
Jan-Hendrik Rootering stammt aus Wedingfeld bei Flensburg. Bereits während des Studiums in Hamburg sang er kleinere Partien u.a. an der Staatsoper Hamburg und am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. 1982 debütierte er an der Bayerischen Staatsoper als Geisterbote in der Strauss-Oper «Die Frau ohne Schatten», wo er seither in nahezu allen großen Basspartien zu erleben war, so dort bzw. in aller Welt im großen Wagner-Repertoire (Pogner, Fasolt, Gurnemanz, Landgraf, Hans Sachs, Daland, Wotan), als Mozart-Interpret und in verschiedenen Partien des italienisches Repertoires. Er gastiert regelmäßig an den bedeutenden Opernhäusern, u.a an der Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden London, der Opéra Bastille Paris, Wiener Staatsoper, Chicago Lyric Opera, Metropolitan Opera New York und der Dresdner Semperoper sowie an den Opernhäusern in San Francisco, Washington, Berlin und Sydney. Er ist Gast bei internationalen Festspielen wie bei den Münchner Opernfestspielen, den Berliner und Wiener Festwochen, dem Opernfestival Oslo, dem Ravinia Festival, der Schubertiade Hohenems und den Salzburger Festspielen, überall auch gefragt als Konzertsänger. 1986 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. An der Semperoper war er bisher u.a. als Basilio («Il barbiere di Siviglia»), Balstrode («Peter Grimes»), König Heinrich («Lohengrin»), König Marke («Tristan und Isolde») und als Hans Sachs («Die Meistersinger von Nürnberg») zu erleben. Er wurde mit dem Grammy Award für seine Mitwirkung an der Wagner-Oper «Das Rheingold » (Fasolt) unter James Levine ausgezeichnet. Jan-Hendrik Rootering ist Professor für Gesang an der Folkwang Musikhochschule in Essen.