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Impressing the Czar

Fotogallerie für Impressing the Czar - Insgesamt  Fotos.

Goldene Kirschen, prunkende Kleider, Ballett zu klassischer Musik – der Zar hätte sich beeindruckt gezeigt. Doch längst hat es ihn so hinweggefegt, wie die lebende Legende William Forsythe stets Konventionen des Tanzes über den Haufen wirft: Radikal, gespickt mit Witz, demonstriert er dies in seinem wegweisenden, 1988 uraufgeführten »Impressing the Czar«. Ausstattungsopulent beginnt dieses Handlungsballett ohne Handlung, ein frecher Bilderbogen, der sich als beißendes Spiel mit Kunsthistorie entpuppt und zugleich die Tanzgeschichte dekonstruiert. Auf deren Trümmern errichtet Forsythe eine neue Welt: Traditionelle Ballettfiguren werden gesteigert, beschleunigt, neu kombiniert und formieren als »In the Middle, Somewhat Elevated« – seit 2006 im Repertoire des Semperoper Ballett – den Mittelteil dieses Ballettabends. Zu elektronischen Klangbeats zelebrieren sich Tanz und Tänzer selbst: »Drive, sex and virtuosity«, so eine Tanzkritik. Überflüssiges ist eliminiert, und so werden am Schluss von »Czar« auch noch die Reste des kulturellen Erbes versteigert. Was übrig bleibt, bildet eine wilde Rotte tanzender College- Girls im MTV-Clip-artigen Reigen, so unverschämt schlicht wie atemberaubend rasant.

Ballett in vier Teilen von William Forsythe

Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Premiere am 22.05.2015

Aufführungen / Besetzung

22.05.2015
19:00 Uhr
25.05.2015
19:00 Uhr
27.05.2015
12:00 Uhr
28.05.2015
19:00 Uhr
05.06.2015
19:00 Uhr
08.06.2015
19:00 Uhr
05.07.2015
19:00 Uhr

Choreografie: William Forsythe
Musik: Thom Willems, Leslie Stuck, Eva Crossman-Hecht, Ludwig van Beethoven
Bühnenbild & Licht: Michael Simon, William Forsythe
Kostüme: Férial Simon
Text: William Forsythe, Richard Fein, Kathleen Fitzgerald

Semperoper Ballett
Musik vom Tonträger

Projekt Partner:
Sparkassen­Finanzgruppe Sachsen
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Sparkassen­Versicherung Sachsen
Sachsen Bank

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper