Oper

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Deutsche Oper in zwei Aufzügen Libretto von Emanuel Schikaneder In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Tamino soll im Auftrag der Königin der Nacht deren Tochter Pamina befreien. Diese ist von Sarastro entführt worden; ein böser Zauberer, wie es scheint. Verliebt in das ihm nur durch ein Bildnis bekannte Mädchen, macht Tamino sich auf den Weg. Es stellt sich heraus, dass Sarastro weniger böse denn weise ist und zudem voraussagt, dass Pamina und Tamino füreinander bestimmt sind. Bevor jedoch der Held in den Tempel der Weisheit aufgenommen und das Paar zu wahrhaft liebenden Menschen werden kann, müssen noch eine Reihe von Prüfungen bestanden werden. Diese legt Tamino mit seinem Begleiter ab, Papageno, dem zwar die Braut Papagena, nicht jedoch schließlich wie Pamina und Tamino die allerhöchsten Weihen vergönnt sind: die Aufnahme in den Kreis der Eingeweihten. Ein Märchen vom Sieg der Liebe über alles, was uns Menschen voneinander trennt.

Zusammenfassung

Tamino soll im Auftrag der Königin der Nacht deren Tochter Pamina befreien. Diese ist von Sarastro entführt worden; ein böser Zauberer, wie es scheint. Verliebt in das ihm nur durch ein Bildnis bekannte Mädchen, macht Tamino sich auf den Weg. Es stellt sich heraus, dass Sarastro weniger böse denn weise ist und zudem voraussagt, dass Pamina und Tamino füreinander bestimmt sind. Bevor jedoch der Held in den Tempel der Weisheit aufgenommen und das Paar zu wahrhaft liebenden Menschen werden kann, müssen noch eine Reihe von Prüfungen bestanden werden. Diese legt Tamino mit seinem Begleiter ab, Papageno, dem zwar die Braut Papagena, nicht jedoch schließlich wie Pamina und Tamino die allerhöchsten Weihen vergönnt sind: die Aufnahme in den Kreis der Eingeweihten. Ein Märchen vom Sieg der Liebe über alles, was uns Menschen voneinander trennt.

Ausführliche Inhaltsangabe

Am Anfang steht eine Aufgabe, der Weg besteht aus Prüfungen, das Ziel ist Reife – und Liebe. Ist es ein Märchen? Oder eine Parabel? Oder doch das geheime Testament der Freimaurer?


Kaum eine Oper bietet so zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten wie die »Zauberflöte«. Von Wolfgang Amadeus Mozart im Jahre 1791 in Wien uraufgeführt, war sie von Anfang an die beim Publikum beliebteste, bekannteste und daher bis heute meistgespielte Oper schlechthin.


Der Regisseur Achim Freyer hat die Zauberflöte mittlerweile jeweils unter ganz neuen Perspektiven in Hamburg, zu den Salzburger Festspielen und zuletzt in Schwetzingen (koproduziert mit der Opera national du Rhin Strasbourg) inszeniert. Diese seine letzte »Zauberflöten«-Inszenierung, vielleicht seine märchenhafteste, kommt nun nach Dresden. Eine zentrale Rolle spielen in dieser Inszenierung die drei Türen zu den – für Tamino zunächst verschlossenen – Tempeln der Natur, der Weisheit und der Vernunft. Um sie entfaltet sich der das ganze Werk durchziehende Antagonismus der Welten von Sarastro und Königin der Nacht.


Ein Antagonismus, der sich mit erfolgreich bestandener Feuer- und Wasserprobe zu einer utopisch erträumten Gemeinsamkeit auflöst. »Die Widersprüche und die Dialektik in diesem Werk: die gute, trauernde Mutter, die aber nur Theater spielt und die die böse Frau wird, die den Sonnenkreis erringen möchte, den ihr Mann dem ungerechten Sarastro gegeben hat. Dieser Sarastro, der von den heiligen Hallen spricht, in denen man keine Rache duldet und gleichzeitig rächt und von Rache spricht. Das sind die Absurditäten und Widersprüche, die unser Leben täglich aufweist, und dass jede Ideologie, sowohl die der Königin als auch die des Sarastro Halbheiten sind, halbe Welten, halbe Wahrheiten, die immer zur Katastrophe führen und zu Kriegen und Zerstörung. Die Liebe ist das einzige Mittel zu versöhnen, uns zusammenzubringen und zu vereinen.


