Opera

Le Grand Macabre

Györgi Ligeti

Opera in two acts Libretto by Michael Meschke and György Ligeti, based on Michel de Ghelderode’s drama »La Balade du Grand Macabre«

Performed in German with German and English supertitles

 

No coming shows this season.

Mankind is facing its final hour. The end of the world is fast approaching and Nekrotzar, the terrifying Great Macabre, rises from his grave to proclaim the end of time. He takes Piet the Pot, a drunken wine-taster, as his assistant. Together they embark on an apocalyptic ride through Breughelland, a veritable Sodom and Gomorrah of booze and sex, ruled by the infantile prince Go-Go, corrupt ministers and perverted courtiers, inhabited by a frightened and downtrodden people and controlled by the Secret Political Police. The anti-anti-opera »Le Grand Macabre« by the Hungarian composer György Ligeti, which premiered in 1978, is regarded as one of the most effective works of musical theatre of the past decades. In this highly entertaining mix of medieval mystery play, absurd slapstick and black humour, Ligeti tells the story of the end of the world in a virtuoso composition filled with musical quotations and pastiche. Happily, the tale does not conclude with the anticipated apocalypse, which is simply forgotten during a night of general drunkenness.

Plot

Auf einem verlassenen Friedhof im imaginären Breughelland im »soundsovielten« Jahrhundert entdeckt Piet vom Fass das Liebespaar Amanda und Amando, das einen ungestörten Schlafplatz für ausgiebigen Beischlaf sucht und begegnet Nekrotzar, dem großen Makabren, der sich als der Tod ausgibt. Sein Plan: Noch heute soll um Mitternacht mit Hilfe eines Kometen die Welt vernichtet werden. Piet wird sein Knecht, auf dem Nekrotzar in die Stadt reitet. Währenddessen drangsaliert Mescalina ihren Gatten, den Hofastrologen Astradamors auf das Schändlichste. Er beobachtet die Sterne, sie träumt von einem potenten Liebhaber, der ihr in Gestalt Nekrotzars prompt erscheint. Nekrotzar beißt Mescalina zu Tode, verkündet einmal mehr den Weltuntergang und zieht weiter zum Palast des Fürsten Go-Go. Hier tyrannisieren der schwarze und der weiße Minister einen notorisch infantilen Fürsten, Gepopo – der Chef der Geheimen Politischen Polizei – warnt vor dem widerständigen Volk, der Polizeichef verkündet die Ankunft des Kometen und des Großen Makabren. Die Situation droht zu eskalieren – am Ende saufen und feiern Volk, Piet vom Fass, Nekrotzar und Astradamors dem Ende entgegen. Plötzlich eine gewaltige Explosion, Angstschreie, der bedrohliche Schein des Kometen; allein Nekrotzar ist bereits zu betrunken, um die Welt zu zerschmettern. Am nächsten Morgen glauben Piet vom Fass und Astradamors sich tot. Fürst Go-Go meint der einzige Überlebende zu sein und die scheintote Mescalina stürzt sich auf Nekrotzar und rechnet mit den Ministern ab. Da bemerken Piet und der Astrologe: »Wir haben Durst: Ergo wir leben.« Enttäuscht und blamiert macht sich der Große Makabre aus dem Staub. Amanda und Amando haben von all dem nichts mitbekommen und so steht am Ende die Erkenntnis: »Fürchtet den Tod nicht, gute Leute! Irgendwann kommt er, doch nicht heut! Lebt so lang in Heiterkeit!« 

Premierenkostprobe and Specials

There are currently no further performances scheduled this season.

Premiere teaser: »Le Grand Macabre«

Orchestral or stage rehearsal a few days before the premiere

There are currently no further performances scheduled this season.

Symposium: »Between Apocalypse and the Grotesque« – Symposium on György Ligeti’s »Le Grand Macabre«

In cooperation with the »Carl Maria von Weber« College of Music, Dresden

There are currently no further performances scheduled this season.

Symposium: »Between Apocalypse and the Grotesque« – Symposium on György Ligeti’s »Le Grand Macabre«

In cooperation with the »Carl Maria von Weber« College of Music, Dresden

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