Opera

Capriccio

Richard Strauss

Conversation Piece with Music in one act Libretto by Clemens Krauss and Richard Strauss

Performed in German with German and English supertitles

 
Info
  • Starting Time: 6 pm

  • Venue:  Semperoper Dresden

  • Free introductory talk
  • held in the Semper Opera House cellar 45 minutes before curtain-up
    Info
    • Starting Time: 7 pm

    • Venue:  Semperoper Dresden

    • Free introductory talk
    • held in the Semper Opera House cellar 45 minutes before curtain-up

    • Post-Show Discussion following the performance (free admission).
      Info
      • Starting Time: 7 pm

      • Venue:  Semperoper Dresden

      • Free introductory talk
      • held in the Semper Opera House cellar 45 minutes before curtain-up

        Subtitled »A Conversation Piece with Music«, Richard Strauss’s »Capriccio«, which premiered in Munich in 1942, was the climax of the composer’s stage work, a farewell to opera and a confirmation of his (ambivalent) insistence on the autonomy of art at a time of total war. In a rococo chateau near Paris, the poet Olivier, the composer Flamand and the Countess Madeleine not only negotiate their erotic relationship to one another, but also the question – basic to opera history – of what is more important: the music or the words? Prima la musica, poi le parole? Richard Strauss’s response is to weave a fine musical tapestry, from the wonderful string sextet at the beginning of the opera, through the sparkling parlando, the seemingly weightless conversational tone, fugue, sonnet and octet, to the poetic moonlight piece and the sentimental-ironic finale. At the work’s conclusion, the undecided Countess interrogates her reflection in the mirror: »Can you help me find an ending to their opera? Is there one that isn’t trivial?«

        Plot

        Anlässlich der Vorbereitungen ihrer Geburtstagsfestlichkeiten hat die junge, verwitwete Gräfin Madeleine Flamand, einen Komponisten, und Olivier, einen Dichter, in ihr Schloss in der Nähe von Paris geladen. Beide beobachten, wie die Gastgeberin hingebungsvoll einem Streichsextett lauscht, das Flamand für sie komponiert hat. Musiker und Dichter lieben Madeleine und ereifern sich über die Frage, ob Wort oder Musik den Vorrang habe: »Prima le parole, dopo la musica oder Prima la musica, dopo le parole«. Theaterdirektor La Roche, der während des Konzerts geschlafen hat, hält nichts von solchen Auseinandersetzungen. Er ist auf dem Schloss, um ein Schauspiel von Olivier für die Festlichkeiten in Szene zu setzen. Madeleine tritt, begleitet von ihrem Bruder – dem Grafen –, dazu: Auch sie weiß nicht, welcher Muse sie den Vorzug geben, ob sie sich für Flamand oder Olivier entscheiden soll … Der Graf hat es da leichter, er liebt Clairon, eine berühmte Schauspielerin, die an diesem Tag zur Probe erwartet wird. Clairon trifft ein. Sie und der Graf wetteifern im wechselseitigen Rezitieren eines Sonetts aus Oliviers neuem Schauspiel. Flamand fühlt sich durch die Worte zum Komponieren inspiriert und enteilt, während Olivier die Gelegenheit nutzt, um der Gräfin (vergebens) eine Liebeserklärung zu machen. Flamand kehrt zurück und trägt Oliviers vertontes Sonett vor. Madelaine ist begeistert und nimmt es als Geschenk beider an. Olivier besucht die Einstudierung seines Stückes durch La Roche. Nun erklärt Flamand seinerseits Madeleine seine Liebe – und wird zu einem Rendezvous am nächsten Tag um elf Uhr in die Bibliothek bestellt. Nachdem sich alle wieder im Salon versammelt haben, präsentiert La Roche eine junge Tänzerin sowie ein italienisches Sängerpaar dem erlesenen Kreis. Die Diskussion um die Vorherrschaft der Künste flammt wieder auf: mit großer Emphase plädiert La Roche dafür, dass sich alle Künste auf der Bühne der Inszenierung unterzuordnen haben; außerdem fehle es an Werken, die echte und wahre Menschen darstellen. Der Graf macht zur Überraschung aller den Vorschlag: »Schildert euch selbst! Die Ereignisse des heutigen Tages – was wir alle erlebt –.« Flamand und Olivier erhalten den Auftrag, eine entsprechende Oper zu verfassen. Die Künstler sind begeistert und brechen zur Heimreise nach Paris auf, der Graf begleitet Clairon und Madeleine bleibt allein zurück. Als der Haushofmeister meldet, dass Olivier am folgenden Tag um elf in der Bibliothek auf sie warte, fällt ihr ein, Flamand um dieselbe Zeit dorthin bestellt zu haben; für wen soll sie sich entscheiden? »Wählt man einen, verliert man den anderen.«

        Premiere teaser and Specials

        Performance

        6 pm 
        Rundfoyer/Opernkeller

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