Opera

Das Rheingold

Richard Wagner

The eve of the Bühnenfestspiels »The Ring of the Nibelungs« Libretto by the composer

Performed in German with German and English supertitles

 

No shows at the current season.

In the beginning, there was the idea: It was in 1848, while employed in Dresden as Royal Kapellmeister, that Richard Wagner came up with the idea for the Nibelung story, which he intended to turn into a heroic national opera. Eventually this early plan was transformed into the far more dramatically comprehensive »The Ring of the Nibelung« tetralogy, which was first performed in 1876. The Nibelung dwarf Alberich, by renouncing love, has successfully forged a ring from the mythical Rhine gold to secure his dominion over the world. Wotan, the ruler of the gods, wishes to use this gold to pay his debts to Fasolt and Fafner, who built Valhalla Castle for him. Just when Wotan’s plan seems destined to succeed, the robbed Alberich curses the ring. In his staging for the Semperoper, director Willy Decker interprets the story of the origin of the evil ring as the genesis of the world. He begins with Erda, the mother of the gods, who launches this tale of a theatre within a theatre ... 

Plot

Am Uranfang der Welt schläft Erda. Ihr Schlaf ist Träumen. Die Rheintöchter wachen in spielerischer Unbekümmertheit über das Rheingold. Der Nibelung Alberich stört ihr sorgloses Spiel. Er begehrt Liebe von den Rheintöchtern. Aber sie verspotten den Nachtalben. In törichter Einfalt verraten sie das Geheimnis des Goldes, das dem zu maßloser Macht verhilft, der der Liebe entsagt und dadurch das Gold zu einem Ring zu schmieden vermag. Die Wut über die vorenthaltene Liebe treibt Alberich zur Verzweiflungstat: Er raubt das Rheingold und verzichtet auf Liebe zugunsten maßloser Macht. 
Wotan träumt von glanzvollem ewigem Leben in der Götterburg Walhall, die ihm die Riesen Fasolt und Fafner erbaut haben. Fricka, seine Gemahlin, sorgt sich um den Preis. Wotan versprach den Riesen die Göttin Freia, deren Äpfel ewige Jugend spenden. Als die Riesen kommen und ihren Lohn verlangen, weigert sich Wotan, Freia herzugeben, und bricht damit die Verträge. Der Konflikt droht zu eskalieren. Loge weiß einen Ausweg. Er berichtet von Alberich, der das Rheingold zu einem Ring geschmiedet hat und mit diesem Machtmittel nach der Herrschaft über die Welt giert. Schon jetzt schaffen ihm die Nibelungen kostbarste Schätze. Das weckt die Begehrlichkeit der Riesen, die bereit wären, Freia gegen das Gold des Zwergen auszutauschen.
Auch die Götter sind fasziniert von der Vorstellung maßloser Macht. Wotan begibt sich mit Loge hinab nach Nibelheim. 
In unterirdischer Tiefe beherrscht Alberich mit Gewalt und Terror die Nibelungen. Den eigenen Bruder Mime zwingt er, einen Tarnhelm zu schmieden, dessen magische Kraft aber nur Alberich zu nutzen vermag. Wotan und Loge entlocken dem krankhaft verängstigten Mime die Geheimnisse des Rheingolds, des Rings und des Tarnhelms. Auch Alberich erliegt dem listigen Loge. Schamlos ihm schmeichelnd bringt er Alberich dazu, seine Macht zu demonstrieren. Mit Hilfe des Tarnhelms verwandelt dieser sich in einen Riesenwurm und dann in eine Kröte. Wotan fängt die Kröte und bringt so Alberich in seine Gewalt.
Für seine Freilassung muss Alberich nicht nur das Gold, sondern auch den Ring Wotan überlassen. Er verflucht den Ring, der jedem künftigen Besitzer den Tod bringen soll. Um Freia auszulösen, reicht das Gold des Nibelungen nicht aus. Die Riesen verlangen auch den Tarnhelm und den Ring. Doch Wotan will den Ring nicht hingeben. Erda warnt den Gott vor dem fluchbeladenen Ring. Wotan überlässt ihn den Riesen. Fafner und Fasolt geraten beim Teilen des Schatzes in Streit. Fafner tötet Fasolt und bringt den Ring und den Hort in seine Gewalt.
Die Götter nehmen Walhall in Besitz. Nur Loge weiß, dass ihre Freude nicht lange währen wird. Umsonst bitten die Rheintöchter die Götter, ihnen das Rheingold zurückzugeben.