Opera

Nabucco

Giuseppe Verdi

Dramma lirico in four parts Text by Temistocle Solera

Performed in Italian with German and English supertitles

 

No coming shows this season.

Nabucco, the King of Babylon, has subjugated the Israelites and destroyed their temple. His daughter Fenena loves one of the enslaved Hebrews, while the second daughter Abigaille hates the Israelites. In the ecstasy of victory, Nabucco declares himself to be God, and promptly loses his senses. When Abigaille learns that she herself is the daughter of a slave, a deadly power struggle is set in motion. First performed at La Scala in Milan in 1842, »Nabucco« relates an Old Testament story dealing with freedom, identity, hubris and belief. Verdi’s third work for the operatic stage is one of the most popular of all Italian operas, not just because of the Choir of Hebrew Slaves (»Va’ pensiero, sull’ali dorate«), but also due to its gripping plot and powerful melodies. Director David Bösch places a ramshackle residential block at the centre of his production to represent the besieged Jerusalem and the Tower of Babel. 

Plot

Erster Teil »Jerusalem«
Jerusalem wird von den Truppen des babylonischen Königs Nabucco belagert. Zaccaria, der geistige Führer der Hebräer, hat Nabuccos Lieblingstochter Fenena in seine Gewalt gebracht und hofft, die Eroberung der Stadt so abwenden zu können. Fenena liebt den jungen Hebräer Ismael, den sie aus dem Gefängnis ihres Vaters hat fliehen lassen. Nabuccos erstgeborene Tochter Abigaille, die ebenfalls in Ismael verliebt ist, hat sich in die belagerte Stadt geschlichen und bietet Ismael an, ihn zu retten, wenn er ihre Liebe erwidert. Ismael lehnt ab. Nabucco dringt mit seinen Soldaten in die Stadt ein. Zaccaria droht, die Geisel Fenena zu töten, doch Isamel befreit die Königstochter. Nun triumphiert Nabucco: Während die Hebräer den Verräter Ismael verfluchen, befielt er, die Stadt niederzubrennen und die Bewohner zu versklaven. 

Zweiter Teil »Der Gottlose«
Abigaille hat herausgefunden, dass sie nicht die leibliche Tochter Nabuccos, sondern
das adoptierte Kind von Sklaven ist. Der Oberpriester des Baal warnt sie vor dem Einfluss der Hebräer, die von Fenena beschützt werden, und fordert ihren Tod. Abigaille verbündet sich mit den Priestern, um an die Macht zu kommen. – Zaccaria preist auch in der Sklaverei seinen Gott. Fenena hat den Glauben der Hebräer angenommen und rettet dadurch Ismael vor der Rache seiner Leute. – Die Priester haben das Gerücht verbreitet, Nabucco sei im Kampf gefallen, und rufen Abigaille als neue Königin aus. Da erscheint plötzlich der totgeglaubte Nabucco. Inmitten der Baal-Anhänger und der Hebräer erklärt er sich selbst zum einzigen und alleinigen Gott. Ein Blitz trifft den König. Nabucco stürzt, und Abigaille nimmt die Krone an sich.

Dritter Teil »Die Prophezeiung«
Nabucco ist dem Wahnsinn verfallen. Abigaille hat die Macht an sich gerissen und plant die Vernichtung der Hebräer. Durch eine List erreicht sie, dass der geisteskranke König das Todesurteil besiegelt. Zu spät erkennt Nabucco, dass er damit den Tod seiner eigenen Tochter Fenena angeordnet hat. Abigaille ist am Ziel all ihrer Wünsche und lässt den Vater gefangennehmen. – Die Hebräer träumen von besseren Zeiten, doch Zaccaria prophezeit ihnen das Ende ihrer Sklaverei. 

Vierter Teil »Das gestürzte Götzenbild«
Der gefangene Nabucco kann nicht mehr zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden. Als er jedoch erkennt, dass Fenena zur Hinrichtung geführt wird, erwachen seine Sinne wieder. Nun ist er bereit, den Gott der Hebräer anzuerkennen und um Vergebung zu bitten. Einige seiner Getreuen befreien den König. – Im letzten Moment kann Nabucco Fenena und Zaccaria vor der Hinrichtung retten. Abigaille hat erkannt, dass ihre Herrschaft am Ende ist, und hat Gift genommen. Sterbend bittet sie Fenena um Verzeihung und erfleht von Gott Gnade. Nabuccos neue Herrschaft steht unter dem Zeichen des Gottes der Hebräer.

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