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Die Musik nach Hause bringen

Konzert der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie Dresden

Eröffnung der Veranstaltungsreihe »Umanut weChaim / Kunst und Leben« anlässlich 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

»Die Musik nach Hause bringen« – so übertitelt Michael Hurshell, der Leiter der 2007 gegründeten Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie Dresden das Eröffnungskonzert der Veranstaltungsreihe zu 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Das Programm verbindet einerseits Komponisten mit sächsischen Bezügen – Franz Waxman (1906-1967), der in Dresden studiert hat, die in Leipzig ausgebildeten Tonsetzer Miklós Rózsa (1907-1995) und Marc Lavry (1903-1967) – mit Werken von Erich Wolfgang Korngold (1897-1957) und dem heute fast gänzlich vergessenen Wiener Komponisten und Schüler von Anton Bruckner, Robert Fuchs (1847-1927). Die Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden wurde 2017 mit dem internationalen Hosenfeld/Szpilman-Gedenkpreis für ihr Engagement und die Wiederaufführung vergessener Werke verfemter jüdischer Komponist*innen ausgezeichnet. 

Programm

Grußwort des Intendanten der Sächsischen Staatsoper Peter Theiler
Grußwort der Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch

Marc Lavry (1903-1967)
Al Naharot Bavel (An den Flüssen Babylons), Tondichtung op. 33 (1935)

Miklós Rózsa (1907-1995)
Andante op 22a (1950 / 1992)
Andante con moto

Erich Wolfgang Korngold (1897-1957)
Sextett op 10 (1914-16)
I. Moderato  
IV. Finale, Presto »mit Feuer und Humor« 
(für Streichorchester bearbeitet von Michael Hurshell)

Richard Fuchs (1887-1947)
Hymnus an Gott (1933)

Franz Waxman (1906-1967)
Sinfonietta für Streichorchester und Pauken (1955)
I. Lento – Allegro
II. »Dirge« (Klage)
III. Finale – Scherzo

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