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Operngala mit Preisverleihung

In Kooperation mit der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

Mit einer festlichen Operngala, präsentiert von den Künstler*innen der Semperoper, prominenten Gästen und der Sächsischen Staatskapelle Dresden wird in jedem Jahr der »Phoenix«, der Preis* der Stiftung Semperoper – Förderstiftung an eine außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit vergeben. In diesem Jahr wird der Preis an den international bekannten, mehrfach preisgekrönten Bühnen- und Kostümbildner Johannes Leiacker verliehen, der mit seinen Arbeiten in allen großen Theater- und Opernhäusern der Welt von Wien bis Hamburg über Paris, New York oder Tokio bis zu den Festspielen in Salzburg und Bregenz zuhause ist.

Der Semperoper Dresden ist Johannes Leiacker seit 1995 eng verbunden, deren ästhetisches Erscheinungsbild er mit seinen mittlerweile über zehn Produktionen – von der großen Oper über intime Kammerstücke bis hin zur Operette – entscheidend mitgeprägt hat. Er arbeitete dafür mit renommierten Regisseur*innen wie Peter Konwitschny (»Ein Friedenstag«, »Die Csárdásfürstin«, »Die Hugenotten«, »Norma«), Philipp Himmelmann (»The Rake's Progress«, »Macbeth«, »Cardillac«) Vera Nemirova (»Otello«), Diedrich W. Hilsdorf (»Lucia di Lammermoor«) und Josef E. Köpplinger (»Die Großherzogin von Gerolstein«) zusammen. Die im Mai 2022 stattfindende Premiere von Antonín Dvořáks Oper »Rusalka« (Regie: Christof Loy) und die für die kommende Spielzeit geplante »La Sonnambula« (Regie: Rolando Villazón) machen das Dutzend der Bühnenbildkreationen von Johannes Leiacker in Dresden voll. 

An diese Produktionen angelehnt erwartet das Publikum ein vielseitiges und vielfarbiges musikalisches Programm u.a. mit Hrachuhí Bassénz, Stepanka Pucalkova, Lawson Anderson und als Stargast der slowakische Tenor Pavol Breslik. Die Laudatio für diesen außergewöhnlichen Künstler wird die ehemalige Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst im Freistaat Sachsen Dr. Eva-Maria Stange halten.

*Seit diesem Jahr mit dem Zusatz »Preisträger-Award des Gründers und Stifters der Stiftung Semperoper, Senator h.c. Rudi Häussler« versehen.

Mit dem Preis der Stiftung Semperoper zeichnet die Stiftung herausragende Künstlerpersönlichkeiten aus, die der Semperoper angehören oder eng mit ihr verbunden sind. Künstlerische Exzellenz und Vielfalt in der traditionsreichen Sächsischen Staatsoper zu fördern, ist ein wichtiges Anliegen der Stiftung. Zugleich soll der Preis, der seit 1993 verliehen wird, den weltweiten Ruf der Semperoper in besonderer Weise festigen und mehren. So erhielten in den vergangenen Jahren u.a. Christian Thielemann, Evelyn Herlitzius, Georg Zeppenfeld, das Semperoper Ballett, Jón Vallejo und Omer Meir Wellber den Preis der Stiftung.

Programm

Ouvertüre
aus: Die Csárdásfürstin (Emmerich Kálmán)
Sächsische Staatskapelle Dresden

Arie des Edgardo »Tombe degli ... Fra poco a me ricovero«
aus: Lucia di Lammermoor (Gaetano Donizetti)
Pavol Breslik

»Casta Diva«
aus: Norma (Vincenzo Bellini)
Hrachuhí Bassénz

»Mira oh Norma«
aus: Norma (Vincenzo Bellini)
Hrachuhí Bassénz, Stepanka Pucalkova

Ouvertüre
aus: Rusalka (Antonín Dvořák)
Sächsische Staatskapelle Dresden

Arie des Urbain »Nobles Seigneurs saluts«
aus: Les Hueguenots/ Die Hugenotten (Giacomo Meyerbeer)
Stepanka Pucalkova

Arie des Marcel »Chanson Huguenote«
aus: Les Hueguenots/ Die Hugenotten (Giacomo Meyerbeer)
Lawson Anderson

Arie der Rusalka »Měsíčku nanebi« (»Lied an den Mond«)
aus: Rusalka (Antonín Dvořák)
Mariya Taniguchi

Arie des Prinzen »Vidino divná«
aus: Rusalka (Antonín Dvořák)
Pavol Breslik

Arie der Anne Truelove »No word from Tom«
aus: The Rake’s Progress (Igor Strawinsky)
Nikola Hillebrand

Arie des Tom »Here I stand … Since it is not«
aus: The Rake’s Progress (Igor Strawinsky)
Joseph Dennis

Arie des Nick Shadow »Come master … In youth the panting…«
aus: The Rake’s Progress (Igor Strawinsky)
Lawson Anderson

Nr.19 Entracte – Galopp für Orchester
aus: Die Großherzogin von Gerolstein (Jacques Offenbach)
Sächsische Staatskapelle Dresden

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