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Elektra

Fotogallerie für Elektra - Insgesamt 3 Fotos.

Elektra hasst. Sie liebt nur die Toten und Verschollenen: ihren schändlich ermordeten Vater Agamemnon und ihren fernen Bruder Orest. Und Elektra wartet. Auf die Stunde der Rache an der Mutter Klytämnestra und deren Geliebten Aegisth. Der innere Zerfall frisst sich in die Körper der Figuren ein. Wie lebende Tote agieren sie in unbehausten Räumen. Einzig Elektras Schwester Chrysothemis hofft noch auf ein blühendes Leben.
Es ist eine Familientragödie der wiederkehrenden Heimsuchungen, der Gewalt und Monstrositäten, die Richard Strauss 1909 auf einen Text von Hugo von Hofmannsthal in Musik gefasst hat. Auf der Bühne ein Kammerspiel, im Orchester ein Klanggigant, entspinnt sich in diesem von Untergangsstimmung beherrschten Stück ein Psychogramm um Schuld und Sühne, Vergebung und Rache und die Frage nach Gerechtigkeit. Mit seinen Klängen schockierte der Komponist seine Zeitgenossen. Von »kakophonem Krach« war nach der skandalumwitterten Dresdner Uraufführung die Rede. Strauss selbst bekannte, dass er in »Elektra« die Musik »bis an äußerste Grenzen psychischer Polyphonie« getrieben hat.


Ausführliche Inhaltsangabe

Tragödie in einem Aufzug von Richard Strauss
nach dem Text von Hugo von Hofmannsthal
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Gesamtdauer 1 Stunde 45 Minuten

Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Premiere am 19.01.2014

Dresdentag

Aufführungen / Besetzung

28.11.2014
19:00 - 20:45 Uhr
15.12.2014
19:00 - 20:45 Uhr

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Ausstattungspartner: Rudolf Wöhrl AG
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Fotogalerie

Rachel Willis-Sørensen (4. Magd), Gala El Hadidi (2. Magd), Christa Mayer (3. Magd), Constance Heller (1. Magd)|Elektra|© Matthias Creutziger

Video

Elektra
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