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Alcina

Fotogallerie für Alcina - Insgesamt 5 Fotos.

In Tiere verwandelte Ex-Liebhaber, Zauberringe, einstürzende Berge, plötzlich erscheinende Paläste: Ohne Zweifel beherrscht Alcina das gängige Repertoire einer Zauberin. In ihrem Reich bezaubert und verlässt sie Männer nach Lust und Laune, ohne Rücksicht auf tradierte Moralvorstellungen oder gar Institutionen wie die Ehe. Ihr Widerpart ist Bradamante, die sich verkleidet auf den Weg gemacht hat, um ihren Ruggiero zu befreien, der Alcina verfallen ist. Gemeinsam kehren Bradamante und Ruggiero in ihr bürgerliches, vernunftgläubiges Leben zurück, während Alcinas Zauberreich verschwindet.
Die Arien dieses 1735 in Covent Garden uraufgeführten Spätwerkes gehören zu den schönsten, die Georg Friedrich Händel je komponiert hat. In ihnen entfalten sich die widerstreitenden Emotionen der Figuren, ihre Zweifel, ob sie ihrer Wahrnehmung, ob sie ihren Gefühlen trauen können. So geht Händel in seiner Musik weit über die Schwarz-Weiß-Zeichnung des Librettos hinaus. Aus Alcina, der selbstsüchtigen Zauberin, wird eine leidenschaftlich liebende Frau, deren Liebe schließlich am eigenen Anspruch und an gesellschaftlichen Zwängen scheitern muss. So ist der Untergang ihres Zauberreiches, einer Welt voller Leidenschaft und Fantasie, nicht nur Befreiung, sondern auch Verlust.


Ausführliche Inhaltsangabe

Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Gesamtdauer 3 Stunden

Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Premiere am 29.10.2011

Keine weiteren Vorstellungen in dieser Spielzeit.


Inszenierung: Jan Philipp Gloger
Bühnenbild: Ben Baur
Kostüme: Karin Jud
Licht: Fabio Antoci
Bewegungscoach: Alfred Hartung
Dramaturgie: Sophie Becker

Fotogalerie

Vanessa Goikoetxea (Alcina), Komparserie|Alcina|© Matthias Creutziger

Video

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