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Semper Soiree: »Verbotene Musik«

Lieder von verfemten Komponist*innen aus der NS-Zeit

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Umanut weChaim / Kunst und Leben« anlässlich 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

 

Okt
2021

Info
  • Beginn: 20:00 Uhr

  • Ort:  Semperoper Dresden

    Die Liste der durch die Nationalsozialisten verbotenen Musik ist lang. Vor allem Texte und Kompositionen jüdischer Künstler*innen, alles Neutönerische und ganze Musik-Genres, wie der Jazz und Musik, die als zu unterhaltungslastig diffamiert wurden, aber auch Werke politisch unbequemer Kunstschaffender waren von heute auf morgen verboten. Ein Regime bestimmte über Kunst und Schund, selektierte nach privaten Interessen, denunzierte, vernichtete. Die als »entartet« kategorisierten Künstler*innen wurden mit jahrelangem Berufsverbot belegt – Eine Vielzahl von Werken ging verloren, viele wurden vergessen. Dazu gehören neben einer Vielzahl an Liedern und Instrumentalwerken auch die Opern der Zeit, richtige »Zeitstücke«, die den Zustand einer Gesellschaft und deren Lebensgefühl in Musik und Wort einfingen.

    Im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen anlässlich von 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland setzt die Soiree »Verbotene Musik« ein weiteres Zeichen gegen das Vergessen.

    Das Ensemble der Semperoper präsentiert Lieder, Klavierstücke, Zeitstücke, aber auch Kabarettistisches und Unterhaltsames u.a. von Ernst Krenek, Erwin Schulhoff, Stefan Wolpe, Viktor Ullmann, Alexander von Zemlinsky und Karel Hašler.

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