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Die Zauberflöte

Fotogallerie für Die Zauberflöte - Insgesamt 5 Fotos.

Deutsche Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
In deutscher Sprache

Ausführliche Inhaltsangabe

Am Anfang steht eine Aufgabe, der Weg besteht aus Prüfungen, das Ziel ist Reife – und Liebe. Ist es ein Märchen? Oder eine Parabel? Oder doch das geheime Testament der Freimaurer?

Kaum eine Oper bietet so zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten wie die »Zauberflöte«. Von Wolfgang Amadeus Mozart im Jahre 1791 in Wien uraufgeführt, war sie von Anfang an die beim Publikum beliebteste, bekannteste und daher bis heute meistgespielte Oper schlechthin.

Der Regisseur Achim Freyer hat die Zauberflöte mittlerweile jeweils unter ganz neuen Perspektiven in Hamburg, zu den Salzburger Festspielen und zuletzt in Schwetzingen (koproduziert mit der Opera national du Rhin Strasbourg) inszeniert. Diese seine letzte »Zauberflöten«-Inszenierung, vielleicht seine märchenhafteste, kommt nun nach Dresden. Eine zentrale Rolle spielen in dieser Inszenierung die drei Türen zu den – für Tamino zunächst verschlossenen – Tempeln der Natur, der Weisheit und der Vernunft. Um sie entfaltet sich der das ganze Werk durchziehende Antagonismus der Welten von Sarastro und Königin der Nacht.

Ein Antagonismus, der sich mit erfolgreich bestandener Feuer- und Wasserprobe zu einer utopisch erträumten Gemeinsamkeit auflöst. »Die Widersprüche und die Dialektik in diesem Werk: die gute, trauernde Mutter, die aber nur Theater spielt und die die böse Frau wird, die den Sonnenkreis erringen möchte, den ihr Mann dem ungerechten Sarastro gegeben hat. Dieser Sarastro, der von den heiligen Hallen spricht, in denen man keine Rache duldet und gleichzeitig rächt und von Rache spricht. Das sind die Absurditäten und Widersprüche, die unser Leben täglich aufweist, und dass jede Ideologie, sowohl die der Königin als auch die des Sarastro Halbheiten sind, halbe Welten, halbe Wahrheiten, die immer zur Katastrophe führen und zu Kriegen und Zerstörung. Die Liebe ist das einzige Mittel zu versöhnen, uns zusammenzubringen und zu vereinen.

Das ist die Utopie in diesem Werk, dass ein Tamino und eine Pamina als geistige und seelische Ebene, wie Papageno und Papagena als sinnliche- körperliche Naturebene, die Kraft haben, diese Gegensätze zu vereinen, Mann und Weib, oder zivilisierte Welt und die Achse des Bösen, menschlich zu vereinigen und zu friedlichen Ergebnissen zu führen. Darum machen wir Kunst und müssen Gott sei Dank ständig damit leben, weil uns Amor nicht in Ruhe lässt.« (Achim Freyer)

Übersicht

Fotogalerie

Szene mit Annette Dasch (Pamina), Georg Zeppenfeld (Sarastro) und Staatsopernchor| Die Zauberflöte|© Matthias Creutziger

Video

Die Zauberflöte
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