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Tanz:Film

Mit dem Semperoper Ballett ins Kino In Zusammenarbeit mit dem Programmkino Ost

Vier Mal in dieser Spielzeit lädt die Semperoper ein zum moderierten Tanzfilm-Abend ins Programmkino Ost. Neben den Lieblingsfilmen unserer Tänzer*innen »Flashdance« und »Black Swan« wird auch der neue Film über Rudolf Nurejew »The White Crow« zu sehen sein. Den Rundtanz eröffnet der Pina Bausch-Film »Die Klage der Kaiserin«. Im Anschluss an den Film kann man in gemütlicher Kinoatmosphäre mit unseren Künstler*innen über das Gesehene ins Gespräch kommen.

Idee & Konzept Raphaël Coumes-Marquet, Manfred Weiß
Veranstaltungsort Programmkino Ost, Schandauer Strasse 73, Dresden
Preise 8 Euro, ermäßigt 7 Euro
Tickets sind ausschließlich über das Programmkino Ost erhältlich

Summary

Vier Mal in dieser Spielzeit lädt die Semperoper ein zum moderierten Tanzfilm-Abend ins Programmkino Ost. Neben den Lieblingsfilmen unserer Tänzer*innen »Flashdance« und »Black Swan« wird auch der neue Film über Rudolf Nurejew »The White Crow« zu sehen sein. Den Rundtanz eröffnet der Pina Bausch-Film »Die Klage der Kaiserin«. Im Anschluss an den Film kann man in gemütlicher Kinoatmosphäre mit unseren Künstler*innen über das Gesehene ins Gespräch kommen.

Idee & Konzept Raphaël Coumes-Marquet, Manfred Weiß
Veranstaltungsort Programmkino Ost, Schandauer Strasse 73, Dresden
Preise 8 Euro, ermäßigt 7 Euro
Tickets sind ausschließlich über das Programmkino Ost erhältlich

Filmprogramm

Mi, 11. Dezember 2019
Die Klage der Kaiserin
Deutschland/ Frankreich/ Großbritannien 1989, 103 min, Regie: Pina Bausch, Dokumentarfilm, FSK 12
Der Film, den Pina Bausch, die Gründerin und Leiterin des »Tanztheaters Wuppertal« mit ihrem Ensemble und einigen Gästen gedreht hat, ist ein großes, nie weinerliches, oft sanft komisches Lamento über die Welt, das Leben – also über dich und mich. »Mich wundert nur, dass einer liebt und sich am Leben hält«, so lautet einer der wenigen Sätze, die in diesem von trauriger Musik und schönen, schön verqueren Bildern überquellenden Film gesprochen werden. Wer auch nur eine ihrer Arbeiten gesehen hat, die Pina Bausch für ihr Tanztheater geschaffen hat, findet sich in den wilden oder stillen Bildern ihres ersten Films bald zurecht. Immer ist es der Stolpereffekt fürs Auge, mit dem uns die Choreographin aus dem Alltagstrott unseres aus Bequemlichkeit oder Selbstschutz verengten Lebens als Augen-Menschen reißt. 
Im Anschluss Gespräch mit einem Probenleiter*in der Pina Bausch Foundation; Moderation: Juliane Schunke, Dramaturgin

Mi, 22. Januar 2020

Flashdance
USA 1983, 95 min, Regie: Adrian Lyne, Darsteller: Jennifer Beals, Michael Nouri, Belinda Bauer, FSK 12
»Wenn du einmal einen Traum aufgibst, stirbst du.« Alex beherzigt den Rat ihres Freundes und Vorgesetzten. Tags schuftet die 18-jährige als Schweißerin in einem Stahlwerk in Pittsburgh, abends tanzt sie sich in »Mawby’s Bar« die Seele aus dem Leib. Alex trainiert für ihr einziges Ziel: eine klassische Tanzkarriere… Mit dieser Minimalstory, einem unverbrauchten Gesicht und dem Soundtrack von Giorgio Moroder drehte Adrian Lyne den Kassenschlager des Jahres 1983, der Titelsong »What a Feeling« (gesungen von Irene Cara) bekam einen Oscar. Der Film gehörte zu den Auslösern einer gigantischen Tanz- und Aerobic-Welle und hat eine ganze Generation junger Mädchen in Tanzstudios getrieben: Frauen wollten sein wie »Alex«, gespielt von Hauptdarstellerin Jennifer Beals – und Männer wollten einfach nur sie. 
Im Anschluss Gespräch mit Christian Bauch, Solist Semperoper Ballett; Moderation: Juliane Schunke, Dramaturgin

Mi, 19. Februar 2020

Nurejew – The White Crow 
Großbritannien/ Frankreich / Serbien 2018, 127 min, Regie: Ralph Fiennes, Darsteller: Oleg Ivenko, Adèle Exarchopoulos, Ralph Fiennes, Louis Hofmann, FSK 6
In seiner dritten Regiearbeit erzählt Ralph Fiennes (»Der englische Patient«) die wahre Geschichte des sowjetischen Ballett-Stars Rudolf Nureyev. Nach einem Gastspiel in Frankreich weigert sich der Tänzer nach Moskau zurückzukehren. Am Pariser Flughafen Le Bourget kommt es am 16. Juni 1961 zu einer spektakulären Flucht. Nureyev entkommt seinen Aufpassern vom KGB und bittet die Flughafen-Polizei um politisches Asyl. Wenngleich andere Tänzer technisch besser sind als Nureyev, ist dessen Charisma auf der Bühne konkurrenzlos. Mit dem ukrainischen Oleg Ivenko fand Fiennes einen Hauptdarsteller, der dem Ballett-Star nicht nur optisch recht ähnlich sieht, sondern zudem mit tänzerischem Können und Leinwandpräsenz zu überzeugen weiß. Und dabei dessen Zerrissenheit eindrucksvoll zelebriert. Mit Original-Schauplätzen vom Pariser Louvre bis zur Eremitage in Sankt Petersburg bietet Fiennes imposante Kulissen.
Moderation: Juliane Schunke, Dramaturgin

Mi, 18. März 2020 
Black Swan
USA 2011, 103 min, Regie: Darren Aronofsky, Darsteller: Natalie Portman, Mila Kunis, Vincent Cassel, FSK 16 
Für Nina, eine junge, vom Ehrgeiz ihrer Mutter angetriebene Tänzerin, ist im Leben nichts wichtiger, als im berühmten Lincoln Center in New York die Doppelrolle des Weißen und des Schwarzen Schwans in Tschaikowskis Ballett zu tanzen. Die Truppe, der sie angehört, wird von einem autokratischen Impresario geleitet, der die frühere Primaballerina entlässt, um Platz für eine neue zu schaffen. In Nina sieht er die Idealbesetzung des unschuldigen, bezaubernden Weißen Schwans, aber dem bösen Schwarzen Schwan ist sie nicht gewachsen. Er setzt deshalb die ganze Macht seiner Persönlichkeit ein, um Nina so zu manipulieren, dass sie auch diese Rolle ausfüllen kann. Dabei bedient er sich vor allem sexueller Manipulationen, die an Brutalität grenzen. Der zwischen Psychodrama und Genre changierende Film wirft alle Grenzen der Konvention über Bord, wobei sich traditionelle Kunst und Horror-Trash mit großer Dramatik verbinden. 
Im Anschluss Gespräch mit Anna Merkulova, Erste Solistin Semperoper Ballett; Moderation: Juliane Schunke, Dramaturgin

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