Opera

Platée

Jean-Philippe Rameau

Ballet bouffon in a prologue and three acts Text by Adrien-Joseph Le Valois d’Orville

Performed in French with German and English supertitles

 
Info
  • 7 pm – 9.45 pm
  • Intervals after the first act

  • Venue:  Semperoper Dresden

  • Free introductory talk
  • held in the Semper Opera House cellar 45 minutes before curtain-up

  • Guided tour through the Semperoper
Info
  • 7 pm – 9.45 pm
  • Intervals after the first act

  • Venue:  Semperoper Dresden

  • Free introductory talk
  • held in the Semper Opera House cellar 45 minutes before curtain-up

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    • 7 pm – 9.45 pm
    • Intervals after the first act

    • Venue:  Semperoper Dresden

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        Packages

      The piece is also part of

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      Jean-Philippe Rameau’s ballet-opera »Platée« is one of the most unusual works of musical theatre from the 18th century. First performed in 1745, the comedy tells the story of the nymph Platée, who believes that every man is destined to fall in love with her immediately. Platée’s thirst for love is exploited by Jupiter, the king of the gods: To convince his own wife Juno of his fidelity, he stages an absurd wedding with the nymph from the marsh. In »Platée«, Rameau parodies the traditions of French baroque opera while at the same time presenting the courtly society of his time as an assortment of unscrupulous opportunists. Featuring some highly evocative passages, intoxicating dances and unusual musical effects, this is one of the composer’s greatest works. Newly staged by star tenor Rolando Villazón, Dresden audiences have their first opportunity to enjoy »Platée«. The French baroque ensemble »Les Arts Florissants« is conducted by Paul Agnew, who himself has sung the role of Platée on numerous occasions.

      Plot

      Prolog
      Die Handlung spielt an einem Ort, an dem die Götter – Jupiter mit seiner eifersüchtigen Frau Junon und seinem Boten Mercure – an der Spitze stehen, unter ihnen Halbgötter, Satyrn und Nymphen. Jede Menge Wein sorgt für Spaß. Thespis, der noch seinen Rausch ausgeschlafen hat, soll für Unterhaltung sorgen. Aber noch berauscht vom Wein, spricht er Dinge aus, die die anderen nicht gern hören. Momus dagegen liebt es, andere für ihre Fehler zu verspotten. Gemeinsam mit Thalie wollen sich Momus und Thespis einen Spaß daraus machen, einen Schwächeren der Lächerlichkeit preiszugeben. Amour protestiert, dass eine solche Komödie nicht ohne Liebe funktioniert. Gemeinsam beschließen sie, ein Spektakel aus Gelächter und Spott aufzuführen. Nur das passende Objekt für ihren Spaß muss noch gefunden werden.

      Erster Akt
      Cithéron wird von den Aquilons, den Gefährten Junons, gequält. Mercure kennt den Grund: Junon ist wütend auf Jupiter, weil sie weiß, dass der sie regelmäßig betrügt. Cithéron schlägt vor, dass Jupiter zum Schein jemanden heiraten soll, der so unwürdig und lächerlich ist, dass Junon mit einem Schlag von ihrer Eifersucht geheilt wird. Die Nymphe Platée erscheint ihm als ideales Opfer dieses Streiches. – Platée lebt in ihrer eigenen fantasievollen Welt. Sie ist fest davon überzeugt, für alle Männer begehrenswert zu sein, und glaubt, dass Cithéron heimlich in sie verliebt ist. Dieser lässt sie zum Schein in dem Glauben. Doch als Mercure Platée eröffnet, dass der bisher unerreichbare Jupiter selbst sich für sie interessiert, ist sie Feuer und Flamme. Begeistert ruft Platée all ihre Gefährten zusammen: Bald wird sie, die sonst von niemandem beachtet wird, an der Seite des höchsten Gottes sein!

      Zweiter Akt
      Mercure hat Junon mit einer List abgelenkt. Jupiter präsentiert sich der entzückten Platée zunächst in der Gestalt verschiedener Tiere. Dann verspricht er ihr die Hochzeit und befiehlt ein großes Fest zur Unterhaltung seiner neuen Braut. Zur Überraschung aller erscheint La Folie, die Verkörperung närrischer Verrücktheit. Sie erzählt, wie Jupiters Verwandlungen für die Sterblichen meist tödlich enden – und stimmt dann eine große Hymne auf Platées neue Ehe an.

      Dritter Akt
      Junon hat von Jupiters »Hochzeit« Wind bekommen. Mercure beruhigt sie: Bald wird sie alles verstehen. Die Hochzeitsvorbereitungen von Platée und Jupiter gehen voran. Platée wird ungeduldig, zumal der Hochzeitsgott Hymen und der Liebesgott Amour noch nicht da sind. Schließlich begnügt sie sich mit dem als Amour verkleideten Momus und drei falschen Grazien. La Folie soll die Hochzeit vollziehen. Im letzten Augenblick stürmt Junon herein und stellt Jupiter zur Rede. Doch als sie an seiner Seite Platée erkennt, bricht sie in schallendes Gelächter aus: Dieses lächerliche Wesen lohnt die Eifersucht nicht. Die gedemütigter Platée wird von allen ausgelacht. Sie droht, sich zu rächen.

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