Dresden war schon immer ein Mekka der Künste. Seit dem 19. Jahrhundert rückte es mit einigen der größten und kontrovers diskutierten Künstler wie Richard Wagner, Otto Dix, Gret Palucca oder Richard Strauss, die eine enge Bindung an die Stadt entwickelten, in den Vordergrund europäischer Kultur. Während der letzten Jahrzehnte wirkten die meisten der kulturellen Institutionen in Dresden eher unabhängig voneinander. Wir sind stolz auf unsere kürzlich gewonnene Erfahrung, wie magisch eine Performance sein kann, wenn Dresdens zahlreiche, wundervolle Kunstinstitutionen zusammenarbeiten.
Für vier Vorstellungen von »Die Innere Stimme«, kreiert von unserem Ersten Solisten Jiří Bubeniček, musikalisch koordiniert durch Isang Enders von der Sächsischen Staatskapelle und dramaturgisch begleitet durch Michaela Angelopoulos, wirkte das Semperoper Ballett zusammen mit verschiedenen Institutionen. Die Performances wurden von Tänzern und Eleven des Semperoper Ballett, einer Sängerin des Jungen Ensembles der Semperoper Dresden, Musikern der Staatskapelle und der Orchesterakademie der Staatskapelle, der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Dresdner Musikhochschule Carl Maria von Weber sowie von einem Schauspieler des Staatsschauspiels Dresden gestaltet.
Die Veranstaltungen fanden im Albertinum, der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden statt. Jiří Bubeniček, ein weltweit angesehener Tänzer und Choreograf, schuf ein Event voller Schönheit und Emotionen, inspiriert von Auguste Rodins Statue »Die Innere Stimme« und Victor Hugos gleichnamigem Gedicht. Diese Veranstaltung, zugleich erste Performance unseres neuen Programms »On the move«, war ein voller Erfolg, der dem Albertinum einen neuen Besucherrekord bescherte.