Goto Navigation
Bannerbild

Günter Krämer

Der in Neustadt a. d. Weinstraße geborene Günter Krämer studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Heidelberg und Freiburg. Sein Regiedebüt gab er 1972 am Schauspiel Köln. Von 1975 bis 1979 arbeitete er regelmäßig an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin unter Hans Lietzau, war von 1980 bis 1984 Oberspielleiter am Staatstheater Stuttgart, danach sechs Jahre als Leiter des Schauspiels am Bremer Theater tätig und wurde 1990 zum Intendanten des Schauspiels Köln berufen und 1995 (bis 2002) zum Generalintendanten in der Rheinmetropole ernannt. Sein Operndebüt gab er am Staatstheater Darmstadt mit Kreneks «Karl V.» und inszenierte 1989 an der Komischen Oper Berlin Webers «Der Freischütz». Als weitere wichtige Opernproduktionen galten u.a. Verdis «Otello», Nonos «Intolleranza », Janáčeks «Katja Kabanowa», Korngolds «Die tote Stadt» und Schrekers «Die Gezeichneten». An der Bayerischen Staatsoper widmete er sich «La traviata» und Henzes «Der junge Lord», an der Wiener Staatsoper Halévys «La Juive», Verdis «Nabucco» und Wagners «Tristan und Isolde». Für die Hamburgische Staatsoper inszenierte er Weills «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny», den «Ring» und die Uraufführung von Zemlinskys «Der König Kandaules». An der Semperoper inszenierte er bisher «Die Liebe der Danae» (Koproduktion mit den Salzburger Festspielen), «Die Fledermaus» und – besonders beachtet – Schoecks «Penthesilea». In der Spielzeit 2009|10 inszeniert Günter Krämer an der Pariser Opéra Bastille Wagners «Ring» und 2010 beim Schwetzinger Mozartsommer «La clemenza di Tito».