Torsten Rasch, Komponist
Oper
Pausengespräch

»Wie klingt die Stimme Gottes?«

Pausengespräch mit dem Komponisten Torsten Rasch zu »Die andere Frau« vom 23. Juni 2020

Im Juni 2020 hätte in der Semperoper die Uraufführung der Oper »Die andere Frau« von Torsten Rasch stattfinden sollen. Die Uraufführung ist auf die kommende Spielzeit verschoben, aber Dramaturg Kai Weßler hat sich mit dem Komponisten auf ein telefonisches Pausengespräch getroffen und über die neue Oper unterhalten. 

Seit einem Jahr lebt und arbeitet Torsten Rasch als Stipendiat der deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Dort hat er auch die strenge Corona-Quarantäne Italiens erlebt und berichtet von dem engen künstlerischen Austausch der Stipendiaten in dieser Zeit. 

»Die andere Frau« basiert auf einem biblischen Sujet, der Dreiecksgeschichte zwischen Abraham, seiner Frau Sara und der Sklavin Hagar. Torsten Rasch spricht über seine Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Helmut Krausser, über das Bearbeiten von biblischen Mythen und darüber, wie man die Stimme Gottes komponieren kann. 

Eine besondere Farbe des Werkes ist der Gesang der US-iranischen Sängerin Sussan Deyhim, mit der Torsten Rasch eine lange Zusammenarbeit verbindet. Für sie hat er einen der ältesten Texte der Menschheit vertont: die Klage über die Zerstörung der Stadt Ur, ein mesopotamischer Keilschrift-Text, mit großer sprachlicher Wucht von Krieg und Zerstörung erzählt.

Torsten Raschs Musikwunsch ist der letzte Satz aus Gustav Mahlers 10. Sinfonie in der Version des jungen israelischen Dirigenten und Komponisten Yoel Gamzou, dessen Schlussteil am Ende des Pausengesprächs zu hören ist.

Das Gespräch fand am 23. Juni 2020 statt.

Premiere 22. Januar 2022

Im Juni 2020 hätte in der Semperoper die Uraufführung der Oper »Die andere Frau« von Torsten Rasch stattfinden sollen. Die Uraufführung ist auf die kommende Spielzeit verschoben, aber Dramaturg Kai Weßler hat sich mit dem Komponisten auf ein telefonisches Pausengespräch getroffen und über die neue Oper unterhalten. 

Seit einem Jahr lebt und arbeitet Torsten Rasch als Stipendiat der deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Dort hat er auch die strenge Corona-Quarantäne Italiens erlebt und berichtet von dem engen künstlerischen Austausch der Stipendiaten in dieser Zeit. 

»Die andere Frau« basiert auf einem biblischen Sujet, der Dreiecksgeschichte zwischen Abraham, seiner Frau Sara und der Sklavin Hagar. Torsten Rasch spricht über seine Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Helmut Krausser, über das Bearbeiten von biblischen Mythen und darüber, wie man die Stimme Gottes komponieren kann. 

Eine besondere Farbe des Werkes ist der Gesang der US-iranischen Sängerin Sussan Deyhim, mit der Torsten Rasch eine lange Zusammenarbeit verbindet. Für sie hat er einen der ältesten Texte der Menschheit vertont: die Klage über die Zerstörung der Stadt Ur, ein mesopotamischer Keilschrift-Text, mit großer sprachlicher Wucht von Krieg und Zerstörung erzählt.

Torsten Raschs Musikwunsch ist der letzte Satz aus Gustav Mahlers 10. Sinfonie in der Version des jungen israelischen Dirigenten und Komponisten Yoel Gamzou, dessen Schlussteil am Ende des Pausengesprächs zu hören ist.

Das Gespräch fand am 23. Juni 2020 statt.

Premiere 22. Januar 2022

Die andere Frau

Torsten Rasch