Opera

Eugen Onegin

Pjotr I. Tschaikowsky

Lyrical scenes in three acts (seven scenes) Libretto by Pyotr I. Tchaikovsky and Konstantin S. Schilowsky after the novel by Alexander Puschkin

Performed in Russian with German and English supertitles

 
Info
  • 7 pm – 9.50 pm
  • Intervals after 90 minutes

  • Venue:  Semperoper Dresden

  • Guided tour through the Semperoper
    Info
    • 7 pm – 9.50 pm
    • Intervals after 90 minutes

    • Venue:  Semperoper Dresden

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      Packages

    The piece is also part of

    Tired of the big city and its abundance of parties and women, the dandy Eugene Onegin travels to the countryside, where he meets Tatjana, the daughter of an estate owner. Dreaming of romantic love as described in books, she thinks she has found it in Onegin. However, he is unwilling to be tied down. After brusquely rejecting her, it is only years later that Onegin comes to understand his awful mistake and his lack of courage. Yet the realization comes too late: Tatjana has already become the wife of Prince Gremin. Tchaikovsky based his touching and intimate masterpiece from 1878 on the novel in verse by Alexander Pushkin. The opera not only illuminates the torn inner lives of the protagonists, but also the pitfalls of modern relationships. Markus Bothe breaks up the story's chronology using flashbacks of the various characters to create an allusive series of images in which memory, mood and the drama of the present flow seamlessly into one another.

    Plot

    Erstes Bild
    Ein Nachmittag auf dem Landgut der Larins: Die Amme Filipjewna widmet sich der Hausarbeit, während Gutsherrin Larina einmal mehr das introvertierte Verhalten ihrer Tochter Tatjana beklagt. Diese möchte eigentlich nur in Ruhe lesen, wird aber von ihrer Mutter immer wieder daran gehindert, sei es durch Lamenti über ihre Jugend oder das Lied der Bauern, das diese auf Larinas Geheiß singen. Olga kommt ihrer Schwester zu Hilfe und versucht, Tatjana auf andere Gedanken zu bringen. Da kündigt sich Besuch an: Olgas Verlobter Lenski stellt seinen neuen Nachbarn Onegin vor. Während sich die Familie von dem gegen die Etikette verstoßenden Auftreten des Fremdlings irritiert zeigt, weckt dessen unkonventionelle Art das Interesse Tatjanas. Könnte er die wahre Liebe sein, von der ihre Bücher erzählen?

    Zweites Bild
    Tatjana ist zu aufgewühlt, um schlafen zu können. Sie bittet Filipjewna, ihr etwas über die Liebe zu erzählen. Doch Filipjewnas Geschichte ist keine glückliche: Sie selbst musste einst einen von ihren Eltern erwählten Mann heiraten… Endlich alleingelassen, beginnt Tatjana zu schreiben: In einem Brief gesteht sie Onegin ihre Liebe. Als Filipjewna das Mädchen am nächsten Morgen wecken will, realisiert sie, was in der Nacht geschah. Doch obwohl sie sich zunächst begriffsstutzig gibt, kann sie Tatjanas Wunsch nicht abschlagen: Sie nimmt den Brief an sich, um ihn Onegin zu überbringen.

    Drittes Bild
    Ungeduldig und nervös erwartet Tatjana Onegins Reaktion. Doch als er schließlich vor ihr steht, schwindet all ihre Hoffnung: Kalt erteilt ihr Onegin eine Absage.

    Viertes Bild
    Es ist Tatjanas Namenstag und die gesamte Nachbarschaft hat sich zum Fest eingefunden. Während sich alle bestens amüsieren, würde sich Tatjana am liebsten in Luft auflösen. Auch Onegin ärgert sich, von Lenski auf den Ball geschleppt worden zu sein. Aus Rache an seinem Freund und aufgestachelt durch das Gerede der Gäste, beginnt er, vor aller Augen mit Olga zu flirten. Die Situation eskaliert: Lenski fordert Onegin zum Duell.

    Fünftes Bild
    Lenski wartet mit seinem Sekundanten Saretzki auf Onegin, der verspätet zum Duell erscheint. In Erinnerung an vergangene Jahre nimmt Lenski Abschied von seiner Liebe und seinem Leben. Als sich die Freunde kurz darauf als Gegner gegenüberstehen, gelingt es keinem, das Wort zur Aussprache zu ergreifen. Die Duellanten nehmen die Waffen auf, Onegin schießt – und Lenski fällt.

    Sechstes Bild
    Die Geister der Vergangenheit lassen Onegin keine Ruhe. Nach Jahren des Reisens kehrt er nach St. Petersburg zurück, wo er direkt auf einem Ball landet. Stolz führt ihm dort der fürstliche Gastgeber Gremin seine Frau vor – es ist keine andere als Tatjana. Wie Schuppen fällt es Onegin von den Augen: Er hat Tatjana die ganze Zeit geliebt und nur mit ihr ist auch für ihn ein Glück möglich.

    Siebtes Bild
    Die Situation hat sich nun umgekehrt: In einem Brief gesteht Onegin Tatjana seine Gefühle, doch obwohl sie ihn immer noch liebt, weist ihn Tatjana zurück. So sehr Onegin sie auch bedrängt, er kann sie nicht halten. Tatjana flieht in ihr Leben mit Gremin. Onegin bleibt alleine zurück.

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