„Einblicke in die Rollschubanlage des Historischen Archivs“ – spannend moderierter Einblick in historisches Bildmaterial, Programmhefte, Korrespondenzen, Presseberichte und Anekdoten.
Aktenzeichen Spezial zu Die wunderbaren Jahre.
Im Gespräch mit Ines Geipel und Torsten Rasch.
Dates & Cast
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In brief
Nur ein Jahr nach der Wiedervereinigung verließ der Dresdner Komponist Torsten Rasch Deutschland, begab sich u.a. in Japan auf die Suche nach einer neuen künstlerischen Identität. Seine Erfahrungen über den gesellschaftlichen Wandel nach dem Mauerfall verleiteten ihn später zu der Aussage: „Mein Land existiert nicht mehr“. Mit seiner Vertonung von Reiner Kunzes Romanvorlage Die wunderbaren Jahre findet Rasch ein klangliches Gewand für jene zwiespältigen 1970er-Jahre in Ostdeutschland, die den historischen Umbruch von 1989 bereits vorwegnahmen.
Wussten Sie?
Das Jahr 1989 markierte auch für die Autorin Ines Geipel und den Komponisten Torsten Rasch, beide in Dresden geboren und aufgewachsen, einen persönlichen Umbruch. Ines Geipel floh vor Repressionen aus der DDR in die Bundesrepublik, Torsten Rasch verließ Deutschland und begab sich u. a. in Japan auf die Suche nach einer neuen künstlerischen Identität. Der Prosaband von Reiner Kunze Die wunderbaren Jahre vereint beide Gäste nicht nur biografisch, sondern auch in der Auseinandersetzung mit dem „Projekt“ Sozialismus und dem Leben in Ostdeutschland.