Das ist die Utopie in diesem Werk, dass ein Tamino und eine Pamina als geistige und seelische Ebene, wie Papageno und Papagena als sinnliche- körperliche Naturebene, die Kraft haben, diese Gegensätze zu vereinen, Mann und Weib, oder zivilisierte Welt und die Achse des Bösen, menschlich zu vereinigen und zu friedlichen Ergebnissen zu führen. Darum machen wir Kunst und müssen Gott sei Dank ständig damit leben, weil uns Amor nicht in Ruhe lässt.« (Achim Freyer)

Alle Besetzungen

  • Musikalische Leitung
    Patrick Lange
    Felix Krieger
    Gábor Káli
    Moritz Gnann
    Nikolaj Szeps-Znaider
  • Inszenierung, Bühnenbild & Kostüme
  • Licht
    Gerd Budschigk
  • Chor
  • Dramaturgie

  • Sarastro
    Georg Zeppenfeld
    Thorsten Grümbel
    Tilmann Rönnebeck
    Dimitry Ivashchenko
  • Königin der Nacht
    Tuuli Takala
    Olga Pudova
    Maria Perlt
    Christina Poulitsi
    Rocío Pérez
    Julia Sitkovetsky
  • Pamina
    Magdalena Risberg
    Margaux de Valensart
    Evelin Novak
    Tuuli Takala
  • Tamino
    Martin Mitterrutzner
    Joseph Dennis
    Tomislav Mužek
    Klaus Florian Vogt
  • Papageno
    Bernhard Hansky
    Sebastian Wartig
  • Erste Dame
    Ute Selbig
    Roxana Incontrera
  • Zweite Dame
    Christina Bock
    Anna Kudriashova-Stepanets
    Angela Liebold
  • Dritte Dame
    Christa Mayer
    Michal Doron
    Simone Schröder
    Stephanie Atanasov
  • Monostatos
    Timothy Oliver
    Simeon Esper
    Beomjin Kim
    Gerald Hupach
  • Sprecher
    Markus Marquardt
    Alexandros Stavrakakis
    Martin-Jan Nijhof
    Matthias Henneberg
    Lawson Anderson
  • Papagena
    Tania Lorenzo
    Christiane Hossfeld
    Katerina von Bennigsen
  • Erster Priester
    Allen Boxer
    Mateusz Hoedt
    Doğukan Kuran
  • Zweiter Priester
    Gerald Hupach
    Aaron Pegram
    Timothy Oliver
    Beomjin Kim
  • Erster Geharnischter
    Jürgen Müller
    Paul Kaufmann
    Simeon Esper
    Gerald Hupach
  • Zweiter Geharnischter
    Alexandros Stavrakakis
    Chao Deng
    Matthias Henneberg
    Lawson Anderson
    Magnus Piontek
  • Erster Knabe
    Aurelius Sängerknaben Calw
    Dresdner Kreuzchor
    Tölzer Knabenchor
  • Zweiter Knabe
    Aurelius Sängerknaben Calw
    Dresdner Kreuzchor
    Tölzer Knabenchor
  • Dritter Knabe
    Aurelius Sängerknaben Calw
    Dresdner Kreuzchor
    Tölzer Knabenchor

Eine Koproduktion mit der Opéra National du Rhin und den Schwetzinger Festspielen

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

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Ausgewählte Veranstaltung

  • Samstag 7. Dezember 2019
  • Beginn 14:00 Uhr
  • Pause nach 65 Minuten
  • Ende 16:50 Uhr
  • Gesamtdauer 2 Stunden 50 Minuten

  • Veranstaltungsort Semperoper Dresden

Werkeinführung (kostenlos)

  • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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  • Samstag 7. Dezember 2019
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  • Samstag 1. Februar 2020
  • Beginn 19:00 Uhr
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  • Samstag 22. Februar 2020
  • Beginn 19:00 Uhr
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  • Donnerstag 5. März 2020
  • Beginn 19:30 Uhr
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  • Gesamtdauer 2 Stunden 50 Minuten

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  • Sonntag 8. März 2020
  • Beginn 19:30 Uhr
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  • Sonntag 12. April 2020
  • Beginn 14:00 Uhr
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  • Sonntag 12. April 2020
  • Beginn 19:00 Uhr
  • Pause nach 65 Minuten
  • Ende 21:50 Uhr
  • Gesamtdauer 2 Stunden 50 Minuten

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  • Beginn 19:30 Uhr
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  • Beginn 19:00 Uhr
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  • Gesamtdauer 2 Stunden 50 Minuten

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  • Sonntag 3. Mai 2020
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  • Pause nach 65 Minuten
  • Ende 16:50 Uhr
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  • Sonntag 3. Mai 2020
  • Beginn 19:00 Uhr
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