von Nicholas Palmquist im Oktober 2021 seine offizielle Premiere. Die gezeigten Kreationen erlauben einen Rückblick auf die bereits 15-jährige Weiterentwicklung der Company unter der künstlerischen Ägide ihres Ballettdirektors Aaron S. Watkin und stehen exemplarisch für Stil, Vielseitigkeit und Ausdruckskraft des Semperoper Ballett. Als zweite der beiden Ballettpremieren der kommenden Spielzeit kommt das epische Handlungsballett »Peer Gynt« auf die Bühne, nachdem die ursprünglich für November 2020 geplante Premiere entfallen musste. Die Company des Semperoper Ballett übernimmt als erste die 2017 für das Basler Ballett entstandene Choreografie.

Drei weitere Opernpremieren sind in Semper Zwei geplant: »Die kahle Sängerin« des 2002 verstorbenen italienischen Komponist Luciano Chailly nach Eugène Ionescos Theaterstück (Inszenierung: Barbora Horáková), die Dresdner Fassung des Bühnen- und Leinwandhitwunders »Blues Brothers« (Inszenierung: Manfred Weiß) und Stephen Sondheims »Into the Woods/Ab in den Wald«.

Lang erwartet und ebenfalls immer wieder verschoben, kommt im Mai 2022 die Oper »Weiße Rose« von Regisseur Stephan Grögler zur Premiere. Für das jüngere Publikum feiert in Semper Zwei das Stück »Drei miese, fiese Kerle« von Zad Moultaka in der Regie von Annika Nitsch Premiere. 

Premierenübersicht 2021/22

Der Vorverkauf für die Spielzeit 2021/22 beginnt:
Für den Monat September 2021 ab 13. Juli 2021, 10 Uhr;
für den Monat Oktober 2021 voraussichtlich Mitte September 2021;
für die Monate November/Dezember 2021 voraussichtlich Anfang Oktober 2021.

Der Vorverkaufsstart für die verbleibende Spielzeit 2021/22 wird rechtzeitig bekanntgegeben. 

Abonnements und Packages werden für die Veranstaltungen der zweiten Spielzeithälfte konzeptioniert. Informationen dazu folgen im Herbst 2021. 

Foto: Intendant Peter Theiler und Chefdramaturg Johann Casimir Eule auf der Jahrespressekonferenz der Semperoper Dresden am 17. Juni 2021 © Semperoper Dresden/Daniel Koch