Am Freitag, den 24. Februar 2012 haben wieder alle Dresdner die Gelegenheit, die aktuelle Wiederaufnahme von Hindemiths Opernkrimi »Cardillac« in der Semperoper auf den besten Plätzen zu einem besonders günstigen Preis zu erleben, und zwar zu 28,25 Euro, 25,75 Euro und 21,25 in den Preisgruppen 1 bis 3. Die Karten sind nur in der Schinkelwache am Theaterplatz erhältlich. Weitere Distributionswege (Internet, Telefon, CTS-Voverkaufsstellen) bieten Eintrittskarten in der jeweiligen Preiskategorie an.
Der Goldschmied Cardillac ist so besessen von der Schönheit seiner Schmuckstücke, dass er deren Käufer ermordet, um sie wieder zu erlangen. Markus Marquardt (s. Probenfoto), seit 2000 im Ensemble der Semperoper und zuletzt als Dr. Schön und Jack the Ripper in »Lulu« zu erleben, übernimmt die Titelpartie.
Weitere Vorstellungen: 8. März & 6. April 2012
König und Königin sind schon alt, und der Prinz ist immer noch ohne Braut. Da taucht in einer Gewitternacht ein Mädchen in regennassen und verschmutzten Kleidern auf und behauptet, eine Prinzessin zu sein. Der Prinz verliebt sich sofort – doch wenn die Fremde nun keine Prinzessin ist? Man muss sie auf die Probe stellen, und wie ginge dies besser, als eine Erbse zwischen die Matratzen ihres Bettes zu legen. mehr...
Am 13. März 2012 um 13 Uhr beginnt der Kartenverkauf für Opern- und Ballettvorstellungen sowie Veranstaltungen der Semperoper Junge Szene der Spielzeit 2012/13, die im August 2012 eröffnet wird. Ab diesem Zeitpunkt wird das Spielzeitprogramm in der Spielzeitbroschüre sowie online auf semperoper.de veröffentlicht. Tickets für Konzerte der Sächsischen Staatskapelle Dresden sind ab dem 10. April 2012 erhältlich.
Die in der vergangenen Spielzeit begründete Intermezzo-Reihe der Semperoper findet nun ihre Fortsetzung in »La Dirindina/Die Dilettanten-Diva«. Giovanni Battista Martini komponierte diese Kurzoper 1737 und spickte seine Farsetta reich mit musikalischen und inhaltlichen Scherzen. Die Premiere dieses munteren Stücks über eine faule Gesangsschülerin, ihren windigen Verehrer und ihren eifersüchtigen Lehrer findet am 4. März um 11 Uhr statt. Es singen Christa Mayer und Aaron Pegram, Ensemblemitglieder der Semperoper, sowie als Gast der junge Countertenor Valer Barna-Sabadus, der sich international in verschiedenen bedeutenden Opernproduktionen und jüngst mit seiner ersten Solo-CD bereits einen Namen gemacht hat.
Weitere Vorstellungen: 18. März, 1., 8. April & 17., 24. Juni 2012
Erleben Sie gemeinsam mit dem internationalen Sängerensemble der Semperoper Dresden und der Sächsischen Staatskapelle unter der Musikalischen Leitung von Pier Giorgio Morandi leidenschaftliche Arien, mitreißende Duette, große Ensembles und weitere musikalische Höhepunkte aus Alfredo Catalanis »Edmea« & »La Wally«, Ruggiero Leoncavallos »Pagliacci« & »La bohème«, Pietro Mascagnis »Cavalleria rusticana«, Francesco Cileas »Adriana Lecouvreur« & »L’arlesiana« sowie Giacomo Puccinis »Edgar« & »Le Villi« in Dresdens erster Operngala. mehr...
Ein Märchen ist Jaromír Weinbergers Oper »Švanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer«, und ganz märchenhaft wird Regisseur Axel Köhler, Sänger und Intendant der Oper Halle, diese Volksoper an der Semperoper auch erzählen. Obwohl sich das 1927 uraufgeführte Stück mit seinen Tanzrhythmen, Volksliedern und großen sinfonischen Zwischenspielen größter Beliebtheit erfreute, geriet es in Vergessenheit, nachdem Weinberger 1938 als verfolgter Jude über Frankreich in die USA geflohen war. Und auch wenn nach der Dresdner Erstaufführung 1930 noch einmal 1950 eine Inszenierung an der Semperoper folgte, handelt es sich bei dieser Neuproduktion um eine kleine Wiederentdeckung.
Marjorie Owens singt Dorotka, die Hüterin ihres kleinen, behaglichen Glücks mit ihrem Mann, dem Dudelsackpfeifer Schwanda. Christoph Pohl ist dieser Wundermusiker, der mit seinem Dudelsack Steine erweichen, Eis zum Schmelzen bringen und das Herz der Eiskönigin, gesungen von Tichina Vaughn, auftauen und gewinnen kann – und darüber seine Frau zuhause vergisst. Ladislav Elgr als Räuber Babinský hat ihn dazu gebracht, sorgt aber auch dafür, ihn aus diversen Miseren wieder herauszuholen, etwa aus den Fängen des Teufels, den Michael Eder gibt. Am Ende ist das kleine Glück wieder hergestellt, aber ob darin die Erfüllung liegt, muss sich noch erweisen. Jux oder Freude bedeutet übrigens der Name Švanda im Tschechischen.
Am Pult der Sächsischen Staatskapelle steht Constantin Trinks, der zum Auftakt der Spielzeit 2010/11 den »Rosenkavalier« in Dresden dirigierte und erstmals bei einer Neuproduktion der Semperoper die musikalische Leitung übernimmt.
Premiere: 24. März, weitere Vorstellungen 27., 30. März, 7., 14., 29. April & 2., 17. Mai 2012